Gnade, Die Kraft des Evangeliums: Folge 30

Shownotes

Das Evangelium ist die grundlegendste Botschaft des Neuen Testaments, doch es ist auch die am meisten missverstandene. Das heutige religiöse System predigt nicht dasselbe Evangelium wie Paulus. Es vermischt es mit dem Gesetz, und das ist keineswegs das Evangelium.

Der Römerbrief wurde geschrieben, um das Evangelium so zu erklären, dass es jeder verstehen kann. Paulus, der Verfasser, hat es so einfach formuliert, dass man schon Hilfe braucht, um es falsch zu verstehen. Und leider haben wir eine Menge Hilfe bekommen!

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Transkript anzeigen

00:00:01: Willkommen bei Gospel Truth mit Andrew Wamek, einem Lehrdienst, der Gottesbedingungslose Liebe und Gnade betont.

00:00:08: Bühren Sie jetzt die Fortsetzung von Andrews Lehrer aus dem lebensverändernden Wort Gottes über Gnade, die Kraft des Evangeliums.

00:00:16: Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Gospel Truth.

00:00:20: Heute leere ich das letzte Mal über den Römerbrief.

00:00:23: Und wissen Sie, einerseits bin ich fast schon traurig.

00:00:25: weil ich über so vieles noch gar nicht reden konnte.

00:00:28: Aber andererseits geht es auf zum nächsten.

00:00:31: Ich meine, ich könnte wahrscheinlich jeden Tage über den Römerbrief reden.

00:00:35: Und das ein ganzes Jahr lang.

00:00:36: Diese Ferse haben so ein Gewicht, so einen Einfluss in meinem Leben.

00:00:40: Missen Sie die ersten Ferse, die der Herr je zu mir gesprochen hat, stehen in Römer zwölf, eins und zwei.

00:00:46: Und zu denen werden wir hier nicht einmal mehr kommen.

00:00:48: Römer elf, neun und zwanzig ist auch ein gewaltiger Fers.

00:00:51: Gottes Gnadengaben und Berufung können ihn nicht räumen.

00:00:54: Römer zwölf neun.

00:00:55: Hast das Böse haltet fest am Guten.

00:00:58: In diesem Brief stehen einfach geniale Dinge.

00:01:00: Aber heute werde ich ein letztes Mal darüber lehren.

00:01:03: Also möchte ich Sie noch einmal ermutigen, sich dieses Buch Gnade, die Kraft des Evangeliums zu besorgen.

00:01:11: Es hat mein Leben verändert.

00:01:13: Und dann habe ich hier auch noch einen englischen Bibelkommentar mit dem Titel Live for Today.

00:01:18: Hier wird wirklich jeder einzelne Fers im gesamten Römerbrief kommentiert.

00:01:22: Und dann gibt es auch noch einen Studienführer, den wir extra darauf ausgelegt haben, ihn dabei zu helfen, das, was sie gelernt haben, auch anderen Leuten näher zu bringen.

00:01:30: Und zuletzt haben wir auch noch einen brandneuen Artikel für sie.

00:01:34: Das hier ist aus den Predigten hier im Fernsehen zusammengestellt worden.

00:01:37: Und ich habe DVDs, die direkt aus dieser Sendung kommen und auch CDs mit den Episoden dieser Sendung.

00:01:43: Neues und überholtes Material.

00:01:45: Ergreifen Sie also die Chance.

00:01:47: Heute befassen wir uns mit Römer Kapitel Zehn, und ich werde mit Römer Kapitel Zehn Vers Vier aufhören.

00:01:54: Paulus hatte gerade erst darüber geredet, dass die Juden versucht hatten, eine Beziehung zu Gott durch ihre Zugehörigkeit zu erlangen.

00:02:02: Also aufgrund dessen, dass sie Juden waren, aufgrund ihres Stammbaumes und ihrer Leistung.

00:02:08: Die Pharisäer lehrten damals, dass man all diesen Regeln folgen musste.

00:02:12: Es war sogar genau vorgeschrieben, wie viele Schritte man am Sabbat tun durfte.

00:02:16: Und wer auch nur einen Schritt so viel tat, der hatte den Sabbat gebrochen und konnte sogar umgebracht werden.

00:02:21: Ich meine, sie zahlten ihren Zehnten sogar auf Minze, Anis und Kreuzkümmel, die Gewürze, die sie mit sich herum trugen.

