Gnade, Die Kraft des Evangeliums: Folge 28
Shownotes
Das Evangelium ist die grundlegendste Botschaft des Neuen Testaments, doch es ist auch die am meisten missverstandene. Das heutige religiöse System predigt nicht dasselbe Evangelium wie Paulus. Es vermischt es mit dem Gesetz, und das ist keineswegs das Evangelium.
Der Römerbrief wurde geschrieben, um das Evangelium so zu erklären, dass es jeder verstehen kann. Paulus, der Verfasser, hat es so einfach formuliert, dass man schon Hilfe braucht, um es falsch zu verstehen. Und leider haben wir eine Menge Hilfe bekommen!
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Transkript anzeigen
00:00:01: Willkommen bei Gospel Truth mit Andrew Wamek, einem Lehrdienst, der Gottes bedingungslose Liebe und Gnade betont.
00:00:08: Bühren Sie jetzt die Fortsetzung von Andrews Lehrer aus dem lebensverändernden Wort Gottes über Gnade, die Kraft des Evangeliums.
00:00:16: Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Gospel Truth.
00:00:20: Auch heute nähern wir uns wieder dem Ende unserer Lehrreihe, in der wir uns mit fast jedem Vers im Römerbrief beschäftigt haben.
00:00:27: Wir neigen uns langsam dem Ende der sechsten Lehrwoche zu und ich könnte problemlos zwölf Wochen darüber lehren und immer noch nicht all das abdecken, was der Herr mir durch diese Verse beigebracht hat.
00:00:38: Ich eile eigentlich ziemlich durch, aber es gibt noch mehr, was ich zu all dem sagen will.
00:00:43: Diesen Freitag werde ich unsere Materialien im Rahmen dieser Sendung zum letzten Mal anbieten.
00:00:48: Ich habe ein Buch mit dem Titel Gnade die Kraft des Evangeliums und dieses Buch hat es in sich.
00:00:54: Im Grunde wird hier einfach ein Fers nach dem anderen im Römerbrief behandelt, bis hin zu Römer Kapitel zehn Fers vier.
00:01:01: Wir sind mittlerweile in Römer Kapitel acht angekommen und es heißt in Fers dreiundzwanzig und nicht nur sie, also die Tierschöpfung, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben.
00:01:12: Auch wir erwarten säufzend die Sohnstellung, die Erlösung unseres Leibes.
00:01:17: Das ist Vers.
00:01:18: XXIII.
00:01:19: In den Fersen davor geht es darum, dass Gott seine Herrlichkeit in uns offenbaren wird.
00:01:24: Und wir lesen, dass sich die gesamte Schöpfung danach sehnt und darauf wartet, die Söhne Gottes offenbar werden zu sehen.
00:01:30: Und ich glaube, hier geht es nicht nur um den Himmel, wenn diese Welt also zu Ende ist und wir einen neuen Himmel und eine neue Erde haben und in Vollkommenheit mit Gott leben.
00:01:40: Nein, auch in dieser gefallenen Well.
00:01:43: Ich glaube, dass uns die ganze Tierschöpfung unterstellt worden ist, weil Gott auch die Tiere erhalten möchte.
00:01:50: Das bedeutet nicht, dass Gott jedes einzelne Tier wieder zum Leben bringen wird, aber die Tierwelt wird als großes und ganzes erhalten bleiben.
00:01:59: Darum geht es hier.
00:02:02: Im Vers.
00:02:03: XXIII heißt es also.
00:02:07: Und nicht nur Sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben.
00:02:12: Auch wir erwarten seufzend die Sohnstellung, die Erlösung unseres Leibes.
00:02:18: Wissen Sie, hier haben wir schon wieder einen gewaltigen Punkt.
00:02:22: Junge, diese Fersen sind einfach so gehaltvoll.
00:02:26: Ich weiß, ich sage das die ganze Zeit, aber ich könnte noch ein oder zwei Monate über dieses Thema sprechen.
00:02:32: Ich will Sie wirklich ermutigen, sich diese Stellen noch viel ausführlicher anzuschauen, als ich es hier tue.
