Gnade, Die Kraft des Evangeliums: Folge 23
Shownotes
Das Evangelium ist die grundlegendste Botschaft des Neuen Testaments, doch es ist auch die am meisten missverstandene. Das heutige religiöse System predigt nicht dasselbe Evangelium wie Paulus. Es vermischt es mit dem Gesetz, und das ist keineswegs das Evangelium.
Der Römerbrief wurde geschrieben, um das Evangelium so zu erklären, dass es jeder verstehen kann. Paulus, der Verfasser, hat es so einfach formuliert, dass man schon Hilfe braucht, um es falsch zu verstehen. Und leider haben wir eine Menge Hilfe bekommen!
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Transkript anzeigen
00:00:01: Die folgende Sendung wird Ihnen von Freunden und Partnern von Andrew Wormick Ministries präsentiert.
00:00:06: Wir freuen uns, seit über fünfzig Jahren Gottes bedingungslose Liebe und Gnade bekannt zu machen.
00:00:11: Eine der großartigen Lehren, die wir im Dienst von Andrew empfingen, war Gnade, die Kraft des Evangeliums.
00:00:22: Und Andrew erklärte dann, Gott liebt dich und Christus start für die Sünden deine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
00:00:29: Willkommen bei Gospel Truth mit Andrew Wamek, einem Lehrdienst, der Gottesbedingungslose Liebe und Gnade betont.
00:00:35: Hören Sie jetzt die Fortsetzung von Andrews Lehrer aus dem lebensverändernden Wort Gottes über Gnade, die Kraft des Evangeliums.
00:00:43: Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Gospel Truth.
00:00:47: Heute leere ich wieder durch den Römerbrief und zwar einen Vers nach dem anderen.
00:00:51: Ich sage es Ihnen, diese Serie hat es bis jetzt richtig in sich.
00:00:57: Wir sind fast mit Römer Kapitel sieben fertig und ich glaube, mir bleiben noch sechs oder sieben Tage für den Rest der Serie.
00:01:03: Wir werden den Römerbrief bis einschließlich die Hälfte von Kapitel zehn durchnehmen und wir haben schon eine ganze Menge besprochen.
00:01:09: Ich wünschte, ich könnte das Hallis noch einmal für Sie zusammenfassen, aber das ist einfach unmöglich.
00:01:15: Lassen Sie mich noch einmal darauf hinweisen, dass Sie all diese Inhalte wiederholen können.
00:01:19: Wir haben mein Buch zu dieser Serie, einen Kommentar, der auf Englisch zu erhalten ist.
00:01:24: Dazu gibt es auch noch CDs, DVDs, einen Studienführer, und ich sage es Ihnen, wenn Sie diese Sachen hier wirklich studieren, wird es ihr Leben verändern.
00:01:31: Wir sind mittlerweile bei Römer Kapitel sieben angekommen.
00:01:34: und haben gestern ein paar Verse betrachtet, die meiner Meinung nach sehr oft falsch verstanden und falsch angewendet werden.
00:01:40: Römer Kapitel sieben, lassen Sie mich noch einmal zurückgehen und ein paar dieser Verse vorlesen und hoffentlich schaffen wir es heute Kapitel sieben zu Ende zu bringen.
00:01:48: In Verse fünfzehn steht, denn was ich vollbringe, billige ich nicht, denn ich tue nicht, was ich will, sondern was ich hasse, das übe ich aus.
00:01:56: Ich weiß, die Bibel drückt sich ab und zu etwas kompliziert aus, aber im Grunde steht ja einfach nur das Gute, was ich tun will, tue ich nicht.
00:02:04: Und dann schreibt er weiter, wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so stimme ich dem Gesetz zu, dass es gut ist.
00:02:11: Jetzt aber vollbringe nicht mehr ich dasselbe, sondern die Sünde, die in mir wohnt, denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt.
00:02:22: An dieser Stelle sind wir gestern stehen geblieben und haben uns ausführlich damit beschäftigt.
00:02:27: Wir haben uns auch kurz Philippa Kapitel drei angeschaut, wo Paulus schreibt, dass er sich nicht auf sein eigenes Fleisch verlassen konnte.
00:02:34: Im Geist war Paulus einfach gigantisch.
00:02:36: Wenn Sie im Geist der Neue geboren sind, dann sind Sie tadellos.
00:02:39: Ich bin tadellos.
00:02:41: Wenn wir von Neuem geboren werden, dann werden wir in unserem Inneren Menschen zu der Gerechtigkeit Gottes.