00:02:27: Vor ihnen erschallte immer eine Trompete und sie beteten und taten alle ihre Werke nur, um von Menschen gesehen zu werden.

00:02:33: Sie versuchten sich, Gott durch ihre guten Werke zu nähern.

00:02:38: Und vielleicht lebten sie wirklich besser als sie oder ich.

00:02:41: Aber Gott hat noch niemals jemanden zu sich aufgenommen, weil sich die Person besonders gut angestellt hat.

00:02:48: In

00:02:48: Römer, drei, drei und zwanzig steht.

00:02:51: Alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten.

00:02:55: Wir können uns Gott also nicht im Fleisch nähern.

00:02:57: Junge, ich habe wirklich ausführlich über Römer Kapitel sieben und acht gesprochen.

00:03:02: Darüber, dass es nichts zur Sache tut, ob ihr Fleisch die beste Bioqualität überhaupt hat.

00:03:06: Wer im Fleisch lebt, kann Gott nicht gefallen, Römer Kapitel acht Vers acht.

00:03:12: Darüber hatte er bis dahin gesprochen, und jetzt ging es ihm um die religiösen Juden.

00:03:16: Kapitel zehn Vers eins.

00:03:18: Brüder, der Wunsch meines Herzens und mein Flehen zu Gott für Israel ist, dass sie gerettet werden.

00:03:23: Denn ich gebe ihnen das Zeugnis, dass sie Eifer für Gott haben, aber nicht nach der Recht.

00:03:27: Erkenntnis.

00:03:30: Wissen Sie, schon widerstehen so viele Dinge in diesem Vers, mit denen wir die ganze Zeit ausfüllen könnten.

00:03:36: Aber hier sehen wir, dass der Eifer, den eine Person für Gott hat, nicht mit der Rettung gleichzusetzen ist.

00:03:41: Es gibt eine richtige und eine falsche Art, Gott zu suchen.

00:03:47: Es gibt Leute, die sich nach Gott ausstrecken, aber ihn Mohammed oder Buddha nennen.

00:03:52: Ich weiß.

00:03:53: Allein, dass ich das jetzt gesagt habe, bringt schon einige Christen auf die Palme, die sagen, du kannst doch nicht so über die Religion eines anderen reden.

00:04:01: Die meinen es doch wirklich ernst.

00:04:03: Und solange man irgendwie an Gott glaubt, reicht es doch aus.

00:04:06: Nein, Jesus hat gesagt, ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.

00:04:13: Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

00:04:16: Es gibt nicht viele Wege zu Gott.

00:04:18: Es gibt nur einen Weg zu Gott.

00:04:19: und so viele Leute, die mit aufrechtigem Eifer vorangehen.

00:04:22: Aber sie suchen Gott in all den anderen Religionen.

00:04:26: Und das wird einfach nicht funktionieren.

00:04:30: Missen sie aller und Gott sind nicht ein und derselbe.

00:04:33: Und ich weiß, dass einige daran Anstoß nehmen.

00:04:35: Und mich jetzt ein Rassisten nennen.

00:04:37: Oder was ihnen sonst noch so einfällt.

00:04:40: Ich liebe Menschen und ich sage ihnen die Wahrheit, weil ich sie liebe.

00:04:45: Ich sage es ihnen, Allah und Gott der Allmächtige sind nicht dieselbe Person.

00:04:50: Es gibt nur einen wahren Gott und das ist nicht Allah, das ist nicht Buddha, das ist nicht Hare Krishna und auch nicht Hare Lam.

00:04:59: Jesus ist Gott im Fleisch und er ist der einzige Weg zum Vater.

00:05:03: Nur weil eine Person Eifer und Begeisterung für Gott hat, bedeutet das nicht gleichzeitig Errettung.

00:05:09: Die religiösen Juden hatten wahren Eifer für Gott, aber sie hatten keine Errettung.

00:05:15: Junge, ich weiß, ich treffe hier ganz schön krasse Aussagen und ich weiß, dass das gerade in unserer politisch korrekten Welt ungern gehört wird.

00:05:23: Und ich weiß auch, dass ich einige Leute mit diesen Aussagen wirklich verärgere, aber ich wiederhole nur, was hier in der Bibel steht.

00:05:29: Paulus sagt klar, diese Leute haben echten Eifer für Gott, aber nicht nach der rechten Erkenntnis.

00:05:34: Ihnen fehlt die wahre Erkenntnis und schauen Sie sich Vers drei an.

