Gnade, Die Kraft des Evangeliums: Folge 25
Shownotes
Das Evangelium ist die grundlegendste Botschaft des Neuen Testaments, doch es ist auch die am meisten missverstandene. Das heutige religiöse System predigt nicht dasselbe Evangelium wie Paulus. Es vermischt es mit dem Gesetz, und das ist keineswegs das Evangelium.
Der Römerbrief wurde geschrieben, um das Evangelium so zu erklären, dass es jeder verstehen kann. Paulus, der Verfasser, hat es so einfach formuliert, dass man schon Hilfe braucht, um es falsch zu verstehen. Und leider haben wir eine Menge Hilfe bekommen!
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Transkript anzeigen
00:00:01: Die folgende Sendung wird Ihnen von Freunden und Partnern von Andrew Wamek Ministries präsentiert.
00:00:06: Wir freuen uns, seit über fünfzig Jahren Gottes bedingungslose Liebe und Gnade bekannt zu machen.
00:00:11: Andrews Lehre über Gnade hat uns geholfen zu verstehen, dass Gott durch Gnade schon alles bereitgestellt hat und dass wir es durch Glauben in Anspruch
00:00:19: nehmen können.
00:00:20: Willkommen bei Gospel Truth mit Andrew Wamek, einem Lehrdienst, der Gottes bedingungslose Liebe und Gnade betont.
00:00:27: Hören Sie jetzt die Fortsetzung von Erdbus Lehrer aus dem lebensverändernden Wort Gottes über Gnade,
00:00:32: die Kraft
00:00:33: des Evangeliums.
00:00:35: Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Gospel Truth.
00:00:39: Heute endet die fünfte Woche meiner Lehrreihe durch den Römerbrief.
00:00:42: Wir sind mittlerweile in Kapitel VIII angekommen und ich sage es Ihnen, das hier hat es in sich.
00:00:48: Es ist unmöglich, all das, was wir bis jetzt besprochen haben, zusammenzufassen und zu wiederholen.
00:00:53: Aber dafür können Sie sich diese Materialien besorgen.
00:00:55: Ich will allerdings kurz darauf hinweisen, dass ich Ihnen in vorherigen Sendungen gesagt habe, dass das Wort Geist über zwanzig Mal in Römer Kapitel VIII und nur einmal in Kapitel VII erwähnt wird.
00:01:06: Nun, ich habe noch einmal nachgeschaut.
00:01:07: Hätte ich gleich meine eigene Studienbibel zur Hand gehabt, hätte ich das gewusst.
00:01:11: Der Begriff kommt tatsächlich nur neunzehn Mal in Römer Kapitel VIII vor.
00:01:16: Ich wollte das schnell korrigieren, aber für den Sinn des Ganzen macht diese Zahl keinen Unterschied.
00:01:20: In Römer Kapitel sieben, besonders in den letzten Versen, spricht Paulus über die Unfähigkeit der Menschen, dem Herrn effektiv zu dienen.
00:01:29: Wenn es aus dem Fleisch heraus geschieht, aus eigener Kraft und Stärke, ein christliches Leben zu führen, ist nicht nur schwer.
00:01:36: Es ist schlichtweg unmöglich.
00:01:38: Es übersteigt alle menschlichen Fähigkeiten.
00:01:42: Der Herr muss wortwörtlich durch einen hindurch leben.
00:01:47: Und genau darüber spricht Paulus hier.
00:01:50: Nicht ich lebe, sondern Christus in mir.
00:01:52: Und ein christliches Leben ist dann siegreich, wenn man sich nicht mehr auf sich selbst verlässt und alles aus eigener Kraft versucht, sondern Gott durch sich hindurch fließen lässt.
00:02:05: Ich sage es Ihnen, mein Leben ist ein Zeugnis davon.
00:02:10: Ich bin alles andere als perfekt in diesem Bereich.
00:02:12: Ich will also gar nicht behaupten, dass ich alles im Griff habe, aber ich arbeite daran.
00:02:17: Ich kann Ihnen aber ehrlich sagen, dass es eine meiner Stärken ist, dass ich mich nicht auf mich selbst verlasse.
00:02:23: Junge, wenn ich mit bestimmten Dingen konfrontiert werde, dann rufe ich einfach zum Herrn.
00:02:27: Gott, das ist zu groß für mich, und Gott beginnt durch mich hindurch zu fließen.
