Gnade, Die Kraft des Evangeliums: Folge 15

Shownotes

Das Evangelium ist die grundlegendste Botschaft des Neuen Testaments, doch es ist auch die am meisten missverstandene. Das heutige religiöse System predigt nicht dasselbe Evangelium wie Paulus. Es vermischt es mit dem Gesetz, und das ist keineswegs das Evangelium.

Der Römerbrief wurde geschrieben, um das Evangelium so zu erklären, dass es jeder verstehen kann. Paulus, der Verfasser, hat es so einfach formuliert, dass man schon Hilfe braucht, um es falsch zu verstehen. Und leider haben wir eine Menge Hilfe bekommen!

https://www.andrewwommack.de/produkt/gnade-die-kraft-des-evangeliums-buch/

Erfahre mehr über Andrew Wommack Ministries: https://www.AndrewWommack.de

Folge uns auf unseren Social Media-Kanälen: Facebook: https://www.facebook.com/AWM.DACH

Instagram: https://www.instagram.com/awmdeutsch/

Transkript anzeigen

00:00:01: Die folgende Sendung wird Ihnen von Freunden und Partnern von Andrew Wormick Ministries präsentiert.

00:00:06: Wir freuen uns, seit über fünfzig Jahren Gottes bedingungslose Liebe und Gnade bekanntzumachen.

00:00:12: Eine der großartigen Lehren, die wir im Dienst von Andrew empfingen, war Gnade, die Kraft des Evangeliums.

00:00:23: Das ging so tief.

00:00:25: Durch die Offenbarungen, die ich da empfing, Wurde meine Beziehung zu Gott verändert?

00:00:30: Wurde mein Blick auf mich selbst verändert?

00:00:32: Das war für mich einfach eine unglaubliche Erfahrung, als ich diese Offenbarungen durch Andrew Stienz empfinde.

00:00:38: Willkommen bei Gospel Truth mit Andrew Wamek, eine Lehrministerin, die auf Gott's unkonditionellen Liebe und Gratis fokussiert.

00:00:46: Und jetzt, Andrew stammt von der wunderschönen Worte von Gott über Gratis, die Kraft der Gospel.

00:00:53: Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Gospel Truth.

00:00:57: Heute endet die dritte Woche meiner Lehrreihe fährst durch fährst durch den Römerbrief.

00:01:01: Und ich sage es Ihnen, das hier hat es in sich.

00:01:04: Ich glaube, ich habe mich hier selbst glücklich geprägt.

00:01:06: Ich habe diese Lehrreihe Gnade die Kraft des Evangeliums neu zusammengestellt.

00:01:11: Das letzte Mal, wo er es vor fünf Jahren überarbeitet, aber seit ich im Fernsehen darüber leere, hat sich das Ganze nochmal erweitert.

00:01:18: Es handelt sich um dieselben Inhalte, aber einfach ausführlicher.

00:01:22: Früher gab es nur vier Einheiten dazu, aber mittlerweile hat diese CD-Sammlung mindestens sechs verschiedene CDs und dasselbe machen wir auch bei den DVDs.

00:01:30: Es handelt sich also um ein neues überarbeitetes Produkt und ich möchte Sie ermutigen, sich das zu besorgen.

00:01:36: Die

00:01:36: Dinge, über die wir bis jetzt gesprochen haben, sind einfach Grundlegen.

00:01:40: Das hier ist das Evangelium.

00:01:42: Wenn Sie das, worüber ich hier Predige nicht verstanden haben.

00:01:47: Wenn Ihnen dieser Inhalt der Fremde scheint, dann geht es Ihnen nicht anders als den meisten Christen.

00:01:52: Wenige können tatsächlich etwas damit anfangen.

00:01:54: Denn der Leib Christi predigt nicht, dass das der Weg ist, auf dem wir eine Beziehung mit dem Herrn aufbauen können.

00:02:00: Wenn Ihnen all das Fremde oder anders vorkommt als das, was Sie sonst so gehört haben, dann legt das nahe, dass Sie das Evangelium nicht wirklich verstanden haben.

00:02:08: Und wenn wir uns Römer ein Sechzehn nochmal anschauen, dann sehen wir, dass es das Evangelium ist, das die Kraft Gottes in unserem Leben freisetzt.

00:02:15: Wenn die Kraft Gottes in Ihrem Leben nicht wirkt, wenn Sie wissen, dass Gott mehr für Sie hat als Sie erleben, aber Sie einfach nicht die Kraft haben, das frei zu setzen, dann verstehen Sie das Evangelium nicht.