00:05:37: Denn weil sie, also diejenigen mit Eifer, die Gerechtigkeit Gottes nicht erkennen und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen.

00:05:52: Junge, das ist ganz schön heftig.

00:05:54: Es gibt zwei Arten der Gerechtigkeit.

00:05:57: Hier steht, dass es eine Glaubensgerechtigkeit gibt, die von Gott kommt.

00:06:00: Das ist die Gerechtigkeit Gottes.

00:06:02: Und dann gibt es noch die Selbstgerechtigkeit, eine Werkgerechtigkeit sozusagen.

00:06:08: Es gibt so viele Leute, die Gott suchen, ihn aber niemals finden werden, wenn sie zu stark in ihrer Selbstgerechtigkeit verstrickt sind, sich also zu sehr auf ihrer Werke verlassen.

00:06:18: Hier sehen wir ganz klar, dass es diese zwei Arten der Gerechtigkeit gibt.

00:06:22: Ich habe schon einmal im Rahmen dieser Serie darüber geredet, aber die einzige Gerechtigkeit, die wirklich zählt.

00:06:29: Wenn wir eine aufrichtige Beziehung zu Gott haben wollen, ist die Gerechtigkeit aus Glauben.

00:06:34: Wenn wir an das glauben, was Jesus für uns getan hat, darauf vertrauen und unseren Glauben auf ihn setzen.

00:06:39: Das ist das Einzige, was uns einen Zugang zu Gott verschaffen kann.

00:06:43: Aber die Selbstgerechtigkeit kann uns auch dienen.

00:06:45: Nicht, wenn es darum geht, eine Beziehung zu Gott zu bauen, denn dann ist das ganz egal, wie gut wir uns anstellen.

00:06:51: An seinen Maßstab werden wir niemals heranreichen.

00:06:53: Wir alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die wir vor Gott haben sollten, außer Jesus.

00:06:58: Selbstgerechtigkeit ist komplett unutsinnbezug auf unsere Beziehung zu Gott, aber nicht, wenn es um unsere Beziehung zu anderen Menschen geht.

00:07:06: Sie werden andere Menschen anständig behandeln müssen oder sie werden um die Konsequenzen nicht herumkommen.

00:07:11: Sie müssen das Richtige tun.

00:07:13: Sonst werden die Folgen für sich selbst sprechen.

00:07:16: Sünde und Selbstgerechtigkeit geben dem Feind an Anrecht an ihrem Leben.

00:07:19: Es gibt also verschiedene Arten der Gerechtigkeit und wir brauchen eine Art Selbstgerechtigkeit, um anderen Leuten überhaupt von Gott erzählen zu können.

00:07:27: Wir müssen ja irgendwie mit unseren Mitmenschen zurechtkommen und dem Feind die Tür zuschlagen, damit er keinen Zugang zu unserem Leben bekommt.

00:07:33: Ja, wir müssen tun, was richtig ist.

00:07:35: Aber genau diese Selbstgerechtigkeit hindert sie daran, sich der Gerechtigkeit Gottes zu unterwerfen, wenn sie sich nur noch darauf verlassen, was sie tun, sobald es um ihre Beziehung zu Gott geht.

00:07:45: Anders formuliert sie können sich nicht gleichzeitig auf Selbstgerechtigkeit und auf Glaubensgerechtigkeit verlassen.

00:07:52: Entweder das eine oder das andere.

00:07:56: Wenn es um Menschen geht, dann können sie sich nicht nur auf ihre Glaubensgerechtigkeit verlassen.

00:08:01: Dann würden sie ja einfach da sitzen und sagen, Gott liebt mich doch egal, was ich tue.

00:08:05: Und ja, das ist alles schön und gut.

00:08:07: Und Gott liebt sie wirklich egal, was sie tun.

00:08:09: Aber ich kann Ihnen eines versichern.

00:08:11: Wenn Sie das Gesetz brechen, dann kommen Sie ins Gefängnis und dann tut es erst mal nichts zur Sache, was Gott über Sie denkt.

00:08:16: Glaubensgerechtigkeit hilft Ihnen nicht weiter, wenn Sie mit den Menschen in Ungerechtigkeit umgehen.

00:08:21: Sie brauchen eine Art Selbstgerechtigkeit.

00:08:24: Aber auf der anderen Seite ist Ihre Selbstgerechtigkeit komplett unbrauchbar, wenn es um Ihre Beziehung zu Gott geht.