00:02:31: Gott hat über natürlich zu mir gesprochen und Dinge durch mich vollbracht, die ich allein von meiner Intelligenz her niemals hinbekommen hätte.
00:02:39: Ich weiß, einige von Ihnen kennen diese Geschichte bereits, aber meine Mutter starb im Alter von zwei Tausend neun von sechsundneinzig Jahren.
00:02:47: Und kurz bevor sie starb ... Barzeh mich noch einmal zu erzählen, was der Herr alles durch den Dienst wirkte.
00:02:54: Also fing ich an, über all die Schulen zu reden, die wir mittlerweile in der ganzen Welt gegründet haben und all die Büros und was eben dazu gehört.
00:03:01: Und es war hier so ein Segen.
00:03:03: Aber sie streckte mir ihren kleinen Finger direkt ins Gesicht und sagte, Andy, du weißt, dass das allein Gott ist.
00:03:10: Und ich antwortete, ja, ich weiß, dass nur Gott das gewesen sein kann.
00:03:13: Und so wie nur eine Mutter es sagen kann, meinte sie gleich danach.
00:03:17: Du bist nicht schlau genug, Alters selbst auf die Beine zu stellen.
00:03:20: Und wissen Sie, ich war überhaupt nicht beleidigt, sondern stimmte ihr zu hundert Prozent zu.
00:03:25: Ganz ehrlich, ich bin nicht schlau genug, um das zu vollbringen, was Gott hier geschaffen hat.
00:03:31: Wir haben phänomenale Dinge erlebt.
00:03:33: Wissen Sie, dass wir in den letzten fünf eineinhalb Jahren fast siebzig Millionen Euro für unterschiedliche Bauanträge ausgegeben haben und komplett schuldenfrei geblieben sind?
00:03:42: Wir haben es schuldenfrei bezahlen können.
00:03:46: Und das hat bestimmt nichts mit meiner ach so großen Weisheit zu tun.
00:03:50: Unterhalten Sie sich einfach mal mit einem meiner Mitarbeiter, am besten mit jemandem, der Einblick in die Finanzen hat.
00:03:55: Ich versichere Ihnen eines.
00:03:57: Ich habe keine Ahnung, was ich tue.
00:03:59: Ich gebe das ungern zu, aber es ist einfach die Wahrheit.
00:04:01: Ich vergleiche das oft mit einer achterbaren Fahrt.
00:04:04: Ich bin einfach festgeschnallt und kralle mich mit aller Macht fest, aber ich habe keine Kontrolle.
00:04:09: Gott hat mich einen bestimmten Weg entlanggeschickt und jung.
00:04:12: Wenn mir Dinge entgegen kommen, die mich überfordern, dann bete ich in Zungen.
00:04:15: Ich wende mich an Gott und er antwortet auf übernatürliche Weise.
00:04:19: Wissen Sie, letztes Jahr haben wir damit geliebäugelt, das Grundstück zu kaufen, das neben unserem Gebäude in Woodland Park ist.
00:04:27: Wir hatten mit den Besitzern mehrere Male darüber gesprochen, aber es hat einfach nie funktioniert.
00:04:33: Hauptsächlich, weil ich keinesfalls Schulden aufnehmen wollte.
00:04:36: Und ich habe nicht dafür gebetet, habe es nicht wirklich vor den Herrn gebracht.
00:04:39: Ich habe auch niemand anderen gebeten, das als Anliegen vor Gott zu bringen.
00:04:43: Ich habe gar nichts gemacht.
00:04:45: Und Anfang des Jahres zwei Tausend siebzehn kamen die Besitzer auf uns zu und sagten, sie wollten uns das Grundstück zum Kauf anbieten.
00:04:51: Aber ich sagte gleich zu Beginn, dass ein Kredit für mich nicht in Frage kommen würde.
00:04:56: Also haben Sie eine Art Mietvertrag für uns aufgesetzt.
00:04:59: Wir bezahlen das Grundstück also Monat für Monat und zwar direkt an die früheren Besitzer.
00:05:03: Und wir müssen weder ein Kreditaufnehmen noch Zinsen zahlen.
00:05:06: Jeder Cent geht direkt an den Verkäufer.
00:05:08: Wir haben sogar besondere Zusagen bekommen.
00:05:11: Würde mir zum Beispiel etwas zustoßen, würde ich bei einem Unfallumkommen oder etwas Ähnliches, dann könnten wir einfach aus dem Vertrag aussteigen.
