Gnade, Die Kraft des Evangeliums: Folge 22
Shownotes
Das Evangelium ist die grundlegendste Botschaft des Neuen Testaments, doch es ist auch die am meisten missverstandene. Das heutige religiöse System predigt nicht dasselbe Evangelium wie Paulus. Es vermischt es mit dem Gesetz, und das ist keineswegs das Evangelium.
Der Römerbrief wurde geschrieben, um das Evangelium so zu erklären, dass es jeder verstehen kann. Paulus, der Verfasser, hat es so einfach formuliert, dass man schon Hilfe braucht, um es falsch zu verstehen. Und leider haben wir eine Menge Hilfe bekommen!
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Transkript anzeigen
00:00:01: Willkommen bei Gospel Truth mit Andrew Wamek, einem Leerdienst, der Gottes bedingungslose Liebe und Gnade betont.
00:00:08: Bühren Sie jetzt die Fortsetzung von Andrews Lehre aus dem lebensverändernden Wort Gottes über Gnade, die Kraft des Evangeliums.
00:00:16: Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Gospel Truth.
00:00:20: Heute leere ich weiter durch den Römerbrief.
00:00:23: Mittlerweile predige ich schon fast fünf Wochen über dieses Thema, und ich sage es Ihnen, einige dieser Dinge haben die Kraft, ihr Leben zu verändern.
00:00:30: Ich möchte Sie wirklich ermutigen, sich die Materialien zu besorgen, die wir anbieten.
00:00:35: Wir haben ein Buch mit dem Titel Gnade, die Kraft des Evangeliums, das sich mit den ersten neun-einhalb Kapiteln des Römerbriefes beschäftigt.
00:00:42: Und auch einen englischen Kommentar, in dem ich zu jedem einzelnen Fers Notizen gemacht habe.
00:00:48: Dazu gibt es auch noch einen Studienführer, CDs und DVDs mit den entsprechenden Leereinheiten.
00:00:53: Und ich bin überzeugt davon, dass diese Inhalte ihr Leben verändern können.
00:00:57: Das Evangelium ist Gottes Kraft zur Errettung.
00:01:00: Unter Römerbrief ist ein Meisterwerk des Apostel Paulus darüber, was das wahre Evangelium ist.
00:01:06: Das Evangelium, von dem uns die Bibel erzählt, ist ein ganz anderes als das Evangelium, das in den meisten Kirchen verkündet wird.
00:01:13: Dort wird über ein Konzept des alten Testament gesprochen.
00:01:16: Darüber, dass man etwas leisten muss, um von Gott empfangen zu können.
00:01:20: Das neue Testament lehrt uns, dass Jesus bereits alles geleistet hat.
00:01:24: Es geht nicht darum, was sie für ihn tun können.
00:01:26: Es geht darum, was er für sie getan hat.
00:01:29: Dann werden alle ihrer Werke eine Reaktion auf das sein, was Gott schon vollbracht hat.
00:01:33: Das ist gewaltig.
00:01:36: Lassen Sie uns in Römer sieben einsteigen.
00:01:38: Junge, ich kann all das unmöglich in den gesamten Kontext setzen, also werden wir einfach mittendrin anfangen.
00:01:44: Besorgen Sie sich die Materialien, so dass ihr alles im Zusammenhang verstehen könnt.
00:01:48: In Römer Kapitel sieben fährst zehn heißt es.
00:01:51: Und eben dieses Gebot, das zum Leben gegeben war, erwies sich für mich als Tod bringen.
00:01:56: Denn die Sünde nahm einen Anlass durch das Gebot und verführte mich und tötete mich durch dasselbe.
00:02:01: So ist nun das Gesetz heilig und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.
00:02:05: Hat nun das Gute mir den Tod gebracht?
00:02:08: In anderen Worten bezieht sich diese Frage auf das Gesetz.
00:02:12: bringt
00:02:12: das Gesetz etwa den Tod?
00:02:14: Nun, das Gesetz war nicht der Tod selbst.
00:02:16: Wir waren ja bereits tot.
00:02:18: Das Gesetz hat lediglich zum Vorschein gebracht, was schon Tatsache war.
00:02:21: Es hat die Täuschung aufgedeckt und den Gedanken entlarvt, dass Gott uns die Errettung schuldig ist, weil wir uns gut angestellt haben und im Vergleich zu anderen besser dran sind.