00:02:46: Aber unser Körper und unsere Seele, die noch nicht erneuert und verändert worden ist, das ist es, was die Bibel unser Fleisch nennt.
00:02:54: Und in unserem Fleisch von unserer rein menschlichen Fähigkeit her, also der Kraft unseres Verstandes, unserer mentalen Kapazität sind wir unfähig Gott zu dienen.
00:03:03: Das ist eine ziemlich gewagte Aussage, der viele Menschen nicht zustimmen würden oder erst gar nicht verstehen.
00:03:09: Stattdessen denken sie, ich kann das.
00:03:11: Ich sage es ihnen.
00:03:12: Das, wozu Jesus uns berufen hat, geht über all unsere menschlichen Fähigkeiten hinaus.
00:03:17: Sie brauchen Gottes übernatürliche Fähigkeiten.
00:03:20: Es muss Christus in ihn sein, der durch sie hindurch lebt.
00:03:23: Paulus hat gesagt, was ich aber jetzt lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes.
00:03:30: Er lebte es nicht aus dem Glauben an den Sohn Gottes, sondern ihm Glauben an den Sohn Gottes.
00:03:35: Christus lebte förmlich aus ihm heraus.
00:03:38: Wissen Sie, ich habe mich schon Leuten zugewendet, die mich bespuckt haben und ich habe sie geliebt.
00:03:42: Ich habe mich Menschen zugewendet, die mich gehasst haben, die mich beschuldigt haben, der schlimmsten Sektenführer seit Jim Jones zu sein.
00:03:50: Und ich habe sie gesegnet.
00:03:51: Ich habe ihnen Geld gegeben, wenn sie es gebraucht haben.
00:03:54: Ich habe ihnen geholfen.
00:03:55: Ich habe sie geliebt.
00:03:56: Wissen Sie, dass das nicht natürlich ist?
00:03:58: Ich hätte das niemals aus eigener Kraft geschafft.
00:04:01: Aber ich bin von Neuem geboren worden und Gott lebt in mir.
00:04:04: Ich habe das Wort Gottes studiert und Jesus hat gesagt, die Worte, die ich zu Euch rede, sind Geist und sind Leben.
00:04:11: Und er hat auch gesagt, Dein Wort ist Wahrheit.
00:04:14: Johannes, siebzehn, siebzehn.
00:04:16: Und die Wahrheit wird Euch freimachen.
00:04:20: Ich habe das Wort studiert und es hat Leben in mir freigesetzt.
00:04:23: Ich bin befähigt worden, Menschen zu lieben, die mich auf die eine Wange geschlagen haben.
00:04:27: Und ich habe die andere hingehalten.
00:04:29: Ich habe es getan, aber ich habe es nicht selbst vollbracht.
00:04:34: Ich kann Ihnen eines sagen.
00:04:35: Wenn wir Menschen ins Gesicht spucken, wenn wir Dinge angetan werden, dann werde ich nicht mit all den warmen und kuscheligen Gefühlen überflutet.
00:04:42: Am liebsten würde ich den mal die Lichter ausmachen.
00:04:45: Das ist mein Fleisch, mein natürlicher Körper, der seelische, emotionale Teil meines Seins.
00:04:50: Ich will am liebsten zuschlagen, bis die Lichter aus sind, wie die meisten anderen auch.
00:04:54: Aber ich habe es geschafft, Menschen zu lieben, die mich gehasst haben.
00:04:57: Die mich falsch behandelt haben und ich kann ihnen ehrlich sagen, das war nicht ich.
00:05:01: Es war Christus, der in mir lebt und genau darum geht es hier.
00:05:04: Paulus macht einen wichtigen Punkt, wenn er sagt, denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, hätte er einfach gesagt, in mir wohnt nichts Gutes, wäre das falsch gewesen.
00:05:14: Aber er hat unterschieden und gesagt in meinem Fleisch.
00:05:17: Er redet hier nicht über die Zeit, bevor er von Neum geboren wurde.
00:05:20: Und es geht ja auch nicht darum, dass er eine gespaltene Persönlichkeit hatte und er die guten Dinge, die er tun wollte, einfach nicht tun konnte.
00:05:27: Er versuchte und versagte immer wieder.
00:05:29: Nein, es geht ihm hier darum, wie es sein würde, wenn er versuchen würde, Gott aus eigener Kraft zu dienen.
00:05:35: Er würde zum Scheitern verurteilt sein, weil man Gott aus dem Fleisch heraus niemals gefallen kann.
00:05:39: Und die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen.
