Gnade, Die Kraft des Evangeliums: Folge 20
Shownotes
Das Evangelium ist die grundlegendste Botschaft des Neuen Testaments, doch es ist auch die am meisten missverstandene. Das heutige religiöse System predigt nicht dasselbe Evangelium wie Paulus. Es vermischt es mit dem Gesetz, und das ist keineswegs das Evangelium.
Der Römerbrief wurde geschrieben, um das Evangelium so zu erklären, dass es jeder verstehen kann. Paulus, der Verfasser, hat es so einfach formuliert, dass man schon Hilfe braucht, um es falsch zu verstehen. Und leider haben wir eine Menge Hilfe bekommen!
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Transkript anzeigen
00:00:01: Willkommen bei Gospel Truth mit Andrew Wamek, einem Lehrdienst, der Gottesbedingungslose Liebe und Gnade betont.
00:00:08: Bühren Sie jetzt die Fortsetzung für Andrews Lehrer aus dem lebensverändernden Wort Gottes über Gnade, die Kraft des Evangeliums.
00:00:16: Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Gospel Truth.
00:00:20: Heute werde ich weiter durch den Römerbrief lehren.
00:00:23: Und wir sind mittlerweile schon am Ende unserer vierten Lehrwoche dieser Serie angekommen.
00:00:29: Wir machen heute in Kapitel sieben weiter und ich sage es Ihnen, wir haben schon über einige wirklich gewaltige Dinge gesprochen.
00:00:37: Dieses Thema liegt mir besonders am Herzen, weil diese Wahrheiten mir selbst eine Offenbarung über die Gnade Gottes und das wahre Evangelium gegeben haben.
00:00:47: Und ich sage es Ihnen, es ist genauso, wie es Paulus in Römer I-XVI geschrieben hat, das Evangelium, die fast so schön um wahr zu sein, gute Botschaft.
00:00:55: Darüber, dass Gott uns aus Gnade liebt und nicht aufgrund unserer Leistung.
00:00:59: Das ist die Kraft Gottes.
00:01:00: Er setzt die Kraft Gottes in ihrem Leben frei.
00:01:03: Wenn Sie die Kraft Gottes in Ihrem Leben nicht wirken sehen, dann brauchen Sie eine Offenbarung über das Evangelium.
00:01:08: Sie sollten sich diese Lehre über den Römerbrief zulegen.
00:01:12: Ich habe ein Buch dazu und auch einen Kommentar, der auf Englisch erhältlich ist.
00:01:16: Dazu gibt es CDs, DVDs und einen Studienführer.
00:01:19: Und am Ende der Sendung werden wir sie noch einmal auf all das hinweisen.
00:01:22: Wir sind schon in Römer Kapitel sieben angekommen.
00:01:25: Und falls Sie eine der Einheiten verpasst haben, dann holen Sie das nach.
00:01:29: Besuchen Sie dafür unsere Webseite www.andrewormack.de.
00:01:33: Dort bekommen Sie unsere Sendungen kostenlos zur Verfügung gestellt.
00:01:37: Rufen Sie dazu einfach nur ... Dort können Sie die CDs kostenlos herunterladen.
00:01:41: Ich glaube, Sie sind alle im MP-III-Format hinterlegt.
00:01:44: Auf jeden Fall steht Ihnen dort alles zur Verfügung.
00:01:46: Also besorgen Sie sich diese Einheiten.
00:01:49: Es wird Ihr Leben verändern.
00:01:50: Davon bin ich überzeugt.
00:01:51: Es hat mein Leben verändert.
00:01:53: Wenn Sie davon nur halb so sehr berührt werden wie ich, dann wird Sie das für immer verändern.
00:01:57: Römer Kapitel sieben.
00:01:58: Lassen Sie mich ein bisschen ausholen.
00:02:00: In Römer Kapitel sechs hat Paulus die Frage gestellt, ob wir nun einfach in Sünde leben können, weil doch sowieso alles auf Gnade zurückkommt.
00:02:08: und er gibt gleich die Antwort keinesfalls.
00:02:10: und er nennt zwei Gründe.
00:02:11: Erstens ist unsere Natur verändert worden, sie sind kein Sünder mehr.
00:02:15: Bevor sie Jesus kennengelernt haben und von Neuem geboren worden, sündigen sie, weil es in ihrer Natur lag.
00:02:21: Aber als sie von Neum geboren wurden, hat sich auch ihre Natur verändert.
00:02:25: Und wenn sie die Wahrheit kennen, wenn sie aufhören, sich mit ihrer alten Sünde Natur zu identifizieren, wenn sie wissen, wer sie in Christus sind, dann werden sie ein Leben frei von Sünde führen, weil sie ihre Natur verändert hat.