00:02:25: Diese Lehre kann Ihr Leben radikal verändern.

00:02:28: Wir sind mittlerweile bei Römer Kapitel V angekommen und haben die letzte Sendung mit Römer V-III beendet.

00:02:34: Wie ich schon gestern erwähnt habe, gibt es dazu eine ganze Serie mit dem Titel Die wahre Natur Gottes.

00:02:40: Das

00:02:40: sind sechs, sieben oder acht Stunden Lehre über genau dieses Thema.

00:02:46: Ich habe keine Zeit hier ins Detail zu gehen, aber Sie können sich diese Materialien einfach besorgen.

00:02:51: Rufen Sie an und fragen Sie danach oder statten Sie unserer Webseite einen Besucher.

00:02:55: Da finden Sie alles zum Herunterladen.

00:02:57: Fast alles, was Sie auf der Webseite finden, ist für Sie kostenlos zum Herunterladen erhältlich.

00:03:04: Lassen Sie mich zurück zu Vers zwölf gehen und noch einmal kurz wiederholen.

00:03:08: Hier

00:03:08: steht darum, gleich wie durch ein Menschen, die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod.

00:03:13: Und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben, denn schon vor dem Gesetz war die Sünde in der Welt.

00:03:20: Wo aber kein Gesetz ist, da wird die Sünde nicht in Rechnung gestellt.

00:03:23: Diese Erkenntnis genau hier hat damals ziemlich viele Fragen in mir ausgelöst.

00:03:28: Was soll das heißen?

00:03:29: Die Sünde wurde nicht in Rechnung gestellt.

00:03:31: Ich war immer davon ausgegangen, dass Gott Sünde immer sofort verurteilt in genau dem Moment, in dem man eben sündigte.

00:03:37: Aber hier steht, dass Gott den Sünden der Menschen gegenüber gnädig gewesen war, bevor es das Gesetz gab.

00:03:43: Und mittlerweile misst Gott uns nicht mehr am Gesetz.

00:03:45: Gott rechnet uns unsere Sünden nicht mehr an.

00:03:50: Wissen Sie in Zweiter Korinther Kapitel V?

00:03:53: Lassen Sie mich das kurz vorlesen, dass ich Ihnen nichts Falsches zitiere.

00:03:57: In Kapitel V, Vers.

00:04:00: Darum ist jemand in Christus.

00:04:02: So ist er eine neue Schöpfung.

00:04:03: Das alte ist vergangen.

00:04:05: Siehe, es ist alles neu geworden.

00:04:07: Das

00:04:07: alles aber kommt von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat, weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte,

00:04:20: indem

00:04:21: er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete.

00:04:25: Und nun werfen Sie mal einen Blick auf Römer Kapitel V, Vers.

00:04:28: XIII.

00:04:29: Denn schon vor dem Gesetz war die Sünde in der Welt.

00:04:31: Wo aber kein Gesetz ist, da wird die Sünde nicht in Rechnung gestellt.

00:04:35: Bis wir also das Gesetz bekamen, rechnete Gott den Menschen ihre Sünden nicht an, hielt sie ihn nicht vor.

00:04:41: Und nun rechnet Gott den Menschen ihre Sünden wieder nicht an und zwar durch Jesus.

00:04:45: Das ist einfach Bahnbrechen.

00:04:47: Noch einmal, mir wurde früher beigebracht und ich glaube auch den meisten anderen Christen, dass Gott uns von dem Moment an an dem Adam und Eva gesündigt hatten, uns unsere Schuld vorgehalten und uns verurteilt hat, ohne wenn und aber.

00:04:59: Doch in der Schrift lesen wir, dass Gott den Menschen ihre Sünden nicht anrechnete, bis es das Gesetz gab, also fast zweitausend Jahre lang.

00:05:06: Und seit Jesus gekommen ist, rechnet Jesus den Menschen ihre Sünden nicht an.

00:05:10: Seit dem Sündenfall von Adam und Eva sind etwa sechstausend Jahre vergangen.

00:05:15: Aber nur in zweitausend von diesen sechstausend Jahren wurde Sünde wirklich angerechnet.

00:05:20: Und dennoch leiten die meisten Menschen ihr Gottesbild von dem Gesetz ab und denken, dass er streng und verurteilend ist, dass er immer alles verbietet und andauernd bestraft.

00:05:29: Aber das Gesetz galt im Grunde nur ein Drittel der Zeit.

00:05:32: Die anderen zwei Drittel war Gott Gnädig.