00:05:18: Ohne Schulden, ohne Hypothek, wir haben das Eigentumsrecht.
00:05:21: Ich meine, das ist ein himmlischer Deal und ich habe nicht einmal mehr dafür gebetet.
00:05:24: Ich habe überhaupt nichts damit zu tun gehabt.
00:05:27: Gott hat uns einfach gesegnet.
00:05:28: Und ich sage es Ihnen, genau darüber geht es im ganzen Römerbrief.
00:05:32: Sie müssen aufhören, sich auf sich selbst zu verlassen.
00:05:35: Genau darauf will Römer Kapitel sieben Vers vierzehn bis fünfundzwanzig hinaus.
00:05:41: Paulus schrieb, dass selbst er der Mann, der die Hälfte aller Bücher im neuen Testament verfasst hat, Gott niemals aus dem Fleisch heraus dienen oder gefallen konnte.
00:05:52: Er musste Gott durch Glauben gefallen.
00:05:55: In Hebräer, elf, sechs, heißt es.
00:05:57: Ohne Glaubenamper ist es unmöglich, ihm wohl zu gefallen.
00:06:01: Und traurigerweise wandeln die meisten Christen, die errettet worden sind, nicht im Glauben.
00:06:06: Stattdessen verlassen sie sich auf ihre Werke und Leistung.
00:06:10: Genau deshalb habe ich gestern solange über Römer VIII gesprochen.
00:06:14: So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist.
00:06:22: Heutzutage leben die meisten Christen voller Verdammnis im Bewusstsein ihrer Sünde.
00:06:27: Die Frage ist nicht, ob Gott tatsächlich wirken kann.
00:06:29: Stattdessen zweifeln sie, ob er seine Kraft für sie einsetzen wird, denn sie leben in Verdammnis.
00:06:38: Aber es ist Glaube, der Gott wohlgefällt, nicht unsere Leistung.
00:06:41: Und Glaube wird unsere Leistung beeinflussen.
00:06:44: Wenn sie wirklich mit Gott wandeln, dann wird das einen Einfluss darauf haben, wie sie leben.
00:06:48: Und ich will bestimmt nicht darauf hinaus, dass sie nun alle Freiheit haben zu sündigen.
00:06:52: Darum geht es hier überhaupt nicht.
00:06:54: Ich will darauf hinaus, dass Gott nicht auf unsere Leistung schaut.
00:06:57: Er betrachtet unser Herz und wir sind seine Schöpfung.
00:07:00: Wir sind in ihm geschaffen worden.
00:07:02: Und Gott ist zufrieden mit uns, weil Jesus bereits alles getan hat.
00:07:05: Es geht darum, wer wir in Christus sind, nicht um das, was wir tun.
00:07:09: Und die meisten Christen verstehen das einfach nicht und leben mit dem Gefühl, dass sie von Gott einfach nur toleriert werden, wenn überhaupt.
00:07:19: Aber sie verstehen die Liebe Gottes nicht.
00:07:21: Sie lassen nicht zu, dass sich Gottes Liebe in ihrem Leben manifestiert.
00:07:25: weil sie von ihrem eigenen Herzen verdammt werden.
00:07:28: Wissen Sie, ich wurde einmal zum Dien nach St.
00:07:30: Joseph Missouri eingeladen.
00:07:31: Das muss schon über dreißig Jahre her gewesen sein.
00:07:34: Ich besuchte dort den Frühgottesdienst, der Gemeinde.
00:07:37: Ich schätze mal, da waren so vier bis fünfhundert Leute am frühen Morgen da.
00:07:42: Und ich stand auf und sagte, wie viele von Ihnen möchten mehr als alles andere Gott gefallen?
00:07:49: Und jeder im Raum hob die Hand.
00:07:53: Vier oder fünfhundert Leute sagten, mehr als alles andere will ich Gott gefallen.
00:07:58: Also sagte ich, okay, wenn Sie jetzt mal ehrlich sind, wie viele von Ihnen gefallen Gott?
00:08:03: Und von diesen vier oder fünfhundert Händen blieben nur zwei oben.
00:08:06: Und zwar ein kleines Mädchen, die wohl noch keine zehn Jahre alt war und ein zwölfjähriger Junge.
00:08:12: Zwei Kinder.
00:08:15: Von vier oder fünfhundert Anwesenden sagten, dass sie Gott gefielen.