00:02:30: Das Gesetz hat gezeigt, dass wir bereits tot waren.
00:02:33: Wir waren tot und das Gesetz hat diesen Tod zum Vorschein gebracht.
00:02:37: Es hat die Sünde zum Leben erweckt und uns die Täuschung genommen, dass die eigenen guten Werke auf irgendeine Art und Weise ausreichen könnten, um vor Gott gerade dazustehen.
00:02:49: Hat nun das Gute mir den Tod gebracht?
00:02:51: Das sei Ferne.
00:02:52: Sondern die Sünde hat, damit sie als Sünde offenbar werde durch das Gute meinen Tod bewirkt.
00:02:58: Ich weiß ich, aber das schon unzählige Male gesagt.
00:03:01: Aber das Wort Sünde beschreibt hier nicht einfach eine Handlung der Sünde, wie Lügen, Stehlen, Töten oder was auch immer, sondern die Sündenatur selbst.
00:03:08: Es handelt sich um ein Substantiv, nicht um ein
00:03:13: Verb.
00:03:14: Es beschreibt die Sündenatur und das Gesetz hat diese Sündenatur bekräftigt und zum Leben erweckt.
00:03:22: Und zwar, damit sie als Sünde offenbar werte, durch das Gute meinen Tod bewirkt, damit die Sünde überaus sündig würde durch das Gebot.
00:03:31: Noch einmal, es war nicht der Sinn und Zweck des Gesetzes, uns von der Herrschaft der Sünde zu befreien.
00:03:37: Nein, tatsächlich gab es der Sünde diese Herrschaft erst.
00:03:40: Es hat unsere Sünde bekräftigt und die Sünde überaus.
00:03:46: Es
00:03:46: hat der Sünde richtigen Aufwend in unserem Leben gegeben.
00:03:49: Darum geht es auch in einigen Fersen, die wir in der letzten Sendung gesprochen haben.
00:03:57: In Fers-IV heißt es, denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist, aber ich bin fleischlich unter der Sünde verkauft.
00:04:04: Das Gesetz war perfekt.
00:04:05: Ich habe absolut nichts im Gesetz Gottes auszusetzen.
00:04:08: Das Gesetz hat keinen einzigen Fehler.
00:04:10: Das Problem ist, dass es gegeben wurde.
00:04:12: Unfollkommene Menschen mussten sich an einem perfekten Maßstab messen.
00:04:17: Da ist die Katastrophe vorprogrammiert.
00:04:19: Keiner von uns ist vollkommen und es ist uns absolut unmöglich.
00:04:23: Das Gesetz zu erfüllen.
00:04:25: Ich weiß, dass einige Leute an diesem Gedanken Anstoß nehmen.
00:04:28: Das ist nicht wahr.
00:04:29: Ich erfülle das Gesetz.
00:04:31: Nein, das tun sie nicht.
00:04:32: Zumindest nicht aus eigener Kraft.
00:04:33: Es geschieht durch ihren Glauben an Jesus.
00:04:35: Und darauf werden wir noch in Römer Kapitel VIII zu sprechen kommen.
00:04:38: Aber aus eigener Kraft stellen sie sich vielleicht besser an als ich.
00:04:41: Aber wer will denn schon derjenige sein, der es mit dem wenigsten Sünden in die Hölle geschafft hat?
00:04:46: Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten und der Lohn der Sünde ist da tot.
00:04:52: Niemand hat und wird es je schaffen, das Gesetz zu erfüllen.
00:04:55: Und genau da lag das Problem.
00:04:57: Gott hat unvollkommenen Menschen eine perfekte Messlatte angelegt und er wusste genau, dass das in Schuld und Verdammnis enden würde.
00:05:04: Das war nicht seine erste Wahl und genau deshalb hat er auch zweitausend Jahre gewartet, bevor er überhaupt das Gesetz gegeben hat.
00:05:11: Das ist auch der Grund, warum er mit den Menschen, die noch vor dem Gesetz gelebt haben, so gnädig umgegangen ist.
00:05:16: Er wollte nicht, dass die Menschen sich ihrer Sünde so bewusst sein würden, dass sie ihr ganzes Leben in Schuld und Scham verbringen müssten.
00:05:23: Aber die Menschheit interpretierte die ausbleibende Strafe Gottes als seine Zustimmung zur Sünde, also machten sie einfach, was sie wollten.