00:05:35: Das sehen wir nicht zuletzt am Dienst von Jesus, der sich zu einer Frau stellte, die beim Eheproch erwischt wurde und nach dem Gesetz Gesteinigt hätte werden müssen.

00:05:44: Das steht in Johannes Kapitel VIII.

00:05:47: Er war der Frau Gnädig und sagte, ich verdamme dich nicht und er ließ sie gehen.

00:05:51: Er sagte nicht, dass es keine Sünde war.

00:05:54: Wissen Sie, es gibt Menschen, die das gerne mal falsch verstehen und denken, Gott nimmt es mit unserer Sünde einfach nicht so ernst.

00:06:00: Nein, Gott hasst Sünde, aber Jesus hat das Urteil für unsere Sünde getragen.

00:06:04: Für unsere Sünden ist bereits bezahlt worden.

00:06:07: Gott hat deswegen keine andere Meinung über Sünde.

00:06:10: Er hat die Strafe für unsere Sünde lediglich auf Jesus gelegt und gibt uns nicht das, was wir eigentlich verdient haben.

00:06:15: Das wird schneller mal missverstanden.

00:06:18: In Vers.

00:06:18: XIV steht, dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht mit einer gleichartigen Übertretung gesündigt hatten wie Adam, der ein Vorbild dessen ist, der kommen sollte.

00:06:29: Wissen Sie, worauf sich das bezieht?

00:06:31: In Vers.

00:06:31: XIII haben wir ja gerade noch gelesen, wo aber kein Gesetz ist, da wird die Sünde nicht in Rechnung gestellt.

00:06:37: Das heißt, es ist uns nicht angelastet worden.

00:06:40: Aber in Römer six-dreinzwanzig heißt es, der Lohn der Sünde ist da tot.

00:06:44: Hieß das nun, dass die Leute einfach immer weitergelebt haben und es kein Tod gab?

00:06:48: Nein, nun ich erkläre das wie folgt.

00:06:50: Sünde hatte nicht nur einen vertikalen Effekt.

00:06:52: Es war eine Übertretung zwischen uns und Gott.

00:06:55: Sünde hatte auch einen horizontalen Effekt.

00:06:58: Sünde war den Menschen ein Anstoß und führte zu Verletzungen.

00:07:01: Vor allem gab sie auch Satan ein Anrecht an ihrem Leben.

00:07:05: In Römer sechzehnt sehn steht.

00:07:07: Wisst ihr nicht, wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und ihm gehorcht ihr?

00:07:13: Entweder als Knechte der Sünde zum Tode oder als Knechte des Gehorsams zur Gerechtigkeit.

00:07:19: Wenn sie sich der Sünde hingeben, dann sündigen sie nicht nur gegenüber Gott, sondern sie geben auch dem Feind ein Anrecht an ihrem Leben.

00:07:26: Obwohl Gott den Menschen ihre Sünde also nicht angerechnet hat, obwohl Gott sie für ihre Sünden nicht verurteilt hat, bekam der Feind durch Sünde trotzdem Zugang zu den Menschen und Sünde begann die Menschheit zu zerstören.

00:07:39: Methuschelach wurde neunhundertneunundsechzig Jahre alt, aber die Sintflut geschahe eintausend sechshundertsechsundfünfzig Jahre nach dem Sündenfall Adams.

00:07:47: Und direkt nach der Sinnflut begann die Lebenszeit der Menschen auf Vierhundert, dann dreihundert Jahre zu sinken.

00:07:53: Ich habe die genaue Zahl gerade nicht im Kopf, aber ich meine mich zu erinnern, dass Abraham dreihundert Jahre nach der Flut geboren wurde.

00:08:01: Und es heißt, dass Abraham im Alter von einhundertfünfundsiebzig Jahren alt und lebenssatt verstarb.

00:08:07: Und auch in Psalm Neunzig, ein Psalm von Mose, da steht, dass das Leben meines Menschen etwa siebzig Jahre wert.

00:08:13: Oder wenn es hoch kommt, dann wird man auch mal achtzig Jahre alt.

00:08:17: Das

00:08:18: lebende Menschen verkürzte sich, weil der Feind durch die Sünde Zugang zu ihnen erhalten hatte.

00:08:22: Sünde brachte auch vor dem Gesetz den Tod.

00:08:25: So steht es hier.

00:08:27: Dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose, bevor das Gesetz gegeben wurde.

00:08:32: Denn obwohl Gott kein Gericht Walten liest, zerstörte der Feind die Menschheit, also musste Gott der Sünde ein Ende setzen.

00:08:39: Und die Lösung dafür war das Gesetz.