00:08:30: Da tun auch alle Ihre guten Werke nicht wirklich etwas zur Sache.

00:08:33: Gott schaut nicht auf ihre guten Werke, er schaut auf das, was Jesus getan hat und alles, was sie tun können, ist Glauben.

00:08:40: Es heißt in Römer Kapitel V Vers II, wir haben im Glauben auch Zugang erlangt zu der Gnade, in der wir stehen.

00:08:49: Glaube ist das Einzige, was wir beitragen können, nicht unsere guten Werken, nicht unsere tägliche gute Tat.

00:08:55: Ihre Selbstgerechtigkeit bringt sie nirgendwo hin, wenn es um Gott geht.

00:08:58: Genau das steht hier.

00:09:00: Wenn Sie sich nur darauf fokussieren, Ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten, also eine Werkgerechtigkeit, wortwörtliche Selbstgerechtigkeit, dann haben Sie sich nicht der Gerechtigkeit Gottes untergeordnet, die aus Glauben kommen.

00:09:12: Es ist entweder oder.

00:09:14: Sie können nicht einfach behaupten, ich lebe jetzt mal so gerecht wie ich kann.

00:09:18: Und Jesus, du kannst denn gerne ausgleichen, was noch fehlt.

00:09:22: Lassen Sie uns weitergehen.

00:09:23: Ich habe leider keine Zeit mehr, all diese Verse anzuschauen.

00:09:26: Deshalb machen wir jetzt den Römer Kapitel elf, versechs weiter.

00:09:29: Dort heißt es, wenn aber aus Gnade so ist es nicht mehr um der Werke willen, sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade.

00:09:36: Wenn aber um der Werke willen, so ist es nicht mehr Gnade.

00:09:39: Sonst ist das Werk nicht mehr Werk.

00:09:42: Ich weiß viele Worte, aber im Grunde steht hier nur, es ist das eine oder das andere.

00:09:47: Entweder verlassen Sie sich auf Ihre Werke, Leistung oder auf die Gnade Gottes, aber unmöglich auf beides.

00:09:53: Wenn Sie Ihre Werke mit Gnade verbinden, dann ist die Gnade keine Gnade mehr.

00:09:57: Und wenn Sie Gnade mit Werken verbinden, dann sind die Werke nicht mehr dieselben.

00:10:01: Entweder werden Sie aufgrund Ihrer eigenen Tugend errettet oder aufgrund der Gnade Gottes.

00:10:07: Und wenn ich Ihnen eines versichern kann, Dann, dass kein einziger Mensch aufgrund seiner eigenen Werke errettet werden kann.

00:10:14: Das kann nur die Gnade Gottes.

00:10:16: Wenn Sie Ihren Glauben in das setzen, was Gott getan hat, dann werden Sie auch die richtigen Dinge tun.

00:10:21: Aber diese Dinge sind dann das Nebenerzeugnis.

00:10:24: Es ist die Frucht Ihrer Errettung, nicht die Wurzel.

00:10:28: Was ich hier sage, ist so wichtig.

00:10:30: Und die meisten Menschen begreifen es einfach nicht.

00:10:34: Stattdessen kombinieren Sie Gnade und Werke.

00:10:39: Wissen Sie, es gibt nichts Schlimmeres, als das Evangelium zu verdrehen.

00:10:42: Es wäre um einiges einfacher, eine Person davon zu überzeugen, dass Jesus ihr Retter ist.

00:10:48: Wenn man einfach sagen könnte, nun gut, ich bin heilig, um weil ich heilig bin, muss Gott mich annehmen.

00:10:54: Es wäre doch viel einfacher, einen Menschen so für Gott zu gewinnen, weil ich mit dem Gesetz als Schablone schnell mal jemanden perfekt zugeschnitten bekommen würde.

00:11:05: Wissen Sie, ich schaue ab und zu Videos von Ray Comfort.

00:11:08: Ich kenne ihn nicht persönlich, aber wir standen schon per E-Mail in Kontakt.

00:11:12: Und einige der Interviews, die er so macht, haben mich wirklich beeindruckt.

00:11:16: Er geht auf die Straße und stellt den Passanten Fragen, wie kommen sie in den Himmel?

00:11:22: Und die Antwort ist meist, ja, das glaube ich.

00:11:24: Dann fragt er, warum.