00:02:37: Besorgen Sie sich die Materialien, lesen Sie es selbst nach.
00:02:41: Darin steckt so eine Kraft.
00:02:42: Auch wir erwarten die Sohnstellung, die Erlösung unseres Leibes.
00:02:48: Unser Leib ist bereits erkauft, aber noch nicht erlöst worden.
00:02:53: Wissen Sie, als ich ein Kind war, da hatten wir diese grünen Treuepunkt der SNH Green Stamps.
00:02:58: Wenn man in den Supermarkt ging, dann bekam man zusammen mit seinem Einkauf immer diese grünen Marken.
00:03:04: Je mehr Geld man ausgab, desto mehr Marken bekam man.
00:03:07: Und diese Marken konnte man in ein kleines Heft einkleben und sie schließlich einlösen.
00:03:11: Dafür gab es ein sogenanntes Einlösezentrum.
00:03:15: Und meine Mutter gab mir immer diese Marken.
00:03:18: Und es war wirklich eine Arbeit, alle immer ordentlich in das Buch zu kleben.
00:03:22: Aber sie sagte damals, dass wenn ich alle einkleben würde, schön ordentlich und die Heftchen damit füllen würde, dann dürfte ich zu dem Einlösezentrum gehen und mir irgendetwas aussuchen, was auch immer ich wollte.
00:03:34: Dort konnte man sogar Sachen bekommen, die sonst mehrere hundert Euro kosteten.
00:03:39: Wir kauften also immer unsere Lebensmittel und bekamen die Marken.
00:03:42: Aber es ging uns ja nicht wirklich um die Marken.
00:03:44: Wir wollten sie eigentlich nur einlösen.
00:03:47: Und genau darum geht es hier.
00:03:49: Wir warten auf diese Sohnstellung, die Erlösung des Bereits erkauften.
00:03:53: Gott hat uns einen verherrlichten Leiber kauft.
00:03:56: Durch das, was Jesus getan hat, ist dafür bezahlt worden.
00:04:00: Beziehungsweise eingelöst worden.
00:04:04: Unser Körper ist noch nicht erlöst.
00:04:09: Oftmals benutzen wir einfach das Wort erlöst und behaupten, ich bin erlöst.
00:04:13: Und meistens beziehen sich die Leute dabei auf ihren Körper oder auf ihre Seele oder was auch immer.
00:04:18: Aber in Wahrheit ist unser Körper noch gar nicht erlöst.
00:04:21: Erster Korinther Kapitel fünfzehn.
00:04:23: Das Sterbliche muss uns Sterblichkeit anziehen.
00:04:26: Es geht darum, dass unser physischer Körper sterblich ist, aber zum Leben erweckt werden wird und wir einen verherrlichten Körper empfangen werden.
00:04:33: Unser Körper wartet also noch auf seine eigentliche Erlösung.
00:04:37: Der Kauf ist bereits abgeschlossen, aber die Erlösung ist noch nicht geschehen und dasselbe gilt für unsere Seele.
00:04:42: Unsere Seele ist noch nicht erlöst worden.
00:04:45: Unser Geist ist der einzige Teil unserer Seins, der bereits erlöst ist.
00:04:48: Der Geist Christ, die lebt nun in unserem Inneren und unser Geist ist erlöst.
00:04:52: Unser Körper und unsere Seele warten immer noch auf die Erlösung.
00:04:56: Obwohl sie bereits erkauft worden sind.
00:04:58: Sie wurden also erkauft, aber noch nicht eingelöst.
00:05:00: Und dann heißt es weiter in Vers.
00:05:02: Vierundzwanzig.
00:05:03: Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden.
00:05:05: Eine Hoffnung, aber die man sieht, ist keine Hoffnung.
00:05:08: Denn warum hofft auch jemand auf das, was er sieht?
00:05:11: Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so erwarten wir es mit standhaften Ausharren.
00:05:15: Ich habe eine ganze Predigt zu diesem Thema.
00:05:18: Der Herr hat mir das hoffenbart und die Art und Weise, wie ich mit ihm durchs Leben gehe, dadurch komplett revolutioniert.