00:08:43: Das Gesetz sollte aber nur vorübergehend sein, bis Jesus kam, für unsere Sünden bezahlte und uns ein und alle mal befreite.

00:08:50: Nun steht uns das Gesetz nicht mehr im Weg.

00:08:54: Ab Vers.

00:08:54: fünfzehn bis zum Ende von Römer Kapitel V gebrauchte Herr immer wieder Vergleiche, zum Teil auch Gegenüberstellungen.

00:09:02: Jesus hat mit seinen Taten das genaue Gegenteil von dem bewirkt, was Adam bewirkt hatte.

00:09:07: Denn durch Adam kam der Tod zu allen.

00:09:13: Aber durch Jesus kommt Leben zu allen.

00:09:16: Im Grunde ist das ganz ähnlich, nur in gegensätzliche Richtungen gerichtet.

00:09:21: Insgesamt

00:09:22: bringt er hier fünf verschiedene Vergleiche.

00:09:25: Und lassen Sie mich das nur noch kurz erzählen, bevor wir gemeinsam diese Verse lesen.

00:09:30: Ich erinnere mich noch daran, als Gott mir all das hoffen badte.

00:09:33: Ich erinnere mich an diesen Tag, als wäre es gestern gewesen.

00:09:37: Ich hatte einen Freund, der versuchte, mir klarzumachen, dass Gott mich nicht liebt, weil ich irgendwie besonders gut bin, sondern weil er besonders gut ist und dass es mein Glaube an Jesus ist, mein Glaube daran, dass er mich liebt und dass ich von ihm angenommen bin.

00:09:51: Das ist das, was mich gerecht macht.

00:09:53: Er sagte mir das zwar, aber für meinen religiösen Verstand war es so schwer, das zu verarbeiten.

00:09:58: Er nahm mich mit in den Bibelkreis und damals war ich noch Teil einer Baptistengemeinde gewesen.

00:10:03: Und dieser Bibelkreis wurde von einer Frau angeleitet und genau da, da fing es schon an.

00:10:08: In meinem Baptistenverständnis war ich der Meinung gewesen, eine Frau konnte vielleicht kleine Kinder unterrichten oder so, aber eine Frau hatte absolut nichts dabei verloren, einen Mann zu belehren.

00:10:18: Und nein, mittlerweile bin ich da komplett anderer Meinung... Aber das wurde mir früher ebenso beigebracht.

00:10:22: Ich besuchte also diesen Bibelkreis und nahm erst mal so richtig Anstoß daran, dass eine Frau da vorne stand und versuchte uns die Bibel auszulegen.

00:10:30: Aber ich riss mich zusammen und sagte einfach nichts.

00:10:32: Und dann waren da auch noch solche Hippies.

00:10:34: Und wissen Sie, in meiner Baptistengemeinde war das gar keine Frage.

00:10:37: Hing das Haar übers Kinn?

00:10:38: Da wanderte man Schnurrstrax in die Hölle.

00:10:40: Gehen Sie nicht über los.

00:10:41: Nehmen Sie keine zwei not Euro aus der Bank.

00:10:43: Das war die ultimative Todsinn, denn nichts war schlimmer als diese alternative Szene, aber dieser Bibelkreis war voll von Hippies.

00:10:50: Und auch das war ziemlich schwer zu schlucken, aber ich blieb still.

00:10:52: Stattdessen versuchte ich, all diesen Leuten gegenüber beim Herz sich zu sein und dachte mir, die müssen einfach von Neuem geboren werden.

00:10:58: Aber was mich dann komplett aus der Fassung brachte, war, als die ganzen Hippis auf einmal anfingen, darüber zu reden, dass sie gerecht waren, dass sie die Gerechtigkeit Gottes waren, dass sie rein und gerecht darstanden.

00:11:08: Und wissen Sie, ich war wirklich gewildbar im Herzig zu sein, solange sie eben erkannten, dass sie sünder waren, dann hätte ich ihnen sofort gesagt, dass Gott ihn vergeben will.

00:11:16: Aber dann fingen sie damit an, dass sie vor Gott gerecht sind.

00:11:20: Und das mit Ihren langen Haaren und komischen Klamotten.

00:11:22: Keiner von denen hielt sich an die Norm unserer Gesellschaft.

00:11:25: Und als ich das sah, da konnte ich mir einfach nicht mehr helfen.

00:11:28: Also fing ich an und begann gleich mal mit ein paar Bibelstellen.

00:11:31: Jesaja-vierundsechzig, Vers.

00:11:32: Fünf.

00:11:33: Alle unsere Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Kleid.