00:11:25: Die Antwort, weil ich ein guter Mensch bin.

00:11:27: Ich habe mehr Gutes getan als schlechtes.

00:11:30: Ach ja, und dann fängt er an, mit dem Gesetz zu argumentieren.

00:11:33: Haben sie schon einmal gelogen?

00:11:34: Hm, ja.

00:11:35: Und dann zitiert er die Bibel, dass alle Lügner einen Teil in dem See haben werden, der von Feuer und Schwefel brennt.

00:11:40: Und so weit und sofort, und in kürzester Zeit, schafft er es den Leuten zu zeigen, dass sie nicht so gut sind wie gedacht.

00:11:46: Er benutzt das Gesetz so treffend, um ihre Sünde zu beschreiben und macht ihn klar, wenn Gott wirklich Heiligkeit fordert.

00:11:52: Ich aber gesündigt habe, dann brauche ich einen Retter.

00:11:56: Das ist gar nicht so schwer.

00:11:58: Wenn die Person von vornherein glaubt, dass sie sich sozusagen selbst retten kann, wissen sie, wann es schwer wird?

00:12:06: Sobald jemand sagt, Klar, bin ich nicht gut genug.

00:12:10: Ich kann mich bestimmt nicht selbst retten, aber deshalb tue ich meinen Teil.

00:12:14: Und dann hat Jesus ja auch etwas getan.

00:12:16: Ich stehe im Zentrum.

00:12:18: Ich mache den Großteil.

00:12:19: Ich tue all diese Dinge und Gott gleicht einfach den Unterschied aus.

00:12:25: Genau das hat Paulus die Vertreung des Evangeliums genannt.

00:12:29: Lassen Sie mich Ihnen das kurz vorlesen.

00:12:32: Galatagapitel eins, Vers sechs.

00:12:34: Paulus schreibt hier.

00:12:36: Mich wundert, dass ihr euch so schnell abwenden lasst, von dem, der euch durch die Gnade des Christus berufen hat, zu einem anderen Evangelium.

00:12:44: Schauen Sie mal gut hin.

00:12:45: Gnade und Evangelium beschreiben für ihn dasselbe.

00:12:48: Wer keine Gnade verkündigt, der verkündigt auch nicht das Evangelium.

00:12:52: Das Evangelium ist ein Evangelium der Gnade.

00:12:56: Vers sieben, während es doch kein anderes gibt.

00:12:58: Nur sind etliche da, die euch verwirren und das Evangelium von Christus verdrehen wollen.

00:13:03: Dieser Problematik hat er sich im Galata-Brief zugewendet.

00:13:06: und genau darüber rede ich hier auch.

00:13:08: Denn die meisten gemeinten Leben genau in diesem Spannungsfeld.

00:13:12: Sie würden sich nicht einfach zurücklehnen und behaupten, ach, ich bin heilig und Gott muss mich einfach annehmen.

00:13:17: Denn ich habe mich besser angestellt als alle anderen.

00:13:19: Die meisten Menschen sind nicht so verblendet oder dermaßen arrogant.

00:13:23: Aber stattdessen sagen sie, ja klar, brauche ich Jesus.

00:13:26: Jesus hat mich von euch geboren und das brauche ich unbedingt.

00:13:29: Ich brauche das, wofür er bezahlt hat.

00:13:31: Aber nicht nur.

00:13:32: Ich muss auch meinen Teil beitragen.

00:13:34: Ich muss heilig sein.

00:13:35: Jesus allein reicht nicht aus.

00:13:37: Glaube an Jesus.

00:13:38: Ich muss auch heilig sein.

00:13:40: Wer das glaubt, der hat das Evangelium verdreht.

00:13:42: Aber im Grunde lebt die moderne Gemeinde genau so.

00:13:46: Alles wird irgendwie in einen Topf geworfen.

00:13:48: Das ist eine Vertrehung des Evangeliums und so schwer verständlich zu machen.

00:13:52: Es ist schwieriger, diejenigen zu erreichen, die mit einem Fuß drinnen und mit dem anderen draußen sind.

00:13:57: Aber noch einmal zurück zur Römer Elfzechs.

00:13:59: Entweder Gnade oder Werke, aber keinesfalls beide zusammen.

00:14:02: Wenn sie nur durch das gerettet werden können, was Jesus für sie getan hat.

00:14:06: Dann ist egal, was Sie dem beizufügen haben.

00:14:10: Nein, allein Jesus.