00:05:24: keine Zeit ins Detail zu gehen, aber lassen Sie mich einfach sagen, dass Hoffnung nichts anderes ist als eine positive Vorstellung.
00:05:32: Es heißt hier, dass eine Hoffnung, die man sieht, keine Hoffnung ist.
00:05:35: Hoffnung bedeutet also etwas zu sehen, dass man nicht sehen kann.
00:05:39: Und das ist doch dasselbe wie unsere Vorstellungskraft.
00:05:42: Ihre Vorstellungskraft beschreibt Ihre Fähigkeit, etwas zu sehen, dass Sie mit Ihren physischen Augen nicht wahrnehmen können.
00:05:48: Vielleicht haben Sie es schon einmal gesehen, aber es ist im entscheidenden Moment eben nicht vor Ihren Augen.
00:05:52: Das ist eine Vorstellung.
00:05:54: Ihre Fähigkeit, etwas zu sehen, das nicht präsent ist, und genau das ist Hoffnung.
00:05:58: Ich glaube, der Begriff Vorstellungskraft wird hier nicht verwendet, weil er in der Bibel jedes Mal mit einer einzigen Ausnahme in einem negativen Kontext verwendet wird.
00:06:09: Gott sah, dass die Vorstellungen in ihren Herzen alle Zeit nur böse waren.
00:06:14: Es ist immer ein negativer Kontext.
00:06:16: Die Vorstellungskraft hat so viel Macht.
00:06:19: Der Herr stieg in Erstemose Kapitel elf herab und sah, dass sie nichts davor zurückhalten wird, das zu tun, was sie sich vorgenommen haben.
00:06:29: So verwirrte der Herr den Menschen beim Turmbau von Babel die Sprache.
00:06:34: Unsere Vorstellung ist also eine mächtige Kraft, aber sie wird fast immer negativ gebraucht, außer wir setzen sie in einen positiven Kontext.
00:06:42: Und das nennt die Bibel Hoffnung.
00:06:46: Vielleicht tun sich einige von ihnen damit ein bisschen schwer, aber ich habe eine ganze Lehre zu diesem Thema.
00:06:52: Und ich sage es Ihnen, darin steckt viel Wahrheit.
00:06:54: Der Herr hat mir dadurch wirklich gedient.
00:06:56: In Vers XXV steht, ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe.
00:07:02: Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich es gebührt.
00:07:05: Aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unersprechlichen Seufzorn.
00:07:09: Der aber die Herzen erforscht, weiß, was das Trachten des Geistes ist, denn er tritt so für die Heiligen ein, wie es Gott entspricht.
00:07:16: Junge, schon wieder ein Vers mit so viel Gewicht.
00:07:18: Man könnte einfach Stunden darüber reden.
00:07:21: Hier steht der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzon.
00:07:25: Im Griechischen steht hier ein zusammengesetztes Wort.
00:07:29: Ich glaube, es sind drei oder vier Wörter aneinandergereicht.
00:07:31: Und wörtlich bedeutet es, dass der Geist gemeinsam mit uns zusammen eintritt.
00:07:36: Das ist unglaublich wichtig.
00:07:39: Denn das bedeutet, dass der Heilige Geist nicht einfach für uns eintritt, ohne dass wir unseren Teil dazu beitragen.
00:07:45: Und gleichzeitig heißt das auch, dass auch wir nicht einfach beten und die Dinge ohne den Heiligen Geist Geist anpacken müssen.
00:07:52: Es geht darum, beides zu verbinden.
00:07:55: Der Heilige Geist tritt gemeinsam mit uns ein.
00:07:57: Der Heilige Geist betet nicht einfach nur durch uns hindurch, sondern es liegt an uns mit einzusteigen und von dieser Kraft gebraucht zu machen.
00:08:05: Es geht um die Verbindung der beiden.
00:08:10: Nun, das ist wirklich wichtig, denn wenn der Heilige Geist freie Bahn hätte, dann würde jeder einzelne von neuem geborenen Menschen der Fülle Gottes leben.