00:11:37: Es ist keiner gerecht, auch nicht einer.

00:11:40: Alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten.

00:11:44: Und ich schenkte ihn so richtig ein.

00:11:46: Ich sagte, Junge, keiner von euch ist gerecht.

00:11:48: Ihr seid alle ... Aber anstelle davon, dass sie wütend wurden und das hatte ich erwartet, reagierten sie einfach in Liebe.

00:11:58: Jesus selbst hat gesagt, daran wird jeder meiner Kennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

00:12:04: Das warf mich ziemlich schnell von meinem Hohen Ross runter, als ich sah, dass mir in Liebe und nicht in Zorn begegnet wurde.

00:12:09: Stattdessen fing sie an, Bibelstellen darüber zu zitieren, dass wir die Gerechtigkeit Gottes sind.

00:12:14: ganz unabhängig von unserer Leistung, sondern basierend auf unserem Glauben und keine Gerechtigkeit aus Werken.

00:12:20: Sie zitierten all diese Bibelstellen mindestens zehn Verse für jeden Einzelnen, den ich angebracht hatte, um ihnen zu sagen, dass sie ungerecht waren.

00:12:27: Stattdessen gaben sie mir zehn Bibelstellen darüber, dass sie gerecht waren.

00:12:31: Und das brachte mich einfach zum Verstummen.

00:12:33: Ich hatte keine Antwort darauf.

00:12:35: Ich stimmte bestimmt nicht zu.

00:12:37: Aber ich stand auf und ging nach Hause und dann kaufte ich mir eine Konkordanz und schlug jeden einzelnen Fers nach, in dem die Bibel entweder über Gerecht oder Gerechtigkeit sprach.

00:12:46: Und es gibt Tausende dieser Stellen.

00:12:49: Und Computer gab es damals noch nicht.

00:12:51: Das war vielleicht nineteenhundertseventeinundsebzig oder zweinseventein, so um den Dreh herum.

00:13:00: Ich schrieb also alle diese Bibelstellen auf ein Notizblock.

00:13:03: Ich ging diese Verse durch und verbrachte eine ganze Woche damit zu fasten, zu beten und das Wort zu studieren.

00:13:09: Ganze fünfzehn Stunden lang am Tag und jedes Mal, wenn das Wort Gerechtigkeit vorkam, schrieb ich den entsprechenden Verse heraus.

00:13:17: Und am Ende dieser Woche war ich überzeugt.

00:13:22: Denn die Bibel sagt, dass wir durch Jesus gerecht werden.

00:13:26: In erster Korinther Kapitel I Vers.

00:13:29: XXI steht, Jesus ist für uns zur Weisheit, zur Gerechtigkeit, zur Heiligung und zur Erlösung geworden.

00:13:37: Und wenn ich Sachen sagte, wie all meine Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Kleid, dann konnte es sich bei dieser Gerechtigkeit nur um meine Selbstgerechtigkeit handeln und das, was ich selbst zu produzieren versuchte.

00:13:49: Denn wenn es von meinen inneren Menschen geht, meinen Geist, wenn ich die Gerechtigkeit meines Geistes mit einem befleckten Kleid vergleiche.

00:13:55: Dann ist das einfach nur eine Beleidigung an Jesus, denn er ist meine Gerechtigkeit.

00:14:00: Ich sah also all diese Dinge, und obwohl ich es vor mir stehen hatte, konnte ich es einfach nicht wirklich annehmen, weil es das komplette Gegenteil der Dinge war, die mir gelehrt worden waren.

00:14:09: Und nach einer Woche Fasten, Beten und Bibel lesen und was weiß ich, kam ich in Römer Kapitel V an.

00:14:14: Genau diese Verse hier und die Fünfe gleiche, die hier angeführt werden.

00:14:17: Das brachte das Fast zum Überlaufen.

00:14:20: Ich hielt die weiße Fahne in die Höhe und gab auf.

00:14:23: Ich sagte, ich verstehe es nicht.

00:14:25: Ich habe keine Ahnung, wie Gott mich lieben und gerecht nennen kann, aber im Wort steht, dass ich die Gerechtigkeit Gottes bin.

00:14:31: Und genau diese Verse hier brachten mich an diesen Punkt.

00:14:34: Genau hier in Römer Kapitel V, Vers.

00:14:37: Fünfzehn steht.

00:14:38: Aber

00:14:39: es verhält sich mit der Gnadengabe nicht wie mit der Übertretung.

00:14:43: Anders formuliert das Prinzip ist dasselbe, wie als durch einen Menschen Adam Sünde in die Welt kam.