00:08:19: Alle anderen sagten lediglich, dass sie Gott gefallen wollten.
00:08:22: Nun, wenn es ihnen so geht, wenn sie Gott gefallen wollen, aber dennoch ständig das Gefühl haben, einfach nicht genug getan zu haben, dann leben sie in Verdammnis.
00:08:30: Sie leben mit einem Gefühl des unwürdigseins, als ob sie dem einfach nicht gewachsen sind.
00:08:35: Ich fing also an, über Hebräer elf, sechs zu predigen.
00:08:38: Darüber, dass es unser Glaube ist, der Gott wohlgefällt.
00:08:41: Wie viele von Ihnen haben Glauben?
00:08:43: Wie viele von Ihnen haben Glauben in Jesus?
00:08:45: Wieder gingen alle Hände hin die Höhe und auf einmal veränderte sich die Perspektive.
00:08:50: Bissen Sie, die meisten Menschen bauen Ihre Beziehung zu Gott nicht auf dem Glauben an das auf, was Jesus bereits getan hat.
00:08:56: Stattdessen stützen sie sich auf ihre eigene Leistung und genau deshalb leben sie in Verdammnis.
00:09:00: Aber es gibt jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist.
00:09:08: Und fährst zwei, denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus.
00:09:13: hat mich freigemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
00:09:16: Ich habe darüber schon geredet, als wir uns Römer Kapitel VI angeschaut haben.
00:09:20: Vers sieben, denn wer gestorben ist, der ist von der Sünde freigesprochen.
00:09:24: Dort steht nicht, dass sie frei sind, sondern dass sie freigesprochen sind.
00:09:28: Freisein und freigesprochen seins sind zwei unterschiedliche Dinge.
00:09:33: Wissen Sie, Abraham Lincoln sprach mit der Verkündigung der Emanzipierung die Sklaven frei.
00:09:38: Aber viele von ihnen lebten mindestens ein Jahr oder sogar länger als Sklaven weiter, weil ihre Herren diese Information einfach zurückhielten.
00:09:47: Sie lebten in Sklaverei, obwohl sie schon freigesprochen waren.
00:09:51: Sie waren allerdings nicht frei, weil sie die Wahrheit nicht kannten.
00:09:54: Und gleichermaßen sind wir Christen freigesprochen worden.
00:09:57: Aber nicht jeder Christ lebt frei.
00:09:59: Ich würde sogar behaupten, dass die große Mehrheit aller Christen immer noch unter Schuld und Verdammnis lebt, weil sie einfach nicht verstehen, dass sie nicht mehr unter dem Gesetz leben müssen.
00:10:08: So steht es hier in Römer Kapitel sieben Vers sechs.
00:10:13: Wir sind vom Gesetz frei geworden.
00:10:16: Sie wissen einfach nicht, dass sie vom Gesetz frei geworden sind.
00:10:20: Sie leben immer noch im Glauben, dass sie etwas leisten und alle möglichen Dinge vollbringen müssen, weil Gott sie sonst nicht liebt oder ihre Gebete nicht beantwortet werden.
00:10:28: Und genau deshalb leben sie in der Verdammnis und Schuld des Gesetzes.
00:10:32: Es heißt in Zweiter Korinther Kapitel III Vers.
00:10:34: neun, dass das Gesetz den Dienst der Verdammnis getan hat.
00:10:37: Verdammnis kommt direkt vom Gesetz.
00:10:39: Wenn Sie sich verdammt fühlen, glauben zu nichts, zu gebrauchen zu sein.
00:10:43: Wenn Sie zwar wissen, dass Gott alle voll macht hat, Sie sich aber unsicher sind, ob er auch in Ihrem Leben wirken wird, dann leben Sie in Verdammnis und das kommt daher, dass Sie die Mentalität des Gesetzes angenommen haben.
00:10:55: Wenn Sie aber verstehen, dass es nicht um Ihr Fleisch geht, nicht um das, was Sie für den Herrn tun können, sondern um das, was er für Sie getan hat, dann wird das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus Sie freimachen von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
00:11:08: Was ist das Gesetz der Sünde und des Todes?
00:11:11: Es ist das Gesetz, das uns lehrt, dass Sünde Tod, Strafe und Ablehnung zur Folge hat und nicht Segen.