00:05:42: Darüber werden wir noch ausführlich reden, wenn wir zu Römer Kapitel acht vers acht kommen.
00:05:47: Die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen.
00:05:50: Sie können das Wort Gott ist nicht erfüllen.
00:05:52: Sie können das, was Gott sagt, niemals als eigener Kraft erfüllen.
00:05:57: Und ich sage es Ihnen, wenn die Christen das einfach nur erkennen und nicht mehr denken würden, Gott, ich werde das schaffen.
00:06:02: Ich werde es schaffen, Menschen zu lieben, die ich hasse.
00:06:05: Und sie versuchen es aus eigener Kraft und Macht und sind einfach nur zum Scheitern verurteilt.
00:06:09: Je früher sie das begreifen, je früher sie mit der weißen Fahne angerannt kommen und einfach sagen, Gott, ich schaffe es nicht.
00:06:16: Aber auch sagen, Gott, kannst du mir Kraft geben?
00:06:18: Kannst du deine übernatürliche Liebe in mein Herz ausgießen und mir helfen, diese Person zu lieben?
00:06:24: Wenn sie sich Gott zuwenden und ihn durch sich hindurch fließen lassen, dann wird es einfach.
00:06:28: Je früher sie an ihre eigenen Grenzen kommen, desto schneller wird Gott in ihrem Leben zum Wirken kommen.
00:06:35: Das ist eine wirklich gewaltige Erkenntnis und genau darum geht es Paulus hier.
00:06:40: Denn ich weiß, dass in mir, das heißt, in meinem Fleisch nichts Gutes wohnen.
00:06:43: Das Wollen ist zwar bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten gelingt mir nicht.
00:06:48: Denn ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will.
00:06:53: Das verübe ich.
00:06:56: Hier wird wieder beschrieben, wie jemand versucht, Gott aus seinem Fleisch heraus zu dienen, aus eigener Kraft.
00:07:01: Diese Stelle verdammt nicht jeden einzelnen Christen dazu, ein schizofrienes Leben zu führen und zu scheitern.
00:07:07: Wenn sie ein Leben im Fleisch führen, dann wird es so aussehen.
00:07:10: Aber wenn sie im Geist wandeln, so werden sie die Lust des Fleisches nicht vollbringen.
00:07:14: Vers zwanzig.
00:07:15: Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnen.
00:07:21: Ich habe schon oft erwähnt, dass das Wort Sünde im Römerbrief mehr als vierzigmal vorkommen.
00:07:26: Aber
00:07:27: außer zweimal geht es immer um die Sündenatur und nicht um die Handlungen des.
00:07:31: Es handelt sich um ein Substantiv, nicht um ein Verb.
00:07:37: Und in Römer Kapitel sechs haben wir ausführlich darüber gesprochen, dass unsere Sündenatur gestorben ist, verschwunden ist.
00:07:43: Wir haben keine Sündenatur mehr.
00:07:46: Worum geht es hier also?
00:07:47: Nun in Römer Kapitel sechs vers sechs heißt es.
00:07:50: Wir wissen ja dieses, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib das Sünde außer Wirksamkeit gesetzt sei.
00:07:57: Ich habe schon ausführlich darüber gesprochen, dass unsere Sündenatur zwar verschwunden ist, aber trotzdem einen nicht erneuten Verstand zurückgelassen hat.
00:08:05: Sie hat einen Verstand und Emotionen zurückgelassen, die auf Selbstzüchtigkeit, Hass und Bitterkeit programmiert worden sind.
00:08:12: Die Sündenatur ist verschwunden, aber es bleibt ein Überbleibsel des alten Menschen zurück.
00:08:17: Der alte Mensch ist verschwunden, aber das falsche denken, das falsche fühlen und der falsche Glaube bleiben zurück.
00:08:25: Nicht umsonst heißt es in Sprüche Dreiundzwanzig Sieben, denn wie er in seiner Seele berechnen denkt, so ist er.
00:08:31: Sie werden sich wie gewohnt Verhalten bis ihre Gewohnheiten ändern.
00:08:35: Denn so, wie Sie in Ihrem Herzen denken, so werden Sie auch Ihr Leben ausrichten.
00:08:39: Selbst wenn Sie also von Neuem geboren sind und Ihre alte Natur, Ihre Sündnatur verschwunden ist, werden Sie immer noch zur Sünde geneigt sein und ein Leben in Sünde leben.
00:08:48: Sie werden egoistisch sein, andere Verdammn, Lestern, Angst haben oder unsicher sein und was sonst noch.