00:08:18: Denn das ist der Wille Gottes und der Heilige Geist ist uns gegeben worden, um genau das zu verwirklichen.
00:08:23: Aber weil wir gewissermaßen den ersten Schritt machen müssen, ist der Heilige Geist eingeschränkt, wenn es darum geht, durch uns hin durchzubeten.
00:08:31: Er tritt gemeinsam mit uns ein.
00:08:32: Wenn wir nicht beten, wenn wir nicht zur Tat schreiten, dann kann uns der Heilige Geist nicht helfen.
00:08:40: Ich habe auch eine Lehre zu diesem Thema und natürlich wieder keine Zeit, direkt darauf einzugehen.
00:08:45: Aber die Predigt heißt im Geist einen Durchbruch erkämpfen.
00:08:49: Es geht dabei um eine Form des Gebets, die die wenigsten praktizieren.
00:08:53: Ich selbst säufze nicht regelmäßig im Geist, aber manchmal spüre ich einfach wieder Geist auf mich kommen.
00:08:59: Und ich meine, es ist fast schon wie Geburtswehen.
00:09:02: Ich glaube, das ist es, was die Leute der Fängstbewegung gemeint haben, wenn sie bis zum Durchbruch gebetet haben und etwas passiert ist.
00:09:08: Ich habe das Seufzen im Geist erlebt und übernatürliche Dinge geschehen sehen.
00:09:14: Es handelt sich um ein Wortwörtliches Seufzen im Geist.
00:09:18: Manche Leute haben versucht, das einfach durch verschiedene Töne oder Geräusche nachzuahmen.
00:09:22: Aber hier steht, es handelt sich um unaussprechliche Seufzer.
00:09:26: Man kann sich vielleicht nicht anders helfen, als Geräusche zu machen, weil man verspürt, dass tief im eigenen Inneren etwas so intensives passiert, dass man einfach reagieren muss.
00:09:36: Ich habe aber auch schon gesehen, wie Leute einfach auf den Boden gefallen sind, sich gerollt haben.
00:09:40: Aber es kann nicht ausgesprochen werden.
00:09:42: Das tatsächliche Gebet des Geistes macht diese Geräusche nicht, ist nicht der Grund, warum man auf dem Boden fällt oder was auch immer.
00:09:49: Das kann aber Ihrer Reaktion auf das sein, was man im Inneren verspürt.
00:09:53: Es handelt sich dabei um eine unglaublich kraftvolle Art der Fürbitte.
00:09:57: Und sehen Sie, hier steht, dass das passiert, weil wir nicht wissen, was wir beten sollen.
00:10:01: Und daher uns in unserer Schwachheit aushilft.
00:10:04: Ich habe das auf zweiter Korinther Kapitel zwölf bezogen, wo Paulus sagt, dass er Schwachheiten hatte.
00:10:11: Oftmals denken die Leute, dass er von irgendeiner Augen Krankheit sprach, weil er seine Schwachheit erwähnte, aber genau hier geht es darum, dass uns der Heilige Geist in unserer Schwachheit hilft.
00:10:22: Hier
00:10:22: steht, denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich es gebührt.
00:10:27: Wenn sie das Wort Schwachheit oder auch Gebrechen in einem Wörterbuch nachschlagen, dann wird es meist als eine Form von Krankheit beschrieben.
00:10:36: Aber hier steht der Begriff wortwörtlich für ein Mangel, eine Unzulänglichkeit.
00:10:43: In Römer Kapitel VIII, Vers.
00:10:45: XXVI ist diese Schwachheit nicht zu wissen, was man beten soll.
00:10:48: Tatsächlich hat Jesus selbst zweimal im Geist gesäuft und zwei in Johannes, Kapitel XI, als er Lazarus von den Toten auferweckte.
00:10:57: Jesus war nicht krank.
00:10:58: Er hatte keine Gebrechen, wie man sich das im Natürlichen vorstellt.
00:11:04: und auch nicht geistlich gesehen.
00:11:08: Er war der allmächtige Gott.
00:11:11: In Lukas zwei, zweiundfünfzig steht, Jesus nahm zu an Weisheit und Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.