00:02:36: Darüber hat er schon geredet.
00:02:38: Und nun fängt da an, das ganze am Beispiel der Ehe zu veranschaulichen.
00:02:43: In Römer Kapitel sieben heißt es.
00:02:45: Oder wisst ihr nicht, Brüder, denn ich rede ja mit Gesetzeskundigen, dass das Gesetz nur so lange über den Menschen herrscht, wie er lebt.
00:02:54: Denn die verheiratete Frau, und nun beginnt der Vergleich mit der Ehe, ist durchs Gesetz an ihren Mann gebunden, so lange er lebt.
00:03:03: Wenn aber der Mann stört, so ist sie von dem Gesetz des Mannes befreit.
00:03:11: So wird sie nun bei Lebzeiten des Mannes eine Ehebrecherin genannt.
00:03:15: Wenn sie einem anderen Mann zu eigen wird, stirbt er wieder Mann, so ist sie vom Gesetz frei, so dass sie keine Ehebrecherin ist, wenn sie einem anderen Mann zu eigen wird.
00:03:24: Wissen Sie, das ist hier ganz einfach dargestellt.
00:03:27: Hier steht, dass sie durch das Gesetz gebunden sind, wenn sie verheiratet sind.
00:03:31: Und damals war es ganz normal, dass die Frauen von ihren Männern wortwörtlich beherrscht wurden.
00:03:36: Der Ehemann hatte das letzte Wort und traf alle Entscheidungen.
00:03:39: Dann kam Jesus und veränderte einfach alles.
00:03:42: Jesus ist das Beste, was den Frauen je passiert ist.
00:03:44: Die wahre Befreiung der Frau passierte schon vor zweitausend Jahren.
00:03:48: Aber als diese Ferse geschrieben wurden, hatten Männer noch die totale Kontrolle und die Frau hatte nicht das Recht, einen anderen Mann zu heiraten, solange sie noch an ihren Ehemann gebunden war.
00:03:58: Aber wenn der Mann gestorben war, dann hatte sie alle Freiheit noch einmal zu heiraten.
00:04:04: Und er vergleicht das hier mit uns.
00:04:06: Bevor wir von Neuem geboren wurden, waren wir an das Gesetz gebunden.
00:04:09: Unsere Sündenatur war unter der Herrschaft und Kontrolle des Gesetzes.
00:04:14: Gott hatte das Gesetz gegeben, um den sündigen Menschen eine Schranke zu setzen, um ihrer sündige Natur im Zaum zu halten.
00:04:22: Die Angst vor Strafe hielt die Menschen davon ab, immer und immer mehr zu sündigen.
00:04:29: Aber sobald sie zu Jesus kommen, verschwindet ihr alter Mensch und sie werden vom Gesetz befreien und sind nicht mehr daran gebunden.
00:04:36: Sie leben nicht mehr unter dem Urteil und der Strafe des Gesetzes.
00:04:42: Junge, genau darum geht es hier.
00:04:44: Das ist doch gewaltig.
00:04:47: Stellen Sie sich doch einmal vor, eine Frau heiratet jemanden, obwohl sie schon einen Ehemann hat.
00:04:52: Stellen Sie sich doch nur mal die Konsequenzen vor.
00:04:55: Das Gesetz, die Regierung, könnte doch tatsächlich Ansprüche gegen sie erheben und gegen sie vorgehen.
00:05:02: Aber wenn der Ehemann gestorben ist, dann denkt man nicht zweimal drüber nach.
00:05:08: Nun, gleichermaßen ist unser alter Mensch unsere alte Natur gestorben.
00:05:13: Sie ist nicht mehr da.
00:05:14: und wir sind frei, so dass wir Christus angetraut werden können.
00:05:20: In Vers vier heißt es weiter, also seid auch ihr meine Brüder, dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, damit ihr einem anderen zur Eigenseit, nämlich dem, der aus den Toten auferweckt worden ist, damit wir Gott Frucht bringen.
00:05:34: Denn als wir im Fleisch waren, da wirkten in unseren Gliedern die Leidenschaften der Sünden, die durch das Gesetz sind, um den Tod Frucht zu bringen.
00:05:42: Wenn wir eine alte und eine neue Natur hätten und wir einerseits mit Jesus verheiratet wären, aber gleichzeitig auch noch mit der sündigen Natur, dann wäre das im Endeffekt Polygamie.
00:05:52: Und das ist falsch.
00:05:53: Genau darum geht es hier.