00:08:54: Das wird so lange der Fall sein, bis Sie Ihren Verstand erneuert haben.
00:08:58: Sie haben also ein Überbleibsel des alten Menschen in sich, die Auswirkungen dieser alten Natur.
00:09:06: In Vers.
00:09:07: XXI heißt es.
00:09:08: Ich finde also das Gesetz vor, wonach mir, der ich das Gute tun will, das Böse anhängt.
00:09:14: Es handelt sich um ein Gesetz.
00:09:16: Wissen Sie, was das bedeutet?
00:09:18: Ein Gesetz wird nicht einfach willkürlich errichtet.
00:09:20: Es ist nicht subjektiv und hat auch nichts damit zu tun, wie man sich an einem bestimmten Tag eben fühlt.
00:09:26: Es ist ein Gesetz, unveränderlich mit universeller Geltung.
00:09:30: Wissen Sie, ich bin hier in Colorado Springs.
00:09:32: Und wenn es hier Schwerkraft gebe, aber nicht in China, dann würde es sich nicht um ein Gesetz handeln, sondern um ein Phänomen.
00:09:38: Würde die Schwerkraft nur manchmal wirken und andere Male nicht.
00:09:41: Nun, dann wäre es nicht mehr das Gesetz der Schwerkraft.
00:09:44: Es wäre das Phänomen der Schwerkraft.
00:09:46: Ein Gesetz bleibt immer gleich.
00:09:48: Es gilt immer und überall.
00:09:49: Es ist universell.
00:09:53: Hier
00:09:53: steht also, ich finde, also das Gesetz vor, wonach mir, der ich das Gute tun will, das Böse anhängt.
00:09:59: Das gilt immer und ist universell.
00:10:01: Es hat nicht nur für mich Bedeutung.
00:10:03: Es gilt auch für sie, ob sie nun in China sind oder doch in Indien, Russland oder Amerika.
00:10:09: Ganz egal wo sie sind, niemand von uns ist dazu im Stande, Gott aus eigener Kraft und Stärke von sich selbst aus zu dienen.
00:10:19: Wir müssen Christus durch uns hindurch leben lassen.
00:10:21: Wir müssen an unsere eigenen Grenzen kommen.
00:10:24: Und genau deshalb ist das Gesetz gegeben worden.
00:10:28: Das Gesetz ist gegeben worden, um unsere Sünde, unser Versagen, unsere Unfähigkeit aufzudecken.
00:10:34: Das Gesetz wurde gegeben, um uns zu zeigen, dass wir es niemals schaffen werden, Gott aus unserem Fleisch herauszudienen.
00:10:40: Wir müssen von Neuem geboren werden.
00:10:42: Gott muss in unserem Inneren aufleben.
00:10:45: Wenn Sie das Gesetz genau dafür gebrauchen, dann dient es einem guten Zweck.
00:10:49: Aber wenn Sie versuchen, jedes einzelne Detail des Gesetzes einzuhalten, damit Gott ihn etwas schuldig ist, weil Sie ein so heiliges Leben führen, dann haben Sie das Gesetz falsch angewendet.
00:11:00: Denn das Gesetz kann Ihnen diese Sicherheit niemals geben.
00:11:03: Es wird Sie einfach nur verdammt und Ihnen zeigen, dass Sie alles falsch machen.
00:11:06: Genau darum geht es hier.
00:11:08: Paul es schreibt, denn ich habe Lust an dem Gesetz Gottes nach dem Inneren Menschen.
00:11:12: Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern.
00:11:14: Es geht um das, was in seinem Fleisch vor sich geht, im natürlichen physischen ... Paulus war die Gerechtigkeit Gottes.
00:11:21: Im Geist war Paulus einfach perfekt, genauso wie sie und ich, wenn wir von Neuem geboren worden sind und wir einen neuen Geist empfangen haben.
00:11:29: Mit unserem Geist ist nichts falsch, aber unsere Glieder, also unser Fleisch, unser physischer Körper und unsere Emotionen, unser Verstand.
00:11:40: Sehen wir aber ein anderes Gesetz in den Gliedern, das gegen das Gesetz meiner Gesinnung streitet und mich gefangen nimmt unter das Gesetz der Sünde.
00:11:48: dass er mein Liedern ist.
00:11:49: Ich elender Mensch.
00:11:50: Wer wird mich erlösen von diesem Todesleid?
00:11:55: Der Apostel Paulus spricht hier nicht über seine gegenwärtige Situation und darüber, dass er zwar alles versucht hat, aber immer zum Scheitern verurteilt und einfach ein totaler Versager war.