00:11:18: Jesus physischer Verstand musste gelehrt und ausgebildet werden.
00:11:22: Sein physischer Verstand hatte Grenzen.
00:11:24: Obwohl sein natürlicher Körper ohne Sünde war, hatte er trotzdem Einschränkungen.
00:11:32: Und diese konnte er überwinden, indem er im Geist seufzte, als Erlater aus von den Toten auferweckte.
00:11:38: Das können Sie in Johannes Kapitel elf nachlesen.
00:11:41: Hier steht also, dass Jesus im Geist gesäufzt hat, und zwar um diese Grenze zu überwinden.
00:11:46: Und es ging hier nicht um ein Gebrechen.
00:11:48: Wenn Sie all das mit zweiter Korinther Kapitel zwölf in Verbindung setzen, glaube ich, dass Paul es nicht über ein tatsächliches Gebrechensprach, als er seine Schwachheit erwähnte.
00:11:58: Ich glaube, es ging ihm um einen Mangel.
00:12:00: Eine Unzulänglichkeit.
00:12:02: Wir können aus diesen Stellen also einiges erfahren.
00:12:04: Lassen Sie uns zu Vers.
00:12:06: XXVIII weitergehen.
00:12:08: Hier steht, wir wissen aber, dass den, die Gott lieben, alle Dinge zum besten dienen.
00:12:15: Den, die nach dem Vorsatz berufen sind.
00:12:18: Dieser Vers ist so oft aus dem Kontext gerissen worden.
00:12:21: Leute haben behauptet, dass alles, was passiert, von Gott kommen.
00:12:25: Gott bringt alles zum Besten zusammen.
00:12:28: Oftmals wird mit dieser Stelle versucht zu erklären, dass es Gottes Wille ist.
00:12:31: Wenn jemand stirbt, immerhin muss er alles zum Besten dienen.
00:12:35: Wenn Sie durch eine Scheidung durchgehen, dann muss das Gottes Wille gewesen sein.
00:12:39: Wenn Sie pleite gehen, wenn Sie auf der Straße leben, wenn Sie an Krebs sterben, dann muss das alles Gottes Wille sein, denn alle Dinge müssen zum Besten dienen, das es schlichtweg nicht war.
00:12:48: So eine Behauptung macht viele Dinge im Wort Gottes nichtig, und darum geht es in diesen Versen bestimmt nicht.
00:12:53: Zuallererst steht in Vers.
00:12:58: Das Wort Aber dient als eine nachgestellte Konjunktion und verbindet diesen Fers zu dem Vorangegangenen.
00:13:04: Im Satz davor, also in Fers sechsundzwanzig und siebenundzwanzig, geht es um Fürbitte vom Heiligen Geist geleiteter Fürbitte, darum, dass der Heilige Geist gemeinsam mit uns in den Rest tritt.
00:13:15: Und wenn sie in dieser Form der Fürbitte wandeln, dann wissen wir, dass alles zum besten dienen muss.
00:13:24: Aber das gilt nur für diejenigen, die in der Fürbitte wandeln, die vom Heiligen Geist inspiriert ist, die von ihm befähigt wird.
00:13:34: Wenn sie also in der übernatürlichen Fürbitte des Heiligen Geistes wandeln, wenn sie nicht so beten, wenn der Heilige Geist sich nicht auf ihre Fürbitte legt, dann dient ihn auch nicht alles zum Besten.
00:13:50: Junge, das ist wirklich wichtig.
00:13:52: Und dann ist hier noch von zwei anderen Kriterien die Rede.
00:13:55: Hier steht, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum besten dienen.
00:13:58: Wenn sie Gott nicht lieben, dann gilt das nicht für sie.
00:14:01: Ich war einmal in einer Versammlung von Christen im Beruf und der Hauptsprecher war gerade erst auf einer Beerdigung von zwei Jugendlichen gewesen.
00:14:08: Ein Junge und ein Mädchen.
00:14:09: Beide hatten Drogen genommen und waren dann im Rausch zu schnell gefahren.