00:05:54: Es wird einfach noch einmal bestätigt, dass unsere alte Natur wirklich verschwunden ist.
00:05:59: Der einzige Grund, warum Christen immer noch sündigen, ist nicht, dass die eigene Natur sie dazu treibt, sondern dass sie ihren Verstand noch nicht erneuert haben.
00:06:07: Sie haben sich nicht mit dem Wort Gottes beschäftigt und ihre Denkweise noch nicht verändern lassen.
00:06:11: Denn wie er in seiner Seele berechnend denkt, so ist er, Sprüche.
00:06:16: In dem Moment, in dem sie ihren Verstand erneuern lassen, müssen sie nicht mehr unter der Sünde leben.
00:06:20: In Vers Fünf heißt es, denn als wir im Fleisch waren, da wirkten in unseren Gliedern die Leidenschaften der Sünden, die durch das Gesetz sind, um dem Tod Frucht zu bringen.
00:06:30: Ich habe es schon einmal erwähnt, aber es lohnt sich das nochmal zu wiederholen.
00:06:34: Ich weiß, dass nicht jeder, der heute zuschaut, auch jeden Tag einschaltet.
00:06:38: Aber ich habe schon einmal erklärt, dass uns das Gesetz nicht gegeben wurde, um uns von der Sünde zu befreien.
00:06:43: Es wurde gegeben, um der Sünde Raum zu geben, in uns zu herrschen und uns zu verdammen, damit wir nicht mehr versuchen würden, uns selbst zu retten.
00:06:51: Das Gesetz ist also nicht gegeben worden, um uns frei zu setzen, sondern um uns zu binden.
00:06:56: Und ich habe diese Bibelstellen schon einmal erwähnt.
00:06:59: Erster Korinther, fifteen, sechs und fünfzig.
00:07:01: Die Kraft der Sünde aber ist das Gesetz.
00:07:03: Zweiter Korinther, drei, sieben.
00:07:05: Das Gesetz tat den Dienst des Todes.
00:07:08: Zweiter Korinther, drei, neun.
00:07:09: Hier ist vom Dienst der Verdammness die Rede.
00:07:12: Aber im neuen Bund, Römer, acht, eins, gibt es jetzt keine Verdammness mehr für die, welche in Christus Jesus sind.
00:07:18: Römer Kapitel drei, fers, neunzehn.
00:07:20: Alle Ausreden wurden uns aus dem Mund genommen.
00:07:22: Wir wurden vor Gott schuldig und erkannten unsere Sünde.
00:07:25: Römer Kapitel vier, fers, fünfzehn.
00:07:27: Das Gesetz setzte zornfrei.
00:07:31: All diese Dinge waren notwendig, um uns bei dem Versuch und selbst zu retten, in die Verzweiflung zu treiben.
00:07:37: Aber das Gesetz wurde nicht gegeben, um uns frei zu setzen.
00:07:40: Es wurde gegeben, um die Sünde hervorzuheben, um sie zu befähigen, uns zu überwinden.
00:07:45: Jetzt fragen sie sich, warum würde Gott so etwas tun?
00:07:48: Die Wahrheit ist, dass uns die Sünde schon längst verunreinigt hatte.
00:07:51: Sie hatte uns schon besiegt.
00:07:52: Wir wussten es nur noch nicht.
00:07:53: Wir verglichen uns mit anderen und dachten, nun ich stelle mich besser an als der oder die.
00:07:58: Wenn Gott so jemanden annehmen kann, dann wird er bei mir... Wir haben uns selbst getäuscht und mussten von dieser Verblendung befreit werden.
00:08:05: Wie hat Gott das getan?
00:08:07: Er gab ein Maß, dass so heilig, so rein war, dass dem niemand außer Jesus jemals gerecht werden konnte.
00:08:12: Und genauso sind wir verdammt worden und mussten uns selbst eingestehen.
00:08:16: Wenn es das ist, was Gott von mir verlangt, dann brauche ich Gnade.
00:08:21: Stellen Sie sich einfach vor, Sie sind in einem Gebäude mit einer sechs Meter hohen Decke.
00:08:27: Und auf einmal kommt jemand mit einer Waffe hereingelaufen und sagt, okay, ich werde jeden erschießen, der es nicht schafft, die Decke zu berühren.
00:08:34: Ganz egal, ob sie da einen Sessel-Hocker drin haben, der nicht mal zwanzig Zentimeter hoch springen kann oder Michael Jordan höchstpersönlich.
00:08:41: Ein Mann, der höher als jeder andere springen kann.