00:12:05: Oh Gott, ich bin ein elender Mensch.
00:12:07: Nein, er war von neuem Geboren.
00:12:09: Er war vollkommen.
00:12:10: Denn er ließ Gott durch sich hindurch leben und wandelte im Fleisch.
00:12:13: Er füllte nicht die Begierden des Fleisches, sondern veränderte die Welt.
00:12:18: Selbst die Ungläubigen sagten über Paulus und seine Gefährten, dass diese Leute, die die ganze Welt in Aufruf versetzen, jetzt auch hier sind.
00:12:26: Paulus war kein Elender Versager.
00:12:28: Wir müssen uns nur sein Leben anschauen und all das, was Gott durch ihn getan hat.
00:12:32: Aber wenn es um sein Fleisch geht, nicht um sein Geist, sondern um sein Fleisch.
00:12:37: Nun, dann war er wirklich ein Elendermann.
00:12:41: Und der Apostel Paulus war ein Pharisäer der Pharisäer gewesen.
00:12:45: Er hatte das Gesetz gehalten.
00:12:47: Er hatte so viele Dinge erreicht.
00:12:48: Der Apostel Paulus lebte heiliger als sie und ich es sich jemals erträumen könnten.
00:12:53: Und dennoch, wenn es nur um sein Fleisch geht, um den Teil, der nicht von einem geboren wurde, seine natürlichen Fähigkeiten, sein mentaler, emotionaler Teil, dann war er wirklich ein elender Mann.
00:13:03: Wenn er also heiliger lebte als sie und ich und dennoch ein elender Mann war, was heißt das dann für uns?
00:13:09: Ich weiß, es schauen so viele Leute zu, die an dem, was ich hier sage, Anstoß nehmen.
00:13:13: Ich bin kein elender Mensch.
00:13:15: Nun in Ihrem Fleisch sind Sie ein elender Mensch und ich weiß nicht, jede hört das gerne.
00:13:19: Sie können das einfach nicht nachvollziehen.
00:13:21: Junge, mein Fleisch ist doch einfach genial.
00:13:23: Sie sind wunderschön.
00:13:24: Sie haben richtig Kraft.
00:13:25: Vielleicht sind Sie Sportler.
00:13:27: Vielleicht haben Sie eine exzellente Ausbildung.
00:13:29: Vielleicht sehen die Dinge um Sie herum einfach perfekt aus.
00:13:32: Vielleicht bekommen Sie ein richtig gutes Gehalt und bei Ihnen zu Hause rein sich die Preise und Trophäen.
00:13:38: Und das findet Ihr Fleisch geradezu wunderbar.
00:13:40: Noch einmal.
00:13:44: dass er nicht auf sein Fleisch vertraut.
00:13:46: Nicht, weil er nichts vorzuweisen hat, denn er listet erstmal all die Dinge, auf die er in seinem Leben erreicht hat.
00:13:52: Aber er schreibt all diese Dinge, die ich im Fleisch, im natürlichen erreicht habe.
00:13:57: Ich halte sie für Dreck verglichen mit dem, was Christus in meinem Leben getan hat.
00:14:01: Ich will Christus kennen und ihn durch mich hindurch leben lassen.
00:14:05: Wenn sie daran Anstoß nehmen, wenn ich sage, dass sie nichts können, dass sie ein elender Mann, eine elende Frau sind, dann haben sie das wahre Evangelium nicht verstanden.
00:14:13: Sie versuchen sich Gott immer noch auf Basis ihrer eigenen Leistung zu nähern und vielleicht ist ihrer Leistung besser als meine.
00:14:20: Ich will gar nicht behaupten, dass sie in ihrem Leben nichts erreicht haben, aber es ist egal, ob ihr Fleisch Top-Qualität hat oder nicht.
00:14:26: Wenn es Fleisch ist, dann ist es Fleisch.
00:14:28: Die ihm Fleisch sind, können Gott nicht gefallen, Hebräer elf sechs.
00:14:31: Ohne Glauben, aber ist es unmöglich, ihm wohl zu gefallen.
00:14:35: Sie müssen im Glauben wandeln.
00:14:37: Sie müssen Gott durch sich hindurch wirken lassen.
00:14:39: Wenn sie nur auf sich selbst gestellt leben, dann ist es total egal, ob sie gute Dinge tun, ob sie alten Damen über die Straße helfen und im Tierheim arbeiten.