00:14:16: Es hatte in der Nacht geregnet, und das Auto kam von der Straße ab.
00:14:21: Sie wurden aus der Kurve geschleudert, krachten gegen ein Telefonmas, und beide kamen ums Leben.
00:14:28: Aber der Kerl stand tatsächlich auf und sagte, nun wir wissen, dass uns alle Dinge zum besten dienen müssen.
00:14:34: Es war der Wille Gottes.
00:14:35: Das ist schlichtweg nicht wahr.
00:14:37: Zuallererst sind die beiden nicht in Fürbitte gewandelt.
00:14:40: Sie kooperierten nicht mit Gott.
00:14:42: Sie rebellierten.
00:14:43: Sie hatten Drogen genommen, waren im Rausch zu schnell gefahren.
00:14:46: Das war falsch.
00:14:47: Zweitens liebten sie Gott nicht.
00:14:49: Sie waren nicht vor neuem Geboren, waren nicht einmal errettet.
00:14:52: Und trotzdem behauptete dieser Kerl, dass ihn alles auf die eine oder andere Weise zum besten diente.
00:14:57: Nein, das war der Teufel.
00:14:58: Er hatte zwei Leben zerstört.
00:15:00: Ich sage es Ihnen, diese Bibelstelle so zu interpretieren, ist reine Gotteslästerung.
00:15:05: Wir dürfen die Verbindung der beiden Verse nicht außer Acht lassen.
00:15:08: Nur wer in der Fürbitte des Heiligen Geistes wandelt, nur für diese Menschen dienen alle Dinge zum Besten.
00:15:14: Hier steht nicht, dass alles von Gott kommt, sondern, dass Gott alles nehmen kann und es zum Besten dienen lassen kann, wenn wir beten und den Heiligen Geist durch uns hindurch fließen lassen.
00:15:23: Und dann müssen wir auch Gott lieben.
00:15:24: Wenn sie Gott nicht lieben, dann dient ihn auch nicht alles zum Besten.
00:15:27: Und ich glaube, es gibt Menschen, die zwar von Neuem geboren sind, aber Gott nicht wirklich lieben.
00:15:32: Sie strecken sich nicht nach Gott aus, kooperieren nicht mit ihm.
00:15:35: Als nächstes heißt es, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.
00:15:39: Nun, was ist der Vorsatz des Herrn?
00:15:42: In erster Johannes Kapitel III heißt es, dazu ist der Sohn Gottes erschien, dass er die Werke des Teufels zerstöre.
00:15:49: Wenn er also steht, denen die Gott lieben, die ihn alle Dinge zum Besten, denen die nach dem Vorsatz berufen sind, dann geht es um diejenigen, die dem Feind widerstehen, die gegen ihn ankämpfen, die nicht mit ihm gemeinsame Sache machen, sondern sich gegen ihn auflehnen.
00:16:06: Diejenigen, die dem Teufel widerstehen, die Gott lieben, die dem Heiligen Geisterlauben durch sich hindurch zu beten, wer das tut, der kann alles, was ihm entgegen kommt, nehmen und es wird zu seinem besten dienen.
00:16:17: Wissen Sie, mein jüngster Sohn ist am vierten März, zwei Tausend Eins gestorben.
00:16:22: Ich glaube, das ist das richtige Datum.
00:16:25: Er kam ums Leben.
00:16:28: Und Gott war nicht derjenige, der ihn umgebracht hat.
00:16:31: Das war nicht Gottes Wille gewesen.
00:16:33: Er hatte das nicht veranlasst.
00:16:36: Es war ein Angriff des Feindes gewesen und er war fast fünf Stunden lang tot.
00:16:40: Vier bis fünf Stunden.
00:16:42: Er lag nackt im Leichenschauhaus, aufgebahrt in der Kälte mit dem kleinen Identifikationszettel am See.
00:16:48: Er war für tot erklärt worden.
00:16:52: Gott hatte das nicht veranlasst.