00:05:30: Lebten in Sünde und der Feind zerstörte ihr Leben.
00:05:32: Er hatte einen Zugang erhalten.
00:05:34: Auch wenn Gott unsere Sünden nicht ins Gericht nimmt, hält das den Feind nicht davon ab, ihr Leben miserabel zu machen, wenn sie einfach so in Sünde leben.
00:05:42: Gott wollte also wirklich nicht, dass wir mit dieser Schuld und Verdammnis leben mussten, und darüber werden wir auch noch ausführlich in Kapitel VIII reden.
00:05:50: Aber trotzdem musste er uns ein Gesetz geben.
00:05:57: Und es brachte all diese schrecklichen Dinge, weil wir das Ausbleiben von Gericht einfach als Zustimmung gewertet hatten.
00:06:04: Und deshalb sorglos in Sünde lebten, was den Feind wiederum ermächtigte, die gesamte Menschheit zu zerstören.
00:06:12: Ich habe das schon einmal gesagt.
00:06:14: Aber Gott musste eingreifen und uns von der Sünde abschrecken, uns zur Umkehr bringen und verhindern, dass sich die Menschen der Sünde hingaben.
00:06:22: Hätte er das Gesetz nicht gegeben, dann wäre keine Jungfrau mehr übrig gewesen, die Jesus auf diese Welt hätte bringen können.
00:06:30: So schlimm stand es und steht es um die Welt.
00:06:33: Und ich übertreibe hier nicht.
00:06:35: Es war unvorstellbar.
00:06:40: Zur Zeit von Sodom und Gomorrah war Homosexualität das Tagesgeschehen, und Bestialität, Gang und Gebe.
00:06:46: Es war einfach fürchterlich.
00:06:48: Und wussten sie, dass es bis zur großen Sinnflut, das war-ein-tausend-sechs-hundert-sechsundfünfzig Jahre nach dem sünden Fall Adams.
00:06:55: Damals waren die Dinge so eskaliert, dass Gott alle Menschen bis auf Acht durch die Flut vernichtete.
00:07:01: Und dann kam Jesus und sagte, so wie es zu den Zeiten Noas war, so wird es sein, wenn der Sohn wieder kommt, am Tag des Herrn.
00:07:08: Und er beschrieb die Menschen und die Sünde, in der sie leben würden.
00:07:13: Denken Sie doch einmal darüber nach.
00:07:15: Es dauerte keine zweitausend Jahre, bis die Menschen den Grad der Sünde zur Zeit Noas erreicht hatten.
00:07:21: Seitdem sind schon über viertausend Jahre vergangen, und wir nähern uns erst jetzt wieder demselben Maß der Sünde in unsere Gesellschaft.
00:07:30: Was ist passiert?
00:07:31: In der Geschichte der Menschheit ist etwas geschehen, dass die Sünde radikal reduziert hat.
00:07:36: Und nun kommen wir wieder an den Punkt, an dem die Sünde schon einmal war.
00:07:40: Aber dieses Mal hat es über viertausend Jahre gedauert, um an diesen Punkt zu gelangen.
00:07:44: Davor dauerte es nur zweitausend Jahre.
00:07:47: Wo ist der Unterschied?
00:07:48: Nun, der Unterschied liegt im Gesetz.
00:07:49: In Sprüche sechzehn für sechs heißt es, durch Gnade und Wahrheit wird Schuld gesöhnt.
00:07:54: Und durch die Furcht des Herrn weicht man vom Bösen.
00:07:57: Es war die Furcht.
00:07:58: Die Furcht vor der Strafe brachte die Menschen dazu weniger zu sündigen.
00:08:01: Aber da es nun das Gesetz gab, hatte die Sünde, die nun begangen wurde, mehr Herrschaft über die Menschen.
00:08:07: Sie brachte Schuld und Verdammnis.
00:08:08: Und obwohl es sich dabei eindeutig um negative Dinge handelt, war all das notwendig, um die Sünde im Zaum zu halten, bis Jesus kam.
00:08:16: Wir lesen auch in Gallata Kapitel drei davon, dass das Gesetz nur so lange gelten sollte, bis der Same kam.
00:08:22: Dieser Same, Jesus, ist heute bereits gekommen und wir leben nun nicht länger unter dem Gesetz.