00:14:48: Es ist egal, ob sie wohl ... Sie können all das gerne tun.
00:14:57: Aber wenn sie sich auf das verlassen, was sie selbst erreicht haben, dann kommen sie bei Gott unterm Strich bei null raus.
00:15:05: Die ihm Fleisch sind, können Gott nicht gefallen.
00:15:07: Vielleicht stellen sie sich besser an als ich, aber wer will schon derjenige sein, der es mit den wenigsten Sünden in die Hölle geschafft hat?
00:15:14: Römer Kapitel III fährst XXIII, denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten.
00:15:21: Römer XXIII, der Lohn der Sünde ist da tot.
00:15:24: Ihre guten Werke fallen nicht ins Gewicht.
00:15:26: Es bringt nichts, das eigene Fleisch aufzupolieren und schön verpackt zu präsentieren, nur damit man irgendetwas vorzuweisen hat.
00:15:33: Sie sind von Natur aus ein Kind des Teufels, Effester Kapitel II.
00:15:39: Sie müssen von Neuem geboren werden.
00:15:40: Und selbst wenn sie von Neuem geboren worden sind, müssen sie aus dieser neuen Natur heraus handeln.
00:15:45: Sie müssen Jesus durch sich hindurch leben lassen.
00:15:48: Wenn sie auf Biegen und Brechen versuchen, Gottes eigener Kraft zu dienen, werden sie versagen, dass sie von Neuem geboren worden sind und sich ihrer Geist verändert hat, spielt da keine Rolle.
00:15:58: Es ist, wie Paulus geschrieben hat, ich elender Mensch.
00:16:01: Wer wird mich erlösen von diesem Todesleib?
00:16:04: Und dann steht hier weiter.
00:16:05: Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn.
00:16:09: Und noch einmal, Paulus beschreibt hier nicht seine tatsächliche Lebenswirklichkeit.
00:16:13: Paulus beschreibt hier, wie sein Leben aussehen würde, wenn er versuchen würde, aus dem Fleisch herauszuleben, aus eigener Kraft mit eigenen Fähigkeiten.
00:16:21: Er wäre eine elender Versager.
00:16:23: Er war aber kein elender Versager, weil er Christus durch sich hindurch leben ließ.
00:16:27: Er sagte sogar Gott, aber sei Dank, der uns alle Zeit den Christus triumphieren lässt.
00:16:32: Sehen Sie, dieser Vers beschreibt etwas ganz anderes als das, was hier geschrieben steht.
00:16:37: Die Schlussverse in Römer... Kapitel sieben beschreiben nicht, wie Paulus gelebt hat.
00:16:41: Sie beschreiben, wie Paulus Leben aussehen würde, wenn er versuchen würde, Gott aus eigener Kraft und eigener Stärke zu dienen.
00:16:48: Aber weil er das eben nicht tat, sondern Christus durch sich und durch Leben ließ, konnte er sagen, ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn.
00:16:56: So diene ich selbst nun mit der Gesinnung dem Gesetz Gottes, mit dem Fleisch, aber dem Gesetz der Sünde.
00:17:03: Wenn Sie versuchen, aus Ihrem Fleisch herauszuleben, aus eigener Kraft, eigener Macht, dann gibt es ein Gesetz, das Sie beachten müssen.
00:17:12: Und ich wiederhole es noch einmal.
00:17:14: Ein Gesetz gilt immer.
00:17:15: Es ist universell und bleibt unveränderlich.
00:17:18: Es schwankt niemals.
00:17:19: Es würde mal sein.
00:17:22: Wenn Sie versuchen, aus dem Fleisch herauszuleben, dann gilt ein Gesetz der Sünde, ein Gesetz des Versagens.
00:17:28: Ein Gesetz, das sie zum Scheitern verurteilt.
00:17:31: Sünde bedeutet wortwörtlich das Ziel verfehlen.
00:17:34: Sie werden das Ziel immer verfehlen, wenn sie es aus eigener Kraft, aus eigener Macht versuchen.
00:17:39: Wissen Sie, ich erinnere mich an ein Telefongespräch mit einer Frau.
00:17:42: Sie nahm den Hörer ab und ich fragte, wie geht es Ihnen?
00:17:45: Und sie antwortete, oh, ich lerne ihn, ihm schwach zu sein.
00:17:48: Und als sie das sagte, hatte ich zuerst keine Ahnung, was das überhaupt bedeuten sollte.
00:17:52: Aber wissen Sie, im Grunde geht es hier genau darum.