00:11:19: Man könnte auch sagen, dass das Gesetz der Sünde und des Todes in Fünftermose Kapitel Das Gesetz der Sünde und des Todes sagt, dass wer sündigt mit den Fersen fünfzehn bis achtundsechzig zu rechnen hat, mit all den Flüchen und nicht mit dem Segen.
00:11:42: Genau darum geht es hier.
00:11:43: Es ist das Gesetz der Sünde und des Todes.
00:11:46: Ich habe erst vor kurzem darüber geredet, dass ein Gesetz etwas universelles ist.
00:11:50: Es ist konstant und weicht, niemals ab.
00:11:52: Es ist stetig und ist immer gleich.
00:11:54: Und wenn Sie in Verdammnis leben, dann brechen Sie jedes Mal, wenn Sie sündigen das Gesetz.
00:11:59: Und das kommt oft vor und es sind nicht nur die zehn Gebote, denn in Römer, Vierzehn, Dreiundzwanzig heißt es, alles aber, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde.
00:12:09: Wenn Sie also nicht aus Glauben handeln, sondern Angst und Entmutigung raumgeben, jedes Mal, wenn Sie nicht da oben in Haupt ist, den Herrn Preisen, dann sündigen Sie.
00:12:18: Sie verfehlen das Ziel.
00:12:20: Und wir versagen doch ständig in allen möglichen Bereichen.
00:12:23: Wenn sie sich also verdammt und unbrauchbar fühlen, nun haben sie das wahre Evangelium noch nicht verstanden.
00:12:31: Sie bauen ihre Beziehung zu Gott immer noch auf ihrer eigenen Leistung auf, und das ist einfach nicht richtig.
00:12:37: Sobald sie sich aber auf den Herrn stützen, wird sie der Geist des Lebens in Christus Jesus freimachen, von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
00:12:44: Freigesetzt von dem Gesetz der Sünde und Strafe von dem Gesetz der Sünde, dem Gesetz, das sie verflucht werden, dass Gott ihre Gebete nicht erhört, weil sie gesündigt haben.
00:12:54: Von diesem Gesetz werden sie freigemacht werden.
00:12:56: Junge, das ist doch einfach gewaltig.
00:12:58: Was ich hier gerade gesagt habe, ist sowas von einfach, dass Ihnen schon jemand dabei helfen muss, das Mist zu verstehen.
00:13:04: Und dennoch können sich das die meisten Christen einfach nicht vorstellen.
00:13:08: Es ist für sie einfach nicht im Raum des Möglichen.
00:13:13: Junge, sie leben unter diesem Gesetz der Sünde und des Todes.
00:13:16: Und das ist einfach falsch.
00:13:18: In Vers.
00:13:19: drei heißt es.
00:13:21: Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch kraftlos war, hier geht es um ihr Fleisch.
00:13:28: Wir
00:13:30: haben das schon in Römer Kapitel sieben behandelt, aber am Gesetz gab es nichts auszusetzen.
00:13:35: Das Gesetz war perfekt.
00:13:37: Das Gesetz war der perfekte Standard.
00:13:39: Ich habe überhaupt nichts gegen das Gesetz.
00:13:41: Es ist hundertprozentig von Gott.
00:13:43: Es ist perfekt.
00:13:44: Das Problem lag nicht am Gesetz, es lag an uns.
00:13:47: Wir sind nicht perfekt.
00:13:48: Wir können niemals an einen so perfekten Maßstab heranreichen und so waren wir einfach zum Scheitern verurteilt.
00:13:53: Und Fluch und Strafe kamen durch das Gesetz auf uns, weil wir es nicht einhalten konnten.
00:13:58: Wissen Sie, wenn Sie neunzig Prozent des Gesetzes erfüllen, bekommen Sie nicht neunzig Prozent des Segens.
00:14:03: Wenn Sie neunzig Prozent erfüllen, bekommen Sie null Prozent im Gegenzug.
00:14:07: Sie müssen es zu hundert Prozent schaffen, um irgendetwas herauszubekommen.
00:14:11: Auch neunneunzig, neunneun Prozent reichen nicht aus.
00:14:14: Es genügt einfach nicht.
00:14:16: Sehen Sie, das Gesetz war perfekt, aber wir nicht.
00:14:18: Also konnte uns das Gesetz niemals in eine Beziehung mit Gott führen, weil unser Fleisch unmöglich das Gesetz einhalten konnte.
00:14:25: Also steht hier, denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch kraftlos war.