00:08:31: Aber da komme ich jetzt zu sehr vom Thema ab.
00:08:34: Ich werde diese Verse jetzt nicht aufschlagen und vorlesen, aber ich will sie ermutigen, das zu tun.
00:08:39: In Vers.
00:08:39: vierzehn steht also, denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist.
00:08:43: Ich bin aber fleischlich unter die Sünde verkauft.
00:08:46: Denn was ich vollbringe, billige ich nicht, denn ich tue nicht, was ich will, sondern was ich hasse, das übe ich aus.
00:08:52: Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so stimme ich dem Gesetz zu, dass es gut ist.
00:08:59: Jetzt aber vollbringe nicht mehr ich dasselbe, sondern die Sünde, die in mir wohnt.
00:09:04: Und dann heißt es in Vers.
00:09:06: Achtzehn, denn ich weiß das in mir.
00:09:08: Und jetzt der Nebensatz.
00:09:09: Das heißt in meinem Fleisch nichts Gutes wohnt.
00:09:13: Passen Sie auf, es ist wichtig, dass Sie das verstehen.
00:09:16: Es wäre falsch gewesen, hätte Paulus einfach gesagt, in mir wohnt nichts Gutes.
00:09:22: Ich habe schon darüber gesprochen, aber in erster Korinther fünf, siebzehn heißt es, ist jemand in Christus, so ist eine neue Schöpfung.
00:09:30: Das Alte ist vergangen.
00:09:31: Sie, es ist alles neu geworden.
00:09:33: Und lesen Sie dazu Epheser vier, vier und zwanzig.
00:09:36: Sie sind geschaffen in wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit.
00:09:39: Das gilt nicht für Ihren Körper und auch nicht für Ihre Seele, also für den emotionalen Teil Ihres Verstandes.
00:09:45: Aber es gilt für Ihren Geist.
00:09:47: Sie sind in wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit geschaffen worden.
00:09:51: Erster Johannes Kapitel IV versebzehn.
00:09:53: Darin ist die Liebe bei uns vollkommen geworden, dass wir Freimütigkeit haben am Tag des Gerichts.
00:09:59: Denn gleich wie er ist, also Jesus, so sind auch wir in dieser Welt.
00:10:03: Hier geht es nicht darum, was eines Tages im Himmel passieren wird.
00:10:06: Schon in dieser Welt sind sie gleich wie Jesus.
00:10:10: In erster Korinther Kapitel VI versebzehn steht, wer aber dem Herrn anhängt, ist eingeist mit ihm.
00:10:17: Das griechische Wort dafür lautet heiß und bedeutet ein Einzelnes, das alles andere ausschließt.
00:10:23: Es geht nicht darum, dass sie gleich im Sinne von ähnlich sind, also dass er vollkommen heilig und sie ein bisschen heilig sind.
00:10:30: Nein, ihr Geist ist dem von Jesus gleich.
00:10:33: Denn in Gallata Kapitel IV steht, Gott hat den Geist seine Sohne in Eure Herzen gesandt, der ruft, aber Vater.
00:10:40: Und genau hier in Römer Kapitel VIII, wir werden noch viel ausführlicher darauf eingehen, hier steht, wer aber den Geist des Christus nicht hat, der ist nicht sein.
00:10:50: Ihr vonneum geborener Geist ist der Geist Jesu, der in ihrem Inneren lebt, und sie sind in ihrem Geist so heilig und gerecht und rein wie Jesu selbst.
00:10:58: Wenn Paulus also einfach nur gesagt hätte, ich weiß, dass nichts Gutes in mir wohnt, dann wäre das schlichtweg falsch gewesen.
00:11:05: Also hat er klargestellt, es geht hier um mein Fleisch, und das Fleisch beschreibt nicht nur die Haut um ihren Körper herum.
00:11:11: Heutzutage bezieht sich dieses Wort zwar meistens genau darauf, aber in der Bibel umfasst der Begriff Fleisch immer Körper und Seele.
00:11:19: bzw.
00:11:19: Ihren nicht erneuerten Verstand, der Teil in Ihnen, der noch nicht von der Kraft Gottes erneuert worden ist.
00:11:24: Es geht also um Ihren sterblichen Teil, um den Teil, der nicht von Neuem geboren ist.