00:08:44: Keiner wird es schaffen, die sechs Meter zu erreichen.
00:08:46: Aber die Decke ist eben sechs Meter hoch.
00:08:48: Folglich werden alle in dem Gebäude sterben.
00:08:54: Und in gewisser Weise ist es mit dem Gesetz nicht anders.
00:08:57: Es gab Leute, die sich besser anstellten als andere.
00:09:00: Sie schafften es weiter und kamen Gott näher als andere.
00:09:03: Und genau deshalb dachten sie sich, ich bin fein raus.
00:09:06: Aber im Endeffekt ist es ganz egal, ob sie zwanzig Zentimeter oder zwei Meter hochspringen können.
00:09:11: Niemand schafft es aus dem Stand sechs Meter über den Boden, und wenn das die Forderung ist, dann werden wir alle sterben.
00:09:16: Im Grunde sagte das Gesetz einfach, hier ist Gottes Standard, und dieser Standard war Perfektion, und niemand kann es schaffen, dieser Perfektion jemals gerecht zu werden.
00:09:25: Und die Idee dahinter war, dass wir uns nicht mehr untereinander vergleichen und sagen konnten, ich bin besser, deshalb wird Gott mich annehmen.
00:09:32: Nein, es ging darum, uns zu verdammen, sodass wir erkennen, oh Gott, sei mir gnädig, ich bin so ein Sünder.
00:09:38: Wissen Sie, ich habe mal eine Geschichte, wo ein Mann gehört, der Stab und in den Himmel kam.
00:09:43: Am Himmelstor wurde er von einem Engel in Empfang genommen.
00:09:46: Der sagte, okay, bevor ich dich reinlassen kann, musst du einen kleinen Test bestehen.
00:09:50: Und der Kerl sagte kein Thema.
00:09:52: Ich habe mein ganzes Leben lang Gott gedient, unheilig gelebt.
00:09:55: Okay, sagte der Engel, du musst hundert Punkte erreichen, um reinzukommen.
00:09:58: Kein Problem.
00:09:59: Die erste Frage lautete, bist du in den Gottesdienst gegangen?
00:10:02: Nun, der Kerl war zwanzig Jahre lang immer da gewesen, also zog er die Anwesenheitsliste heraus und sagte, klar, kein einziges Mal habe ich einen Gottesdienst verpasst.
00:10:11: Okay, dafür bekommst du einen halben Punkt.
00:10:13: Ein halben Punkt?
00:10:14: Die zweite Frage, hast du deinen Zehnten bezahlt?
00:10:16: Ja, natürlich.
00:10:17: Super, schon wieder einen halben Punkt.
00:10:19: Die nächste Frage, bist du deiner eher Frau treu gewesen?
00:10:22: Oh, ich habe meine Frau geliebt.
00:10:23: Ich habe sie kein einziges Mal betrogen.
00:10:25: Klasse für diese Frage bekommst du einen ganzen Punkt.
00:10:28: Nach ungefähr zehn Fragen hatte der Kerl gerade mal fünf Punkte zusammen.
00:10:32: Und auf einmal sagt er, Junge, wenn die Punkte so vergeben werden, dann muss Gott magnetisch sein.
00:10:36: Daraufhin antwortet der Engel.
00:10:38: Amen.
00:10:39: Komm hereinspazieren.
00:10:42: Das ist alles, was wir wollten, das du um Gnade bittest.
00:10:45: Und nicht versuchst dich, mit deinen ganzen guten Werken hereinzuschleichen.
00:10:49: Sehen Sie, genau deswegen bekamen wir das Gesetz.
00:10:52: Es sollte uns dazu bringen, dass wir uns nicht mehr auf uns selbst verlassen.
00:10:56: Noch einmal in Römer Kapitel sieben Vers fünf steht.
00:10:59: Denn als wir im Fleisch waren, da wirkten in unseren Gliedern die Leidenschaften der Sünden, die durch das Gesetz sind.
00:11:04: Das bedeutet, dass das Gesetz der Sünde Kraft verliehen hat.
00:11:07: Erster Korinther, fünfzehn, sechsundfünfzig.
00:11:10: Es hat die Sünde befördert, uns mehr Möglichkeiten gegeben zu sündigen.
00:11:14: Wussten Sie, dass das Gesetz die Sünde geradezu aktiviert?
00:11:19: Ich weiß wirklich nicht, wie ich das genau beschreiben soll, aber ich habe das schon erlebt.
00:11:23: Jeder von uns kennt das.
00:11:26: Ich erinnere mich noch daran, als ich ein Kind war.