00:14:48: Nur dieses Mal geht es in die andere Richtung.

00:14:51: Durch Adam ging alles in Richtung Sünde.

00:14:53: Durch Jesus kann sich jetzt aber jeder in Richtung Gerechtigkeit begeben.

00:14:57: Und hier steht, aber es verhält sich mit der Gnadengabe nicht wie mit der Übertretung.

00:15:01: Denn wenn durch die Übertretung des einen wie viel mehr ist die Gnade Gottes und das Gnaden geschenkt durch den einen Menschen Jesus Christus in überströmenden Maß zu den vielen gekommen.

00:15:13: Wissen Sie, diese Verse bedeuten mir so unglaublich viel, denn mir wurde immer wieder gesagt, dass wir alle sündig geboren wurden.

00:15:20: Erst Anfang der Woche habe ich die Stelle aus Epheser Kapitel zwei, Vers eins bis drei vorgelesen, wo es heißt, dass wir von Natur aus Kinder des Teufels sind.

00:15:28: Ich wusste, dass ich mit einer sünden Natur geboren worden war.

00:15:31: Ich hatte das akzeptiert.

00:15:33: Ich hatte weder damit zu Haader, noch stellte sich mir da irgendwelche Fragen.

00:15:36: Hier steht das genauso, wie wir mit einer Sündenatur geboren worden sind.

00:15:41: Genauso werden wir mit einer gerechten Natur von Neum geboren.

00:15:44: Wir stehen vor Gott gerechter.

00:15:46: Nun, das ist wie bei einer Münze.

00:15:48: Wenn Sie anerkennen, dass es die Kopfseite gibt, dann nehmen Sie damit zwangsläufig auch an, dass es die Zahlseite gibt.

00:15:53: Ich meine, wenn eine Seite real ist, dann muss die andere Seite genauso real sein.

00:15:58: Sie können nicht einfach nur eine Seite wahrhaben.

00:16:00: Hier steht, wenn Sie akzeptieren, dass Sie als Zünder geboren worden sind, dann müssen Sie auch erkennen, dass Sie von Neum gerecht geboren werden.

00:16:09: Ich verstand das zwar nicht, aber der Vergleich leuchtete mir dennoch ein und ich konnte nachvollziehen, worauf Paulus hier hinaus wollte.

00:16:15: Und musste deshalb einfach zugeben, dass es wohl stimmte.

00:16:18: Und im nächsten Vers steht dasselbe nur in anderen Worten.

00:16:21: Und es verhält sich mit dem Geschenk nicht so wie mit dem, was durch den einen kam, der sündigte.

00:16:26: Denn das Urteil führt aus der einen Übertretung zur Verurteilung.

00:16:30: Die Gnadengabe aber führt aus vielen Übertretungen zur Rechtfertigung.

00:16:34: Ich hatte akzeptiert, dass durch Adam auch auf mich ein Urteil fallen würde.

00:16:37: dass ich das einfach so angenommen hatte, dann musste ich wohl auch annehmen, dass ich durch Jesus nun eine Gnadengabe erhalten hatte, trotz meiner vielen Übertretungen.

00:16:46: Ich meine, das liegt doch auf der Hand.

00:16:49: In versebzehn heißt es, denn wenn in Folge der Übertretung des einen, also der Sünde Adams, der Tod zur Herrschaft kam, die Sünde kam in ihrem Leben und in meinem zur Herrschaft nicht aufgrund der Dinge, die wir getan haben, sondern, weil Adam das Ganze ins Rollen gebracht hat.

00:17:04: Wir alle sind mit einer sündigen Natur geboren worden und der Todwein uns zur Herrschaft gekommen, weil wir vom Mutterleib an von Gott getrennt waren.

00:17:12: Wir waren von Gott und seinem Leben getrennt.

00:17:14: Der Tod herrschte in uns.

00:17:17: Und wenn sie annehmen, dass in Folge der Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft kam, durch den einen,

00:17:24: wieviel

00:17:24: mehr werden die, welche den Überfluss der Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus.

00:17:36: Wenn ich davon ausgehe, dass ich in Sünde hineingeboren worden bin, dann muss ich auch davon ausgehen, dass ich durch Jesus nun in seine Gerechtigkeit hineingeboren bin.

00:17:45: Und dass Gott nun in mir regiert.

00:17:47: Nicht aufgrund meiner guten Werke, sondern aufgrund dessen, was Jesus getan hat.

00:17:52: Wissen Sie, Sie und ich, wir alle hatten darunter zu leiden, was Adam getan hat.