00:11:29: Ihr Verstand, Ihre Emotion, Ihr physischer Körper.
00:11:32: Darin wohnt nichts Gutes.
00:11:34: In Ihrem Fleisch wohnt nichts
00:11:35: Gutes.
00:11:38: Ich werde gleich noch einmal darauf zurückkommen.
00:11:41: Aber lassen Sie mich zuerst Philippa Kapitel III aufschlagen.
00:11:45: Und vorlesen, was der Apostel Paulus hier sagt.
00:11:49: Denken Sie daran, es ist derselbe Autor.
00:11:52: In Philipper Kapitel III Vers III heißt es, denn wir sind die Beschneidung, die wir Gott im Geist dienen und uns in Christus Jesus rühmen und nicht auf Fleisch vertrauen.
00:12:07: Das ist eine radikale Aussage, der die meisten Christen widersprechen würden.
00:12:12: Die meisten Christen denken, dass Gott ihn bei der Errettung ihre vergangenen Sünden vergeben hat.
00:12:16: Und nun, da er sie einmal richtig wach gerüttelt hat, weiß er sie einfach in die richtige Richtung und sagt ab jetzt keine Fehler mehr.
00:12:23: Und dann versuchen sie, alles richtig zu machen und denken sich, dass Gott nun in ihrem Leben wirken wird, weil sie sich besser anstellen als davor.
00:12:31: Wissen sie, wenn sie so denken, dann leben sie noch im Fleisch.
00:12:34: Sie versuchen, Gott durch ihre eigenen Werke zu dienen.
00:12:36: Und Paulus hat gesagt, dass wir nicht auf unser Fleisch vertrauen können.
00:12:40: Manche denken sich hier, dass Paulus sich wohl einfach nicht so gut angestellt hat.
00:12:44: Aber ich mache es schon ganz gut.
00:12:45: Ich kann auf mein Fleisch vertrauen.
00:12:47: Nun, Paulus zählt als nächstes erstmal all die Dinge, auf die er im Fleisch vollbracht hat.
00:12:51: Aus seiner eigenen Kraft.
00:12:53: In Vers Vier schreibt er.
00:12:55: Obwohl auch ich mein Vertrauen auf Fleisch setzen könnte.
00:12:58: Wenn ein anderer meint, er könne auf Fleisch vertrauen, ich viel mehr.
00:13:01: Und dann kommen all die Dinge, die er geleistet hat.
00:13:04: Paulus hat aus eigener Kraft unglaublich viel erreicht.
00:13:07: Auch auf sich selbst gestellt, konnte er unglaublich viel vollbringen, schon als er noch nicht mit Gott gelebt hat.
00:13:12: Allein die Dinge, die er aus eigener Kraft geschafft hat, haben ihn erfolgreicher gemacht, als alle, zu denen er gesprochen hat.
00:13:18: Und trotzdem sagte er, ich kann nicht auf mein Fleisch vertrauen.
00:13:24: Wissen Sie, nach einer meiner Leereinheiten an unserer Carys Bibelschule kam einmal eine Frau auf mich zu, die ein wirklich fürchterliches Erlebnis hinter sich hatte.
00:13:32: Ich glaube, ich habe das schon einmal erzählt.
00:13:34: Sie hatte ein traumatisches Erlebnis und sprach danach sieben Jahre lang kein Wort mehr.
00:13:39: Und irgendwann musste sie einfach das Schweigen brechen und zwang sich selbst zu reden.
00:13:43: Letztendlich schaffte sie es sogar vor anderen Leuten zu sprechen.
00:13:46: Aber all das geschah aus der Kraft ihres Fleisches, aus eigener Kraft.
00:13:50: Sie schaffte es, indem sie sich selbst erneuerte.
00:13:52: Mittlerweile hat er her sich freigesetzt und sie versucht es nicht mehr auf eigene Faust, sondern lässt Gott in sich wirken.
00:13:58: Und das ist so schwer.
00:14:00: Ich saß einfach mit ihr da, als ihr die Tränen die Wangen herunter liefen und sie sagte, wie schaffe ich es nicht mehr auf mich selbst zu vertrauen und in die Dinge, die ich geschafft habe und stattdessen Gott zu vertrauen, ihn durch mich hindurch wirken zu lassen.
00:14:15: Die meisten Menschen sind nie soweit gekommen.