00:11:29: Sie haben das bestimmt auch getan, aber wir haben uns immer Mutproben gestellt.
00:11:33: Das schaffst du nicht, du bist ein Weichei.
00:11:35: Und sobald sie anfangen, jemanden zu beleidigen und zu sagen, das schaffst du nicht, wird etwas in den Leuten wach und sie sagen, bei meiner Seele, ich werde es wagen.
00:11:43: Und ich glaube, das liegt daran, dass Gott uns gar nicht erst dazu geschaffen hat, unter Regeln und Geboten zu leben.
00:11:49: Er hat uns zur Freiheit geschaffen und all diese Regeln und Gebote, das Gesetz, das war eine Reaktion, ein Resultat der Sünde.
00:11:56: Aber im Inneren eines jeden Menschen steckt etwas, das sich vehement dagegen wert.
00:12:00: Wenn man sagt, was zu tun ist und wenn sie jemanden sagen, das sollst du nicht, dann geht es blitzschnell und diese Person fängt an zu begehren.
00:12:07: Die Sünde fängt an sich in Bewegung zu setzen.
00:12:09: Sie fängt an sich danach zu sehen, diese Gesetze zu brechen.
00:12:12: Ich habe vor wirklich langer Zeit eine ganze Lehrreihe darüber gepredigt.
00:12:16: Und es gab einen Pastor, der diese Serie gehört hat und er bekam eine Offenbarung und sagte, er konnte sich das richtig vorstellen, aber er wollte es einfach mal überprüfen.
00:12:25: Also ging er hinter sein Haus, wo sein Sohn schon seit einer Stunde mit einer ganzen Menge der Nachbarskinder gespielt hatte.
00:12:31: Alles war in Ordnung.
00:12:32: Den Kindern ging es gut.
00:12:33: Aber er sammelte sie alle an der Terrassentür zusammen und sagte, keine Sorge, ihr habt alles richtig gemacht.
00:12:38: Aber was immer ihr heute noch vor habt, ihr sollt nicht auf diese Blume hier spucken.
00:12:42: Er schloss die Tür hinter sich, ging in sein Büro und schaut aus dem Fenster und er erzählte, die Kinder hatten eine ganze Stunde lang gespielt und niemand hatte die Blume überhaupt wahrgenommen.
00:12:51: Aber in dem Moment, in dem ich gesagt habe, ihr sollt nicht auf die Blume spucken, gingen die Hälfte der Kinder rüber und spuckten auf die Blume.
00:12:58: Und die andere Hälfte stand da, das Wasser im Mund zusammengelaufen und sie wünschten sich nichts sehnlicher als auf diese Blume zu spucken.
00:13:05: Sie hatten das nicht einmal wahrgenommen, bis eben das Gesetz gegeben wurde.
00:13:09: Du sollst nicht.
00:13:10: Und auf einmal sagt etwas in einem, bei Gott ich werde.
00:13:13: Und der Herr wusste genau, dass all diese Regeln und Gebote im kompletten Gegensatz zu dem stehen, wie er uns geschaffen hat.
00:13:19: Er wusste, wie wir reagieren würden.
00:13:21: Und er wusste, dass wenn er uns ein Gesetz gibt, in dem es heißt, du sollst nicht.
00:13:25: Dass wir uns dann auf einmal all der Dinge bewusst werden würden, die wir nicht tun dürfen.
00:13:30: Und auf einmal würden wir uns danach sehnen, all das zu tun.
00:13:33: Und so könnten wir erkennen, dass wir uns.
00:13:38: Sie können da sitzen und sagen, ich mache Vorsätze fürs neue Jahr.
00:13:42: Ich werde dies und das nicht mehr tun.
00:13:44: Und Sie können sich all diese Dinge sagen, aber alles, was es braucht, ist, dass man jemanden sagt, du sollst nicht.
00:13:49: Und auf einmal fängt diese Person an sich nach all dem zu sehen, was gerade noch verboten war.
00:13:54: Und genau darum wurde uns das Gesetz gegeben.
00:13:57: In Vers.
00:13:57: sechs heißt es.
00:13:58: Jetzt aber sind wir vom Gesetz frei geworden.
00:14:01: Was genau verstehen Sie nicht, wenn da steht, Sie sind frei geworden?
00:14:06: Ich kann es nur wiederholen.
00:14:07: Viele Christen sagen sofort, nein, keinesfalls.
00:14:10: Wir müssen uns an das Gesetz halten.
00:14:12: Wissen Sie, ich nehme schon mal etwas vorweg, aber ich weiß, dass sich da einige Leute vielleicht schon Gedanken darüber gemacht haben.