00:14:30: Das tat Gott, indem er sein Sohn sandet in der gleichen Gestalt wie das Fleisch der Sünde.
00:14:35: Schauen Sie genau hin.
00:14:37: Hier steht nicht, dass er sein Sohn im Fleisch der Sünde gesandt hat.
00:14:40: Jesus war ohne Sünde, er war vollkommen.
00:14:42: Er war rein, aber er hatte ein Fleisch.
00:14:45: Er hatte einen physischen Körper.
00:14:46: Er hatte eine Seele und Emotion, wie wir auch.
00:14:49: Aber es war nicht von der Sünde beeinflusst und zerstört worden.
00:14:53: Er kam also in der gleichen Gestalt wie das Fleisch der Sünde.
00:14:56: Das tat Gott, indem er sein Sohn sannte, in der gleichen Gestalt wie das Fleisch der Sünde und um der Sünde will und die Sünde im Fleisch verurteilte.
00:15:04: In wessen Fleisch?
00:15:05: In dem Fleisch Jesu.
00:15:07: Jesus hat ihre Sünden und meine Sünden genommen und die Strafe erlitten, die sie und ich verdient haben.
00:15:12: Wissen Sie, ich werde da gleich wieder anknüpfen, aber ich möchte kurz noch eine andere Stelle erwähnen.
00:15:17: In Johannis Kapitel zwölf, vers dreißig, steht geschrieben.
00:15:21: Jesus antwortete und sprach, nicht um meine Dwellen ist diese Stimme geschehen, sondern um Eure Dwellen.
00:15:26: Jesus hatte kurz davor zum Himmel gerufen, Herr, verherrliche Dein Name, und eine laut hörbare Stimme kam vom Himmel und antwortete ihm.
00:15:34: Und er sagte, diese Stimme kam nicht um seine Dwellen, sondern um der Menschen Willen.
00:15:38: Vers einund dreißig.
00:15:39: Jetzt geht ein Gericht über diese Welt.
00:15:41: Nun wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden.
00:15:44: Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen.
00:15:47: Wissen Sie, viele Jahre habe ich diese Stelle so interpretiert wie die meisten anderen auch.
00:15:52: Und zwar, dass es ausreicht, Jesus richtig zu predigen und ihn wahrlich zu verherrlichen.
00:15:57: Und dann wird er alle Menschen zu sich ziehen.
00:15:59: Aber darum geht es hier nicht.
00:16:00: Das würde ja bedeuten, dass die Orte, an denen sich die meisten Menschen sammeln.
00:16:04: den Herrn auch am meisten verherrlichen, und das stimmt nicht.
00:16:10: Tatsächlich sind viele Gemeinden, die ich kenne und in denen die Predigten richtig gut sind, in denen sich das Wort Gottes wahrlich manifestiert, nicht die größten Gemeinden.
00:16:21: Die größten Gemeinden heutzutage, und das trifft natürlich nicht auf alle zu, aber für einige, die größten Gemeinden sind die, die Kompromisse eingegangen sind.
00:16:29: Es sind die Gemeinden, die einfach nur Leute sammeln wollen.
00:16:32: und deshalb schmälern sie das Evangelium, sie denen nicht mit Zeichen und Wundern.
00:16:36: Stattdessen geht es um den Unterhaltungswert, damit möglichst viele Leute angezogen werden.
00:16:41: Man kann nicht einfach Schluss folgern, dass die Gemeinden mit den größten Besucherzahlen auch die Gemeinden sind, die den Herrn wahrlich anbeten und er deshalb alle zu sich zieht.
00:16:50: Darauf will diese Stelle nicht heraus.
00:16:52: Lassen Sie uns das mal in einem etwas anderen Licht betrachten.
00:16:55: Bibelübersetzungen können unterschiedlich ausfallen.
00:16:58: Deshalb ist es immer wichtig, genauer nachzusehen und die Worte und Verse im Großen und Ganzen zu betrachten.
00:17:04: Oft gehen historische oder kulturelle Bedeutungen nämlich verloren, weil die Übersetzung in einer anderen Sprache dem Ganzen eine etwas andere Konnotation gibt.
00:17:12: Und das ist bei vielen Übersetzungen in diesem Fers der Fall.
00:17:15: Das Gleiche sehen wir auch als Jesus im Garten Gezema Neva.
00:17:18: Und die Menschen zu ihm kamen und er sich fragte, wen sucht ihr?