00:14:17: Sie haben ihr ganzes Leben auf ihrer eigene Leistung aufgebaut, auf die Dinge, die sie aus eigener Kraft erreicht haben.
00:14:23: Anstelle davon, Gott durch sie hindurch wirken zu lassen.
00:14:25: Und genau das ist der Grund, warum sie am Ende vollkommen ausgebrannt am Boden liegen.
00:14:29: Genau deshalb machen sie sich Sorgen und können nicht loslassen.
00:14:33: Sie sind komplett verunsichert, weil sie alles auf ihren eigenen Schultern tragen und Gott nicht das Rude übernehmen lassen.
00:14:38: Paulus fing also an, seine ganzen Errungenschaften aufzuzählen.
00:14:42: In Vers.
00:14:42: V heißt es, beschnittener Macht.
00:14:45: Das war für die Juden von allergrößter Bedeutung.
00:14:48: Ein Mann, der am achten Tag noch nicht beschnitten worden war, wurde für gewöhnlich umgebracht.
00:14:52: Er war also beschnitten am achten Tag aus dem Geschlecht Israel vom Stamm Benjamin, ein Hebräer von Hebräern.
00:14:58: Im Hinblick auf das Gesetz ein Pharisäer.
00:15:01: Wissen Sie uns, sagt das vielleicht nicht viel, aber Pharisäer gehörten damals zu den Besten der Gesellschaft.
00:15:06: Sie konnten sogar die ersten fünf Bücher der Bibel auswendig und lebten ein strengheiliges Leben.
00:15:11: Von sich selbst zu behaupten, ein Pharisäer zu sein, hatte es in sich.
00:15:14: Im Hinblick auf den Eifer, ein Verfolger der Gemeinde.
00:15:17: Im Hinblick auf die Gerechtigkeit im Gesetz untadellig gewesen.
00:15:21: Nicht ohne Sünde.
00:15:22: Keiner hat es je ohne Sünde geschafft, aber untadellig.
00:15:25: Er hatte sein alles gegeben.
00:15:26: Und dann schreibt er, aber was mir Gewinn war, das habe ich um das Christus Willen für Schaden geachtet.
00:15:31: Ja wahrlich, ich achte alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn.
00:15:38: Um dessen Willen ich alles eingebühst habe und ich achte, es verträgt, damit ich Christus gewinne.
00:15:43: Wissen Sie, wir benutzen das Wort Dreck nicht wirklich oft, obwohl es ein noch relativ milder Ausdruck ist.
00:15:48: Heutzutage würde man dafür eher Worte gebrauchen, die ich überhaupt nicht in den Mund nehmen möchte.
00:15:53: Aber Paulus will darauf hinaus, dass er all diese großartigen Dinge geschafft hat.
00:15:57: Er hatte sogar Doktortitel.
00:15:59: Er hatte einfach alles und dann sagt er, ich achte es für Dreck, ein Haufen für die Müllhalde, wenn sie so wollen.
00:16:05: Er hielt nichts von seinen ganzen Errungenschaften.
00:16:08: Und genau darüber redet der Paulus auch in Römer Kapitel sieben und das Ganze wurde allgemein unterschiedlich interpretiert.
00:16:16: Die einen behaupten, das kann unmöglich der Apostel Paulus gesagt haben, der Mann, der die Hälfte aller Bücher im neuen Testament geschrieben hat, als ob er einfach darüber reden würde, dass er zu kämpfen hat, dass er das Gute, das er tun will, nicht tut und all das.
00:16:29: Das kann unmöglich der Mann gewesen sein, der die Hälfte des neuen Testaments verfasst hat.
00:16:34: Das kann nur sein, wenn er das gesagt hat, bevor er von Neuem geboren worden war.
00:16:38: So erklären sich das die einen.
00:16:40: Die anderen behaupten, und das ist wahrscheinlich die herrschende Meinung der Gemeinde heutzutage, dass das der Weg ist, den ein Christ, ein von Neum geborener Christ, gehen muss.
00:16:49: Man versucht es einfach mit aller Kraft, aber man wird trotzdem scheitern.
00:16:53: Man kann einfach nicht gewinnen.
00:16:54: Das Gute, das man tun will, kann man nicht tun.
00:16:57: Und im Grunde wird das zur Ausrede für alle Fehler.