00:14:18: Deshalb will ich kurz darauf eingehen.
00:14:20: Ich will hier bestimmt nicht behaupten, dass wir das Gesetz nicht gebrauchen können oder auf die zehn Gebote verzichten können, dass wir all das los werden müssen.
00:14:27: Nein, darauf will ich bestimmt nicht hinaus.
00:14:29: Das Gesetz ist gut.
00:14:31: Lesen Sie einfach, was in Timotheus dazu geschrieben steht.
00:14:34: Erster Timotheus Kapitel I. Dort steht in Vers VIII.
00:14:37: Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn man es gesetzmäßig anwendet.
00:14:42: Anders formuliert, man kann das Gesetz richtig oder falsch anwenden.
00:14:46: Das Gesetz ist gut, wenn man es gesetzmäßig anwendet.
00:14:49: Und das hier ist die gesetzmäßige Anwendung.
00:14:51: Man muss berücksichtigen, dass einem gerechten kein Gesetz auferlegt ist.
00:14:55: Wer ist ein gerechter Mensch?
00:14:57: Jeder, der in Christus ist, ist gerecht.
00:14:59: Darüber habe ich in dieser Serie schon ausführlich gesprochen.
00:15:02: Römer Kapitel V. Dort stehen fünf Beispiele davon, wie wir durch Adam zu sündern, aber durch Jesus gerecht gemacht worden sind.
00:15:09: Nun sind wir die Gerechtigkeit Gottes in Christus, Jesus.
00:15:12: Zweiter Korinther Kapitel V. Vers.
00:15:14: XXI.
00:15:15: Das Gesetz ist also nicht auf den gerechten Menschen ausgelegt.
00:15:18: Das Gesetz ist für diejenigen, die den Herrn nicht kennen.
00:15:21: Und in einer Gesellschaft braucht man Anhaltspunkte für richtig und falsch.
00:15:25: Mord, Ehebruch, Homosexualität, Diebstahl und Lüge ist falsch.
00:15:29: Man braucht so einen Standard.
00:15:31: Und das Gesetz des Alten Testamentes war ein vollkommener absoluter Standard.
00:15:35: Und für diejenigen, die Gott nicht in ihrem Herzen tragen und die nicht vom Geist Gottes geführt und gesteuert werden, hat das Gesetz immer noch eine Bedeutung.
00:15:43: Es gilt für die Menschen, die den Herrn nicht kennen.
00:15:45: Das Gesetz ist also nicht nutzlos.
00:15:49: Aber diejenigen, die in Christus sind, sind vom Gesetz befreit worden.
00:15:54: So steht es hier.
00:15:56: Das Gesetz soll uns nicht mehr beherrschen oder steuern.
00:16:01: Wir leben nun unter dem Gesetz der Liebe.
00:16:03: Wir lieben andere, so wie Christus uns geliebt hat.
00:16:08: Wir behandeln andere so, wie wir selbst behandelt werden möchten.
00:16:12: Und wenn sie von Neuem geboren sind und der Geist Gottes in ihnen lebt, wenn sie sich der Leitung und Führung des Heiligen Geistes hingeben, dann brauchen sie das Gesetz nicht.
00:16:24: So steht es in Jakobus Kapitel II, in Römer Kapitel XIII und noch an anderen Stellen.
00:16:30: Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes.
00:16:32: Liebe tut seinem Nachbar nichts zu Leide.
00:16:34: Wenn wir uns alle also nach der Liebe Gottes richten, dann bräuchte es kein Gesetz für diejenigen, die anderen in Liebe begegnen.
00:16:43: Aber für diejenigen, die nicht im neuen Bund leben und die Liebe Gottes noch nicht empfangen haben, entfaltet das Gesetz immer noch Wirkung.
00:16:50: Aber lassen Sie uns zurück zu Römer Kapitel sieben Vers sechs gehen.
00:16:53: Jetzt aber sind wir vom Gesetz frei geworden, da wir dem gestorben sind, worin wir festgehalten wurden.
00:16:58: Hier ist von unserer Sündenatur die Rede.
00:17:00: Sie ist tot, verschwunden, steht uns nicht mehr im Wege.
00:17:03: Wir sind davon losgetrennt worden und leben nun nicht mehr unter dem Gesetz, sodass wir im neuen Wesen des Geistes dienen und nicht im alten Wesen des Buchstabens.
00:17:11: Was sollen wir nun... Und wissen Sie, wenn Sie so über das Gesetz sprechen, wie ich es hier tue, dann werden einige Leute behaupten, dass sie etwas gegen das Gesetz haben.