00:17:54: Sie musste einfach realisieren lernen, dass sie aus eigener Kraft nichts schaffen konnte.
00:17:59: Sie musste aufhören, auf sich selbst zu vertrauen, sich selbst schwach werden und ihn stark sein lassen, ihn durch sich und durchleben lassen.
00:18:05: Und wissen Sie, genauso ist das wirklich.
00:18:07: Sie werden nicht stärker und stärker, je länger Sie als Christ durchs Leben gehen.
00:18:11: Sie werden schwächer und schwächer.
00:18:13: Sie werden immer abhängiger.
00:18:14: Sie tun die Dinge nicht mehr aus eigener Kraft.
00:18:17: Wissen Sie, ich bin in unserem Dienst zur Zeit mit einigen Dingen konfrontiert.
00:18:21: Ich will hier wirklich nicht ins Detail gehen, aber Junge, hier ist so viel los und es kann einen schnell mal überwältigen.
00:18:26: Und wenn ich versuchen würde, Gott aus meinem Fleisch heraus zu dienen, dann kann ich Ihnen eines garantieren.
00:18:31: Ich würde explodieren.
00:18:32: Der Druck ist einfach gewaltig.
00:18:34: Und ich rede hier nicht nur über Finanzen.
00:18:36: Es müssen einfach so viele Entscheidungen getroffen werden.
00:18:39: Es sind andauernd so viele Dinge am Laufen.
00:18:41: Gott hat diesen Dienst so groß werden lassen, dass ich Ihnen eines versichern kann.
00:18:45: Würde ich versuchen, dass... aus eigener Kraft zu stemmen, dann würde es mich zerstören.
00:18:49: Ich könnte damit niemals umgehen, aber ich bin am Lernen.
00:18:52: Ich habe es bestimmt noch nicht gemeistert, aber ich bin auf dem Weg dahin.
00:18:57: Ich lerne, meine Sorgen auf den Herrn zu werfen.
00:18:59: Ich lerne Gott sich, um die Dinge kümmern zu lassen, und genau deshalb komme ich klar.
00:19:03: Ich bin nicht am Kämpfen.
00:19:05: Um ehrlich zu sein, geht es mir sogar richtig gut.
00:19:07: Gott hat mich gesegnet, weil ich lernen darf, schwach zu sein.
00:19:10: Und wenn ich Dinge begegne, die mich überfordern, dann sage ich einfach, danke, Jesus, dass du derjenige bist, der all das hier angefangen hat.
00:19:18: Du kannst das.
00:19:18: Du hast mir gesagt, ich soll all meine Sorgen auf dich werfen.
00:19:21: Also tue ich das.
00:19:23: Und es ist nicht, als ob ich gar nichts tue.
00:19:25: Aber ich tue es nicht mehr, um Gott dazu zu bringen, für mich zu handeln.
00:19:29: Ich werfe meine Sorgen einfach auf den Herrn und sage, Gott, es ist ein Problem.
00:19:35: Und dann mache ich die Ohren auf und tue das, was der Herr mir aufträgt.
00:19:38: Ich übernehme keine Verantwortung, aber ich gehe auf ihn und seine Fähigkeiten ein.
00:19:42: Ich gehorche ihm.
00:19:44: Ich bin also immer noch aktiv, aber eben nicht, um Gott zum Handeln zu bringen.
00:19:48: Ich handle als Antwort auf das, was er mir aufträgt.
00:19:51: Das ist ein riesiger Unterschied.
00:19:53: Das ist der Unterschied zwischen Burnout und Zufriedenheit und Freude.
00:19:57: Und ich sage es ihn.
00:19:59: Es gibt so viele Menschen, von denen gerade einige diese Sendung schauen und die am Ende der Fahnenstange angekommen sind.
00:20:07: Sie sind einfach ausgebrannt.
00:20:09: Und zwar, weil sie versuchen, all die guten Werke selbst zu tun.
00:20:13: Sie
00:20:13: versuchen es alleine.
00:20:15: Sie zerbrechen sich das Gehirn und setzen all ihr Wissen und Können ein.
00:20:19: Sie versuchen einfach alles, was in ihrer Macht steht.
00:20:22: Aber was sie eigentlich tun müssen, ist sich dem Herrn zuwenden und zu sagen, Gott, ich kann das nicht alleine.
00:20:28: Herr, ich brauche deine Hilfe.
00:20:31: Gott komme zu Hilfe, kommen mein Leben.
00:20:35: Wenn Sie noch nicht von Neuem geboren worden sind, dann müssen Sie von Neuem geboren werden und Gott in Ihr Herz aufnehmen.