00:17:00: Alle falschen Entscheidungen und am Ende ist man nur noch ein alter Sünder, der aus Gnade gerettet worden ist.
00:17:06: Sein Leben aber nie auf die Reihe bekommen wird.
00:17:12: Ich glaube, beides ist falsch.
00:17:14: Wissen Sie, was ich glaube?
00:17:16: Ich glaube, hier spricht der Apostel Paulus, nachdem er von Neuem geboren wurde.
00:17:20: Und zwar dann, wenn er sich nur auf seine eigene Kraft verlassen würde.
00:17:24: Wenn er sich nur auf sich selbst verlassen würde und darauf, dass er irgendwie das Gesetz halten könnte, dann wäre sein Fleisch niemals im Stande dazu, das Gesetz zu halten.
00:17:33: Und das geht auch mit dem ein Herr, was er davor gesagt hat.
00:17:37: Es geht nicht um sein Leben, bevor er von Neuem geboren wurde.
00:17:41: Und es geht auch nicht darum, dass er einfach nur ein hoffnungsloser Fall war.
00:17:45: Ganz egal, wie sehr er sich anstrengte, würde er einfach immer alles vermasseln, obwohl er von Neuem geboren worden war.
00:17:51: Ich glaube, es geht darum, dass sich ein von Neuem geborener Mensch auf Gott und auf den Heiligen Geist verlassen muss.
00:17:57: Denn wer versucht, aus eigener Kraft für Gott zu leben, das Gesetz zu halten und mit den eigenen guten Taten Gottes Gunst zu gewinnen, der wird immer versagen.
00:18:06: Aber Paulus versagte nicht, weil er im Geist wandelte und nicht im Fleisch.
00:18:11: In
00:18:12: Gallator Kapitel Vier, Sechzehn heißt es.
00:18:14: Ich sage aber, wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches nicht vollbringen.
00:18:19: Und in Römer Kapitel VIII.
00:18:21: Ich bin schon wieder zu schnell, aber sonst werde ich heute nicht mehr dazu kommen.
00:18:24: Ich werde noch ausführlicher darauf eingehen, wenn wir bei Kapitel VIII ankommen.
00:18:30: Aber in Kapitel VIII geht es sechsundzwanzigmal um den Geist.
00:18:35: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Zahl stimmt, aber ich werde es noch mal nachschauen, bevor wir das Kapitel besprechen.
00:18:40: Auf jeden Fall geht es in Kapitel VIII über zwanzig Mal um den Geist.
00:18:45: Dem Geist wird in Kapitel VIII die absolute Vormachtsstellung gegeben.
00:18:49: In Kapitel sieben kommt nur einmal das Wort Geist vor.
00:18:52: Und da geht es auch nicht um den heiligen Geist, sondern um eine geistige Ausrichtung.
00:18:58: Das Wort Geist kann sich also auch auf die Haltung oder geistige Ausrichtung beziehen.
00:19:03: Wenn man zum Beispiel davon redet, dass jemand Kampfgeist hat, da geht es absolut nicht darum, dass jemand von einem Dämon besessen ist und auch nicht um den von einem geborenen Geist.
00:19:12: Nein, es geht um eine geistige Haltung und darauf bezieht sich der Begriff, wenn er in Römer Kapitel sieben erwähnt wird.
00:19:18: Ich will also darauf hinaus, dass es in Römer Kapitel sieben einfach nicht um den heiligen Geist geht, es geht um das Fleisch.
00:19:24: Es geht darum, was passiert, wenn man versucht, Gott aus eigener Kraft zu dienen und es wird ganz klar gezeigt.
00:19:29: Ich kann es nicht, ich will es, aber ich kann es nicht.
00:19:32: Und das tritt auf alle Menschen zu, die versuchen, Gott aus eigener Kraft zu dienen.
00:19:38: Ein christliches Leben zu führen ist nicht einfach schwer.
00:19:41: Es ist schlichtweg unmöglich.
00:19:42: Es ist unmöglich, die andere Wange hinzuhalten.
00:19:46: Es ist unmöglich, die Person zu sein, die die Bibel von uns verlangt, wenn man es aus eigener Kraft versucht.
00:19:52: Sie müssen wortwörtlich an ihre eigenen Grenzen kommen und sagen, Gott, ich schaffe es nicht.
00:19:57: Ich bitte dich um Hilfe.