00:17:56: Nun sind sie und nicht durch Jesus gesegnet, nicht aufgrund unserer eigenen Werke, sondern allein aufgrund von Jesus.

00:18:02: In Vers.

00:18:03: eighteen heißt es weiter, wie nun durch die Übertretung des einen die Verurteilung für alle Menschen kam.

00:18:10: So kommt auch durch die Gerechtigkeit des einen für alle Menschen die Rechtfertigung, die Leben gibt.

00:18:19: Junge, das ist doch mal eine fast so schön um wahr zu sein Botschaft.

00:18:22: Ich war davon überzeugt gewesen, dass durch Adam die gesamte Menschheit in Sünde gefallen und von Gott getrennt worden war.

00:18:30: Nun, wenn ich daran glaube, dann muss ich auch daran glauben, dass ich durch Jesus angenommen, gerecht gesprochen werde und ich kann nun einen Stand vor Gott einnehmen, aber nicht, weil ich es verdiene.

00:18:39: Ich habe die Sündenatur auch nicht verdient.

00:18:42: Ich bin damit geboren worden.

00:18:43: Und genauso bin ich mit einer gerechten Natur von Neuem geboren worden.

00:18:47: Und das habe ich auch nicht verdient.

00:18:49: In Vers.

00:18:49: Neunzehn heißt es, denn gleich wie durch den Ungehorsam des einen Menschen, die vielen zu sündern, gemacht worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen zu gerechten gemacht.

00:19:00: Fünfmal steht da dasselbe und andauernd kommt dieser Vergleich.

00:19:04: Wenn Sie akzeptieren, dass Sie durch Adam zum Sünder geworden sind, dass der Tod dann Sie weitergegeben worden ist und alle möglichen Probleme in Ihrem Leben verursacht hat, dann nicht, weil Sie die Ursache des Ganzen gewesen sind, sondern weil Sie von Natur aus dazu veranlagt sind, zu sündigen.

00:19:19: Wenn Sie das akzeptieren, dann müssen Sie auch akzeptieren, dass Sie durch Jesus gerecht gemacht worden sind und das nichts mit Ihren eigenen guten Werken zu tun hat.

00:19:27: Sie haben nichts getan, um diese Sündnatur zu ver... und sie haben nichts getan, um eine gerechte Natur zu verdienen.

00:19:32: Es ist ein Geschenk, das sie geerbt haben, als sie von neuem geboren wurden.

00:19:36: Genauso wie sie auch ihrer Sündenatur geerbt haben.

00:19:39: Junge, ich erinnere mich noch an den Tag, an dem ihr das endlich gedämmert habt.

00:19:43: Ich erinnere mich daran, dass ich total überwältigt war.

00:19:45: Ich lief in unseren Garten und setzte mich auf die kleine Steinwerander und sagte einfach, Vater, ich verstehe das nicht wirklich.

00:19:53: Aber so steht es in deinem Wort.

00:19:55: Also nehme ich das an.

00:19:56: Ich bin die Gerechtigkeit Gottes.

00:20:01: Und als ich das sagte, hatte ich fast schon Angst, dass Gott mich auf der Stelle Tote umfallen lassen würde.

00:20:06: Aber ich wusste, dass es so in der Schrift steht.

00:20:09: Also sagte ich es einfach.

00:20:10: Ich bin die Gerechtigkeit Gottes.

00:20:12: Und wissen Sie, ich saß da einfach so auf der Veranda und wir hatten einen Hund, den ich meine Mutter gekauft hatte, als ich nach Vietnam eingezogen worden war.

00:20:19: Ein Wachhund.

00:20:20: Er war dreiviertel Schäferhund und ein Viertel Chao Chao.

00:20:23: Einfach ein riesiger Hund.

00:20:25: Und er sah auf jeden Fall wirklich angsteinflößend aus.

00:20:28: Allerdings hatte ihn jemand mit einer Stahlkette geschlagen und misshandelt.

00:20:31: Und eigentlich war der Hund ein Angsthase.

00:20:34: Aber er sah taf aus.

00:20:35: Er konnte bellen und den Leuten so richtig Angst machen.

00:20:37: Als ich auf der Varanda saß, kam er angerannt und dann blieb er ein, zwei Meter vor mir stehen, rollte sich auf die Seite, fing an zu winseln und zu jammern.

00:20:44: Koch näher heran und man musste ihn erst sanft streicheln, bis er sich beruhigte.

00:20:48: Jahre später hatte er noch Angst geschlagen zu werden.

00:20:51: Auf jeden Fall saß ich auf der und sagte, ich verstehe es nicht, aber ich bin die Gerechtigkeit Gottes.