00:17:21: Sie antworteten ihm, Jesus denatz Arena.
00:17:23: und Jesus sagt, ich bin es.
00:17:25: Die Antwort, ich bin es, steht sozusagen der Dialogform geschrieben, im Urtext weiß aber anders formuliert und zwar sagte Jesus, ich bin der, ich bin.
00:17:33: Der Große ich bin, so wie es in II.Mose, III.IV.
00:17:36: geschrieben steht, Gott sprach zu Mose, ich bin, der ich bin.
00:17:39: Sag ihn, ich bin, hat dich gesandt.
00:17:41: Jesus sagte, ich bin, der ich bin.
00:17:45: Und ich glaube, dieser Satz manifestierte seine Herrlichkeit und eine ganze Gruppe Männer.
00:17:49: Sechzig bis achzig Menschen fielen auf den Boden.
00:17:53: Wissen Sie warum?
00:17:55: Weil der Große ich bin gesprochen hatte.
00:17:59: Sehen Sie, es ist nicht wirklich falsch, ich bin es zu übersetzen.
00:18:02: Aber wenn man sich genauer mit dem Urtext beschäftigt, dann bekommt man ein viel tieferes Verständnis.
00:18:07: Das gleiche ist hier der Fall.
00:18:09: Man muss den Kontext genau betrachten, um die Stelle richtig zu verstehen.
00:18:14: Es geht nicht darum, dass er alle Menschen zu sich ziehen würde.
00:18:18: Wenn man nicht genau hinsieht, könnte man schnell davon ausgehen.
00:18:22: Aber schauen Sie sich einfach mal den Fers davor an.
00:18:26: Fers.Einunddreißig.
00:18:28: Jetzt, da geht ein Gericht über diese Welt.
00:18:30: Nun wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden.
00:18:33: Er sprach über das Gericht der Welt.
00:18:36: Jesus war gekommen, um unser Urteil auf sich zu nehmen, um unsere Strafe zu tragen.
00:18:40: Und nun war die Zeit gekommen.
00:18:42: Er sprach diese Dinge nur ein paar Tage vor seiner Kreuzigung.
00:18:45: Und nach diesem Fers kommt die Stelle, und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen.
00:18:51: Und der nächste Vers, das sagte er aber, um anzudeuten, durch welchen Tod er sterben würde.
00:18:58: Es ging also nicht darum, dass sich die Menschen dort sammeln würden, wo der Herr wahrlich verherrlicht sei.
00:19:03: Er sagt etwas anderes.
00:19:04: Wenn er am Kreuz aufgerichtet werden würde, wenn er am Kreuz hin, dann würde er alle zu sich ziehen.
00:19:12: Worum geht es also?
00:19:14: Es geht um das Gericht der Welt.
00:19:15: Ich erkläre das so ausführlich, weil ich darauf hinaus will, dass Jesus all unser Urteil auf sich genommen hat, nicht nur ein Teil.
00:19:22: Er hat nicht nur ein bisschen unter dem Zaun Gottes über die Menschheit gelitten, und deshalb müssen wir nur noch jedes Mal, wenn wir Sündigen leiden.
00:19:29: Nein, Jesus hat alles getragen.
00:19:31: Er war wie ein Blitzableiter, der das ganze Gericht Gottes auf sich selbst gezogen hat.
00:19:36: Das Kreuz war so fürchterlich, dass Jesus schrie, mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
00:19:43: Das war ein Zitat aus Psalm-II.
00:19:46: Und im nächsten Vers steht die Antwort.
00:19:48: Du bist heilig, der du wohnst unter den Lobgesängen Israels.
00:19:54: Wissen Sie, warum Gott Jesus am Kreuz verlassen hat?
00:19:56: Weil Jesus für uns zur Sünde geworden ist, II.
00:19:59: Korinther, V.I.
00:20:01: Er ist nicht einfach nur gestorben, hat eine heldenhafte Tat vollbracht und das war's.
00:20:06: Nein, er nahm den gesammelten Zorn Gottes auf sich.
00:20:09: Das gesamte Gericht wurde über ihm ausgegossen und er wurde durch unsere Sünde zutiefst verunreinigt.
00:20:15: Nicht durch seine Sünde, sondern unsere Sünde.
00:20:18: Er wurde für uns zur Sünde.
00:20:22: Und genau deshalb musste sich ein heiliger Gott von seinem Sohn abwenden, weil er für uns zur Sünde geworden war.