00:20:00: Und dann lassen sie ihn durch sich hindurch wirken.
00:20:04: Paulus schreibt in Galatagapitel zwei Vers zwanzig, ich bin mit Christus gekreuzigt und nun lebe ich, aber nicht mehr ich selbst, sondern Christus lebt in mir, was ich aber jetzt im Fleisch lebe.
00:20:15: Im physischen Körper lebt er nicht mehr im Fleisch, sondern im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.
00:20:25: Wenn sie versuchen, aus eigener Kraft für den Herrn zu leben, dann sind sie zum Scheitern verurteilt.
00:20:30: Heben Sie am besten gleich jetzt die weiße Fahne in die Höhe und geben Sie auf.
00:20:34: Gott, ich kann das unmöglich alleine, helf mir.
00:20:37: Und er wird anfangen, durch Sie hindurch zu fließen und Ihnen über natürliche Fähigkeiten zu geben.
00:20:42: Wissen Sie, ich habe das schon öfters erlebt.
00:20:44: Erst gestern haben wir eine ganze Gruppe Leute in die ganze Welt ausgesandt und jemand kam auf mich zu und sagte, ich kann das nicht.
00:20:50: Ich kann das einfach nicht.
00:20:51: Diese Aufgabe ist mir zu groß, ich schaffe das niemals.
00:20:54: Und wissen Sie, was ich darauf antwortete?
00:20:56: Das ist doch großartig genial.
00:20:58: Der Schock stand der Person wortwörtlich ins Gesicht geschrieben.
00:21:01: Ich sagte, wissen Sie, das ist einfach eine großartige Haltung, solange Sie da nicht stehen bleiben und sich von Ihrer eigenen Unfähigkeit aufhalten lassen.
00:21:09: Gehen Sie über sich hinaus und sagen Sie, Gott, ich kann das nicht, aber ich vermag alles durch Christus.
00:21:13: Ich sagte, genauso jemand können wir gut gebrauchen.
00:21:17: Und wissen Sie, genauso ist es beim Herrn.
00:21:19: Ich werde die Stelle jetzt nicht aufschlagen, aber in erster Korinther Kapitel I, Vers.
00:21:25: Seht doch eure Berufung, ein Neobrüder.
00:21:27: Da sind nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme.
00:21:32: Aber es heißt auch, Gott hat die schwachen Dinge der Welt erwählt.
00:21:35: Das Unedle und Verachtete, um zu Nichte zu machen, was etwas ist.
00:21:38: Gott sucht nach Menschen, die erkennen, dass sie aus eigener Kraft nichts schaffen können.
00:21:42: und das Gesetz wurde gegeben, um uns zu verdammen und uns die Selbstgerechtigkeit zu rauben.
00:21:47: Genau das beschreibt Paulus hier.
00:21:48: Es geht nicht darum, wie er lebt, sondern wie er leben würde, wenn er Gott nicht durch sich hindurch fließen lassen würde.
00:21:53: Es wäre einfach komplett unmöglich zu versuchen, aus eigener Kraft für Gott zu leben.
00:21:58: Man kann nicht aus eigener Kraft für Gott leben.
00:22:00: Man muss an seine eigenen Grenzen kommen und Gott durch sich selbst hindurch leben lassen.
00:22:07: Man wird nicht einfach stärker und stärker und stärker, wenn man ein christliches Leben führt.
00:22:14: Ein wahrer Reifer Christ wird schwächer und schwächer und schwächer, verlässt sich immer weniger auf sich selbst und vertraut mehr und mehr auf Gott, bis man nicht mehr im Weg steht und Gott endlich durch sich selbst hindurch leben lässt.
00:22:28: Ich sage es Ihnen, das hat so viel Kraft.
00:22:30: Was Paulus hier schreibt, was hier in der Bibel steht, ist gewaltig, wenn man es richtig verstanden hat.
00:22:36: Aber traurigerweise tun das die wenigsten Christen.
00:22:39: Anders als Paulus es hier sagt, haben die meisten Menschen großes Vertrauen in ihr eigenes Fleisch.
00:22:44: Ständig versuchen sie sich zu verbessern und aufzupolieren, versuchen ihr Fleisch weiterzuentwickeln, obwohl sie in Wahrheit einfach nur aus dem Weg gehen und Gott über natürlich durch sich hindurch wirken lassen müssen.
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