00:17:25: Nein, ich bin für das Gesetz.
00:17:26: Wenn das Gesetz auch so angewendet wird, wie es der Plan war, um uns zu zeigen, dass wir ein Retter brauchen, um unsere Selbstgerechtigkeit zu verdammen und uns zu Gott zu führen.
00:17:35: Wenn Sie das Gesetz so anwenden, dann bin ich der größte Befürworter des Gesetzes.
00:17:40: Aber wenn jemand, der die Gnade Gottes empfangen hat und gerecht geworden ist, nicht durch die eigene Leistung, sondern aus Gnade und durch Glauben an diese Gnade, dann unter das Gesetz gestellt wird, hat das fatale Auswirkungen.
00:17:51: Denn es setzt den ganzen Fokus auf die Sünde.
00:17:54: Es bringt Verdammnis und Schuld zum Leben und stärkt die Sünde.
00:17:57: All die Dinge, von denen in der Bibel geschrieben steht.
00:17:59: Ich habe also nichts gegen das Gesetz, wenn es richtig angewendet wird.
00:18:03: Jetzt aber sind wir vom Gesetz frei geworden, da wir dem gestorben sind, worin wir festgehalten wurden.
00:18:09: Sodass wir im neuen Wesen des Geistes dienen und nicht im alten Wesen des Buchstabens.
00:18:15: Was wollen wir nun sagen?
00:18:17: Ist das Gesetz Sünde?
00:18:18: Das sei Ferne.
00:18:20: Genau dasselbe hat er auch auf die Frage geantwortet, ob wir einfach in Sünde leben dürfen.
00:18:24: Das sei Ferne.
00:18:25: Man kann nicht aus Spaß an der Freude in Sünde leben.
00:18:28: Es gibt immer noch Konsequenzen und deshalb sollte man so heilig leben wie möglich.
00:18:32: Aber sie dürfen sich Gott aus Gnade durch Glauben nähern.
00:18:35: Ist das Gesetz dann auch eine Sünde?
00:18:37: Nein, das Gesetz ist nicht Sünde, wenn es richtig angewendet wird.
00:18:40: Hier steht, aber ich hätte die Sünde nicht erkannt, außer durch das Gesetz.
00:18:44: Denn von der Begierde hätte ich nichts gewusst, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte, du sollst nicht begehren.
00:18:50: Und es heißt in Römer Kapitel drei fährst zwanzig, dass durch das Gesetz die Erkenntnis von Sünde kommen.
00:18:56: Es hat nicht die Erkenntnis von Errettung und Vergebung gebracht.
00:18:59: Stattdessen führte es zur Erkenntnis der Sünde.
00:19:02: Es hat unsere Aufmerksamkeit auf die Sünde gerichtet und das aus einem bestimmten Grund.
00:19:07: Sie müssen erkennen, dass alle gesündigt haben und die Herrlichkeit verfehlen, die sie vor Gott haben sollten.
00:19:12: Wir müssen an den Punkt dieser Erkenntnis gelangen und das Gesetz hat uns genau dorthin geführt.
00:19:16: Wir haben realisiert, dass wir einen Retter brauchen.
00:19:19: Aber ich hätte die Sünde nicht erkannt, außer durch das Gesetz, denn von der Begierde hätte ich nichts gewusst, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte.
00:19:26: Du sollst nicht begehren.
00:19:28: Das Gesetz zeigt uns also den Standard von richtig und falsch.
00:19:31: Sie wissen, ich habe diesen Vers schon oft erwähnt, aber in der Schrift heißt es, dass sie sich mit sich selbst vergleichen und untereinander messen, dass sie unverständlich sind und ich habe diesen Vergleich schon einmal gezogen.
00:19:42: Stellen Sie sich einfach mal vor, die ganze Gesellschaft steckt in Treibsand und wir sind alle dabei zu sinken.
00:19:47: Aber es passiert so langsam, und wenn wir uns gegenseitig anschauen und uns dann miteinander vergleichen, dann sinken wir scheinbar sehr langsam, so dass wir fast nicht bemerken, was gerade passiert.
00:19:57: Aber wenn ich etwas in den Boden stecken würde, zum Beispiel eine Messlatte, die nicht sinkt, und Sie würden diese Latte anschauen, dann würden Sie relativ schnell bemerken, dass Sie gerade sinken, dass Sie sterben werden, wenn Sie nichts dagegen unternehmen und Ihre Situation verändern.
00:20:10: Nun, gewissermaßen macht das Gesetz genau das.
00:20:13: Die Menschen vergleichen sich mit sich selbst.