00:20:28: Sonst hätte er sich von uns abwenden müssen, um heilig und gerecht zu bleiben.
00:20:32: Er trug unser Urteil.
00:20:34: Er trug unsere Schuld.
00:20:35: Darum geht es hier in Römer Kapitel acht Vers drei.
00:20:38: Gott verurteilte die Sünde im Fleisch.
00:20:40: In wessen Fleisch?
00:20:42: In Jesus' Fleisch.
00:20:45: Jesus ist verurteilt worden.
00:20:47: Jesus hat unsere Strafe getragen.
00:20:50: Jesus wurde von Gott getrennt, so dass sie und ich auf ewig mit ihm zusammen sein könnten.
00:20:56: Aber die meisten Christen rufen einfach nur zu Gott, um errettet zu werden, um sicher sein zu können, dass sie eines Tages im Himmel sein werden und sich dann alles gelohnt haben würden.
00:21:06: Aber hier leben sie in dem Glauben nicht genug zu sein, unwürdig zu sein.
00:21:10: Irgendwie halte ich das schon aus und wenn ich da im Himmel bin, ist sowieso alles besser.
00:21:15: Aber diese Verse beweisen, dass es bereits jetzt vollbracht ist.
00:21:19: Wenn sie ihren Verstand erneuern, wenn sie im Geist wandeln, wenn sie sich nicht auf ihr Fleisch und ihre Leistung verlassen.
00:21:25: dann können sie ein Leben führen, in dem sie sich nicht ständig schuldig und verdammt fühlen, wenn sie das wahre Evangelium verstehen.
00:21:35: Und der Grund dafür steht bereits im nächsten Vers, damit die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde, die wir nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist.
00:21:48: Jesus ist gestorben, um sie und mich zu der Gerechtigkeit Gottes zu machen.
00:21:52: Nicht, um uns nur ein bisschen gerecht zu machen.
00:21:55: Gerade so, dass wir eben durchs Leben schaffen.
00:21:57: Und wenn wir dann im Himmel sind, dann sind wir komplett gerecht.
00:22:00: Dann können wir gerade vor Gott stehen.
00:22:02: Dann wird alles gut sein.
00:22:04: Nein, ein Drittel unserer Errettung ist bereits geschehen.
00:22:07: In ihrem Geist sind sie in diesem Moment schon so rein und gerecht und heilig, wie sie in einer Milliarde Jahre und in alle Ewigkeit sein werden.
00:22:18: Ihr kleiner Geist ist bereits vollkommen.
00:22:21: Ich habe schon viele Bibelstellen erwähnt, wo es genau darum geht.
00:22:24: Es geht im Leben eines Christen nicht darum, Gott zu überzeugen, noch mehr zu geben.
00:22:29: In ihrem Geist haben sie schon alles, was sie brauchen.
00:22:32: Sie sind heilig.
00:22:33: Sie sind gerecht.
00:22:34: Sie haben den Sinn des Christus.
00:22:35: Sie haben die Frucht des Geistes.
00:22:37: Es geht in ihrem Leben als Christ nicht darum, Gott anzuflehen, ihn noch mehr zu geben.
00:22:42: Es geht darum, herauszufinden, was sie bereits haben und genau das freizusetzen, es durch die Erneuerung ihres Verstandes an die Oberfläche zu bringen.
00:22:50: Sie sind bereits geheilt.
00:22:51: Die selbe Kraft, die Jesus Christus von den Toten auferweckt hat, lebt bereits in ihn.
00:22:56: Epheser Kapitel I, Vers.
00:22:57: Achtzehn.
00:22:58: Gott muss nicht erst kommen und sie berühren.
00:23:00: Er hat sie schon berührt.
00:23:01: Amen, sie sind von Gott berührt worden.
00:23:03: Ihr Geist ist bereits vollkommen.
00:23:05: In Christus sind sie die Gerechtigkeit Gottes.
00:23:09: Die Gerechtigkeit des Gesetzes, diese Perfektion ist in Ihrem Geist.
00:23:13: Ihr Geist ist perfekt, er ist heilig.
00:23:15: In Ihrem Geist mangelt es Ihnen an nichts.
00:23:18: Nur Ihr Verstand hat das noch nicht ganz begriffen.
00:23:20: Und sobald Sie Ihren Verstand erneuert haben, können Sie diese lebensspentende Kraft Gottes freisetzen.
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