00:20:58: Und der Hund kommt und rennt auf mich zu, bleibt kurz vor mir stehen, rollt auf die Seite, fängt an zu winseln, kriegt zu mir her.

00:21:04: und wissen sie, ich hatte den Hund Honey genannt, weil er Honigfarben war.

00:21:08: Es war eine Hündin.

00:21:10: Eine Hündin namens Honey.

00:21:12: Ich wurde also wütend auf den Hund und glauben sie mir, es ist schwer auf ein Hund namens Honey wütend zu werden.

00:21:17: Aber ich sagte einfach zu Jahanni im Namen Jesus, ich wünsche mir, dass du einmal auf mich zu rennst und hoch springst wie ein ganz normaler Hund.

00:21:24: Die Leute glauben die ganze Zeit, ich schlage dich.

00:21:26: Die glauben, ich bin derjenige, der dich so zugerichtet hat, weil du immer so Angst hast.

00:21:31: Ich sagte bitte nur einmal, benimm dich wie ein normaler Hund.

00:21:34: Und wie ich so da saß und dem Hund die Lewitten ließ, hörte ich auf einmal wieder her zu mir, sagte.

00:21:39: Andrew, genauso geht es mir, wenn ich dich ansehe.

00:21:41: Jedes Mal, wenn du auf mich zukommst, dann winselst und fließt du mich an.

00:21:44: Gott, ich bin doch so unwürdig.

00:21:46: Ich verdiene überhaupt nichts und du redest ständig darüber, wie schlimm du doch bist.

00:21:50: Und er sagte zu mir, ich wünsche mir, dass du einmal auf mich zukommst wie auf den liebenden himmlischen Vater, der ich doch bin.

00:21:56: Ich habe dir doch vergeben und ich wünsche mir so sehr, dass du einfach einmal auf mich zugerannt kommst und in meine Arme springst.

00:22:04: dass du das annimmst, was ich dir geschenkt habe.

00:22:07: Sehen Sie, das passte einfach perfekt zu all dem, was der Herr mir durch diese Bibelstelle offenbart hatte.

00:22:12: Ich war mir meiner Sündenatur so bewusst, dass es mich davon abhielt, mutig vor den Thron der Gnade zu treten.

00:22:19: Und ich begann zu verstehen, dass ich in meinem Geist ein neuer Mensch war, dass ich verändert worden war.

00:22:25: dass ich die Gerechtigkeit Gottes war.

00:22:28: Der Herr sagte mir, dass ich mich ihm mutig nähern durfte, ohne Angst davor verurteilt zu werden, dass ich wie ein Kind zu ihm kommen durfte.

00:22:37: Wissen Sie, wenn ich bei Ihnen zu Besuch wäre.

00:22:41: Und ihr Kind würde reinkommen und sagen, Mama, ich weiß, ich habe mein Bett nicht gemacht.

00:22:46: Ich weiß, ich bin nicht das Kind gewesen, das ich hätte sein sollen.

00:22:48: Ich weiß, ich habe nicht alles richtig gemacht, aber ich habe Hunger.

00:22:52: Könnte ich vielleicht bitte etwas haben?

00:22:54: Ich verspreche auch, wenn du mir nur irgendetwas gibst, wenn du mir etwas zu essen gibst, dann verspreche ich, dass ich mein Bett morgen machen werde.

00:23:00: Wenn ihr Kind so mit ihm verhandeln würde, dann würde das Bände über sie sprechen und darüber, wie ihre Beziehung zu ihrem Kind eigentlich aussieht.

00:23:07: Nein, ein Kind kommt doch einfach reingerannt, selbst wenn es nicht alles ... Mama, ich habe Hunger.

00:23:12: Ich will was essen.

00:23:13: Und wissen Sie, Eltern reagieren dadurch einfach aus Liebe heraus.

00:23:16: Und dennoch kommen wir so oft genauso auf unseren himmlischen Vater zu.

00:23:20: Gott, ich bin nicht würdig genug.

00:23:21: Sie müssen den Schalter umlegen und das Ganze aus einem anderen Licht betrachten.

00:23:25: Genauso wie Sie unwürdig und als Sünder geboren wurden.

00:23:28: Genauso sind Sie auch in Gerechtigkeit von Neuem geboren worden.

00:23:32: Und dürfen mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade.

00:23:36: Hebräer Kapitel IV Vers.

00:23:37: XVI, damit wir beim Herzigkeit erlang und Nade finden.

00:23:40: zur rechtseitiger Hilfe.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.