00:20:15: Und weil jeder andere genauso schlecht dran war wie man selbst, realisierten sie einfach nicht, was für ein Leben sie eigentlich führten.
00:20:22: Und wie der Feind gerade ihr Leben zerstörte, denn es ging ja allen gleich.
00:20:26: Aber dann kommt Gott und verankert einen Standard, der auf festem Grund gebaut ist, der nicht mit den Menschen im Treibsand versinkt.
00:20:32: Und auf einmal stellen sie fest, gemessen an diesem Standard zinke ich ganz schön schnell.
00:20:37: Ich werde vom Boden verschluckt.
00:20:39: Genau das hat das Gesetz getan.
00:20:41: Es hat uns die Erkenntnis der Söhne... und uns gezeigt, dass ganz egal was andere sagen.
00:20:46: Ganz egal, ob es in der heutigen Gesellschaft kein Problem ist, homosexuell zu sein.
00:20:50: Ehebruch zu begehen, zu stehlen, zu lügen, egal was die Gesellschaft sagt.
00:20:55: Hier ist Gottes perfekter Standard und Sie können nicht anders als erkennen, Junge, ich habe ein Problem.
00:21:00: Genau das war der Sinn und Zweck des Gesetzes.
00:21:04: Schauen Sie sich vers Acht an.
00:21:06: Dort steht, da nahm aber die Sünde einen Anlass durch das Gebot und bewirkte in mir jede Begierte.
00:21:11: Das Wort Begierte beschreibt unkontrollierte, ungezähmte, zügelose Lust.
00:21:18: Hier steht das Gebot, hat all das in mir bewirkt.
00:21:21: Das ist wie das Beispiel von vorhin.
00:21:23: In uns ist etwas, das sich vehement dagegen wehrt, wenn wir gesagt bekommen, dass wir etwas Bestimmtes nicht tun dürfen.
00:21:29: Wenn es irgendwo heißt, du sollst nicht, dann ist unser Fleisch sofort zur Stelle und sagt, niemand kann mir sagen, was ich zu tun habe.
00:21:37: Bei Gott, ich werde es tun.
00:21:39: Und wissen Sie, das Gesetz hat diese Begierde in uns erweckt, hat die Sünde aktiviert und so begehren wir genau die Dinge, die uns verboten worden sind.
00:21:48: Also steht hier.
00:21:51: Da nahm aber die Sünde einen Anlass durch das Gebot und bewirkte in mir jede Begierde.
00:21:56: Denn ohne das Gesetz ist die Sünde tot.
00:21:59: Ich aber lebte, als ich noch ohne Gesetz war.
00:22:01: Als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf und ich starb.
00:22:05: Und eben dieses Gebot, das zum Leben gegeben war, erwies sich für mich als Tod bringen.
00:22:13: Junge, aus diesen Fersen ist eine ganze Menge rauszuholen.
00:22:16: Ich habe fast keine Zeit mehr, aber lassen Sie mich noch einen ganz kurzen Satz sagen und dann werden wir einfach nächste Woche weitermachen müssen.
00:22:23: Ich ermutige Sie von Herzen, sich diese Lehrer auf unserer Webseite zu besorgen und auch all die anderen Materialien zu bestellen.
00:22:29: Aber hier steht, ich aber lebte, als ich noch ohne Gesetz war, als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf und ich starb.
00:22:35: Hier steht nicht die Sünde kam, die Sünde war schon da.
00:22:38: Und noch einmal, hier geht es nicht um die einzelnen Taten der Sünde, es geht um die Sündenatur.
00:22:43: Wir alles sind von Geburt an getrennt von Gott gewesen.
00:22:45: Wir alle sind mit einer Sündenatur geboren worden, aber es wird uns nicht angerechnet, wenn wir kleine Kinder sind.
00:22:51: Wir müssen ein Alter erreichen, das oftmals auch Alter der Verantwortlichkeit genannt wird, indem wir absichtlich, also wohlwissend, eine Verletzungshandlung begehen.
00:23:00: Nicht gegenüber den Regeln unserer Eltern oder unserer Lehrer, sondern wo wir gegen Gott sündigen, und zwar bewusst.
00:23:06: Und wenn das passiert, dann überschreiten wir eine Grenze und von diesen Momentan lebt die Sünde auf.
00:23:11: Die Sündenatur kommt zum Leben.
00:23:13: Wir werden für unsere Taten verantwortlich.
00:23:15: Und wenn wir dann sterben, sind wir von Gott getrennt, sofern wir nicht Jesus als unseren Herrn anerkannt haben.
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