00:20:41: Aber wenn Sie von Neuem geboren sind, dann müssen Sie damit aufhören, im Fleisch zu wandeln, denn es ist ein Gesetz, das im Fleisch nichts Gutes wohnt.
00:20:48: Sie können sich nicht auf Ihr Fleisch verlassen.
00:20:51: Sie müssen all Ihre Errungenschaften nehmen, und es ist ganz egal, wie viel Erfolg Sie in der Vergangenheit hatten.
00:20:56: Sie müssen all das hingeben und es verdreck halten, so wie Paulus es in Philippa Kapitel III, Vers.
00:21:01: VIII geschrieben hat.
00:21:03: Gott, all das ist gar nichts.
00:21:05: Es ist reiner Mist verglichen mit dem, was du in mich hineingelegt hast.
00:21:09: Gott, du hast einen Weg, auf dem alles funktionieren wird.
00:21:12: Und dann lassen Sie Gott einfach durch sich hindurch fließen.
00:21:15: Er wird Ihnen die kreativen Ideen geben und er wird Ihnen dabei helfen, Stand zu halten.
00:21:20: Wissen Sie, was ich hier sage, ist von unschätzbarem Wert.
00:21:23: Und irgendwie bin ich gerade trotzdem wirklich frustriert, denn ich weiß, dass die meisten Leute gar nicht mal verstehen, was sie gerade hören.
00:21:31: Sie verbringen so viel Zeit in ihrem Fleisch, handeln aus eigener Kraft, setzen die eigenen Fähigkeiten ein und wenden sich Gott erst dann zu, wenn alles andere versagt.
00:21:42: Lassen Sie mich Ihnen eine Frage stellen.
00:21:44: Wann bieten Sie am ehesten?
00:21:46: Die meisten, die diese Sendung sehen, antworten wahrscheinlich, wenn alles auseinander fällt, wenn alles gut läuft, dann schaffe ich es auch alleine.
00:21:53: Nein, in Wahrheit schaffen Sie nichts alleine, auch da nicht, wenn alles gut läuft.
00:21:57: Sie müssen an einen Punkt kommen, an dem Sie durchgehend schwach sind und sich nur auf Gott verlassen, aber die meisten Menschen wenden sich erst in Krisensituationen zu Gott.
00:22:06: Und genau das ist der Grund, warum Sie so viele Krisensituationen erleben.
00:22:09: Sie versuchen einfach alles aus eigenem... Aber in all diesen Fersen betont Paulus immer wieder, dass man Gott nicht aus eigener Kraft gefallen kann.
00:22:20: Sie können das, was Gott ihn aufträgt, nicht aus eigener Kraft und Macht bewältigen.
00:22:24: Sie brauchen Gottes Hilfe.
00:22:28: Der Herr spricht gerade zu einigen von ihnen, und ich glaube, Menschen auf der ganzen Welt, die gerade diese Sendung sehen, haben jetzt die Möglichkeit, auf ihre Knie zu fallen und zu sagen, hilf mir Gott.
00:22:39: Gott, ich kann das nicht alleine.
00:22:43: Wenden Sie sich zu Gott, und ich sage es Ihnen, wenn Sie noch nicht von einem geboren worden sind, dann können Sie das empfangen.
00:22:51: Das wird Ihnen einen ganz neuen Weg eröffnen.
00:22:54: Aber wenn Sie schon von einem geboren worden sind, wenn sich Ihre Natur schon verändert hat, dann ordnen Sie sich unter, geben Sie sich selbst hin, kehren Sie Ihre eigenen Kraft in Rücken, und wenden Sie sich zu Gott.
00:23:06: Und ich garantiere es Ihnen.
00:23:07: Sie werden von einem so tiefen Frieden erfüllt werden, dass Sie einfach wissen, dass das Gott ist und nicht Sie selbst.
00:23:13: Wissen Sie, auf Ihrem Bildschirm wird gerade eine Nummer eingeblendet und ich möchte Sie ermutigen, anzurufen.
00:23:19: Dort bekommen Sie nicht nur die Artikel, die wir hier anbieten und die Ihnen wirklich helfen können, sondern Sie haben auch die Möglichkeit, gemeinsam mit einem unserer Mitarbeiter zu beten.
00:23:27: Wir würden sehr gerne mit Ihnen beten und Ihnen dabei helfen, sich nicht mehr länger selbst im Weg zu stehen, sondern Gott durch sich hindurch fließen zu lassen.
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