00:16:53: Aber weil Jamie und ich beteten, weil wir zuließen, dass der Heilige Geist gemeinsam mit uns eintrat und betete, und weil wir Gott liebten und dem Feind widerstanden, ja gegen ihn ankämpften, deshalb brachte Gott unseren Sohn zurück zum Leben, nachdem er fast vier oder fünf Stunden lang tot gewesen war.
00:17:12: Und all das ohne bleibende Hirnschäden, zumindest nicht mehr als schon davor, man, das hat er selbst gesagt.
00:17:18: Als wir mal über das ganze Erlebnis sprachen, da sagte er, ich habe keine Hirnschäden davon getragen.
00:17:23: Jamie und ich hatten gar nicht darauf reagiert und auf einmal legte er nach und sagte, nun zumindest nicht mehr als davor.
00:17:29: Es ist doch einfach ein Wunder.
00:17:30: Gott hat es zu unserem besten Dienen lassen.
00:17:32: Aber hätte ich die Situation einfach so hingenommen, hätte ich gesagt, nun Gott, du wirst schon deine Gründe haben.
00:17:38: Was hast du dir dabei gedacht?
00:17:40: Was ist dein Plan?
00:17:40: Dann wäre mein Sohn immer noch tot und meine Enkelin, die ein Jahr später geboren ist, gebe es auch nicht.
00:17:46: Nichts hätte zum Besten gedient und ich sage es Ihnen, so viele Leute haben dieser Stelle missbraucht und falsch angewandt.
00:17:52: So oft wird aus dieser Stelle etwas ganz Falsches gemacht, aber es hat uns zum Besten gedient.
00:17:57: Gott kann alles nehmen, selbst den Tod oder eine Scheidung, egal was.
00:18:01: Wenn Sie sich dem Herrn zuwenden und den Heiligen Geist durch sich hindurchfließen lassen, wenn Sie Gott lieben und dem Feind widerstehen, gegen ihn angehen und sich nicht auf irgendeine falsche Lehre über die Souveränität Gottes einlassen, wenn Sie dagegen ankämpfen und widerstehen, dann wird Gott alles zu Ihrem Besten dien lassen, was immer auch kommen.
00:18:18: Junge, Sie können wir eine duftende Rose daraus hervorgehen.
00:18:21: Egal, was passiert.
00:18:22: Das ist doch einfach gewaltig.
00:18:23: Ich könnte so lange darüber reden.
00:18:25: In Vers.
00:18:26: Neunundzwanzig heißt es.
00:18:27: Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt.
00:18:31: Dem Ebenbild, seine Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
00:18:37: Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen.
00:18:40: Die er aber berufen hat, die hat er auch gerechtfertigt.
00:18:43: Die er aber gerechtfertigt hat, die hat er auch verherrlicht.
00:18:46: Schon wieder ein so reichhaltiger Vers.
00:18:49: Ich könnte so lange darüber reden.
00:18:50: Lassen Sie mich einfach kurz erwähnen, dass das Wort vorherbestimmt.
00:18:55: Zweimal hier in Vers.
00:18:56: neunundzwanzigunddreißig vorkommen und dann zweimal in Epheser Kapitel eins.
00:19:01: Das Wort vorherbestimmt oder vorherbestimmung kommt nur viermal in der gesamten Bibel vor und dennoch wurde darauf eine gesamte Lehre aufgebaut.
00:19:10: Es gibt einige Glaubensgemeinschaften, deren ganzes Fundament darauf aufbaut, dass Gott alles souverän kontrolliert, alles vorherbestimmt und geplant hat, dass wir selbst keine Wahl haben, sondern alles automatisch geschehen wird.
00:19:26: Es ist so falsch, ein gesamtes Dogma auf vier kleine Ferse aufzubauen.
00:19:31: Im Grunde wird der Begriff ja nur zweimal erwähnt.
00:19:34: weil
00:19:34: es sich in beiden Kapiteln um eine Wiederholung handelt.
00:19:38: Es wird im Grunde nur zweimal darüber gesprochen.
00:19:41: Und das Wort vorherbestimmt bedeutet so viel wie vorher festgelegt.
00:19:47: Anders formuliert, wenn etwas von Gott vorher festgelegt worden ist, dann können wir nichts tun, um das zu ändern.
00:19:53: Aber genau hier liegt der Schlüssel, um dieses Prinzip der Vorherbestimmung zu verstehen.
00:19:58: Es heißt in Vers.
00:19:59: neunundzwanzig, denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt.
00:20:03: Dem Ebenbild seine Sohne ist gleichgestaltet zu werden.
00:20:06: Was bedeutet zuvor ersehen?
00:20:07: Es geht hier um das Vorherwissen.
00:20:09: Gott kennt die Zukunft noch bevor irgendetwas passiert.
00:20:13: Das ist Vorherwissen.
00:20:14: Aber Vorherwissen hat nichts mit vorheriger Festlegung zu tun, sondern nur mit Wissen.
00:20:19: Und hier baut die Vorherbestimmung auf das Vorherwissen auf.
00:20:22: Gott hat also nie im Vorhin ein Fest gelegt, dass dir eine Person gerettet und die andere auf ewig verdammt sein wird.
00:20:30: Manchmal hören sie, wie das gelehrt wird und zwar auf Basis dieser Bibel stellen, aber er hat niemanden zur Verdammnis vorherbestimmen.
00:20:37: Stattdessen weiß er alles im Vorhinein.
00:20:40: Er weiß schon davor, wer ihn annehmen wird und wer ihn ablehnen wird.
00:20:44: Und diejenigen, die ihn annehmen, denen hat er es möglich gemacht, zum Ebenbild seine Sohne zu werden.
00:20:50: Nun zu demselben Maß, wie wir unseren Verstand erneuern.
00:20:54: und mit Gott zusammenarbeiten, können wir auch erleben, wie wir schon im Hier und Jetzt in das Ebenbild Seines Sohnes verwandelt werden.
00:21:03: Und jeder Mensch, der ihn kennt, von dem Gott gewusst hat, dass er von Neuem geboren werden würde, der wird seinem Sohn gleich werden.
00:21:11: Wenn nicht in diesem Leben, dann werden wir zum Herrn gehen und auf ewig mit ihm leben.
00:21:17: Wir werden einen verheerlichten Körper bekommen.
00:21:19: und einen vollkommen erneuerten Verstand.
00:21:23: Wir werden sein wie Jesus.
00:21:25: In diesem Vers geht es also darum, dass Gott diejenigen, die ihn annehmen, bereits vorherbestimmt dazu sein wie er.
00:21:32: Zu dem selben Maß, wie Sie Ihren Verstand erneuern, können Sie das schon hier und jetzt erleben.
00:21:38: Und wenn Sie sich nicht hier und jetzt darauf einlassen, dann werden Sie eines Tages so sein wie er und zwar in der Ewigkeit.
00:21:45: Ich sage es Ihnen, worüber ich hier rede, ist so wichtig.
00:21:48: Das Thema Vorherbestimmung ist im Leib Christi so umstritten.
00:21:51: Es gibt so viele Diskussionen darüber.
00:21:54: Und über die Souveränität Gottes.
00:21:56: Hat Gott einen bestimmten Menschen dazu vorherbestimmt, erredet und einen anderen verdammt zu werden?
00:22:01: Kann sich das ändern?
00:22:03: Aber die Bibel spricht im Grunde nur zweimal über Vorherbestimmung.
00:22:07: Und beide Male bezieht es sich eigentlich nur auf die Kenntnis Gottes, also darauf, dass er schon alles weiß.
00:22:13: Er hat niemanden dazu gebracht, ihn abzulehnen.
00:22:16: Aber diejenigen, von denen er wusste, dass sie ihn annehmen würden, den hat er jetzt schon ermöglicht, ihm früher oder später gleich zu sein.
00:22:24: In Geist, Leib und Seele.
00:22:27: Zu demselben Maß, wie wir unseren Verstand erneuern, können wir das schon im Hier und Jetzt erleben, Gottes Wille, wie im Himmel so auf Erden.
00:22:35: Aber wenn nicht hier und jetzt, dann werden wir zum Herrn gehen.
00:22:39: Junge, das ist doch einfach wunderbar.
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