00:14:13: Ich habe das schon einmal gesagt, Jesus plus etwas ist gleich nichts.

00:14:18: Aber Jesus plus nichts außer Glaube an Jesus ist gleich alles.

00:14:25: Und wissen Sie, meistens werden nicht die Leute sauer auf mich, die sowieso in Sünde leben, weil es sich hier ja um gute Nachrichten für sie handelt.

00:14:33: Sagst du mir etwa, dass Gott mich liebt und mich komplett annimmt, dass ich eine Beziehung mit ihm haben kann, obwohl ich es absolut nicht verdient habe?

00:14:40: Ganz richtig.

00:14:41: Menschen, die schon mal ein gänzlich unheiliges Leben geführt haben, lieben diese Neuigkeiten, denn es sind gute Neuigkeiten.

00:14:47: Aber wissen Sie, es sind die religiösen Menschen, die das nicht hören wollen.

00:14:51: Wissen Sie, wer Jesus überhaupt verfolgt hat?

00:14:53: Die Römer hätten Jesus nicht gekreuzigt.

00:14:55: Pilatus hätte Jesus nicht ans Kreuz hängen lassen, wenn es seine Entscheidung gewesen wäre.

00:15:00: Es waren die religiösen Juden.

00:15:02: Die religiösen Juden haben Jesus und Paulus verfolgt.

00:15:05: Und auch die frühen Christen des neuen Testaments.

00:15:07: Es sind immer die religiösen Leute gewesen.

00:15:10: Und wissen Sie auch, warum?

00:15:11: Religiöse Leute sind auf das, was sie erreicht haben, stolz.

00:15:14: Und sie wollen sicher gehen, dass auch alle von ihrer Heiligkeit wissen.

00:15:18: Die Pharisäer zu Zeiten Jesu trugen langen Roben und sogenannte Phylakterien, Gebetsrim, um ihre Stirn gebunden.

00:15:25: Weil in Fünftermose sechs steht, dass man das Wort Gottes allzeit vor Augen halten soll.

00:15:30: Und natürlich soll das einfach bedeuten, dass man sein Herz stets auf die Worte Gottes gerichtet haben soll, dass man darüber nachsind und das Wort Gottes in seinem Herzen regieren lässt.

00:15:40: Aber sie hatten das wörtlich genommen und sich so ein Teil um den Kopf gebunden, das vor ihren Augen herunter hing.

00:15:46: Und darauf standen Bibelstellen, sodass sie das Gebot aus Fünftermose auch tatsächlich erfüllen konnten, obwohl es darum gar nicht ging.

00:15:55: Trotzdem, sie trugen immer die Gebetsrim, um das Wort Gottes vor sich zu halten, und dennoch brachen sie das Wort ständig in ihrem Herzen.

00:16:02: Also das, worum es wirklich ging.

00:16:04: Sie hatten alle möglichen religiösen Traditionen.

00:16:07: Sie vertrauten auf ihre eigene Leistungen, waren so stolz auf sich selbst.

00:16:11: Genau deshalb verfolgten sie Jesus, denn Jesus kam und gab jedem die Möglichkeit, eine Beziehung zu Gott zu haben.

00:16:17: Eine Frau wurde beim Ehebruch erwischt und Jesus sagte, ich werde dich nicht verdammt.

00:16:22: Geh und sündige nicht mehr.

00:16:23: Junge, die Juden hasten das, denn das bedeutete ja auch, dass ihnen all ihrer Heiligkeit gegenüber der Frau, die gerade Ehebruch begangen hatte oder auch dem Steuereintreiber Matthäus, keinen Vorteil gewährte.

00:16:35: Es war die reinste Beleidigung ihrer Heiligkeit.

00:16:41: Sie stellten sich selbst in den Vordergrund und nicht Gott.

00:16:44: Die religiösen Leute hasten Jesus.

00:16:46: Es waren die religiösen, die ihn letztendlich kreuzigten, und es sind auch heute noch die religiösen Leute, die das wahre Evangelium nicht ausstehen können.

00:16:54: Wissen Sie, diese Sendung wird auf der ganzen Welt ausgestrahlt.

00:16:57: Potenziell könnten drei Komma zwei Milliarden Menschen damit erreicht werden, und ich kann Ihnen eines versichern.

00:17:03: Tausende, wenn nicht Zehntausende Menschen verabscheuen, was ich hier sage.

00:17:07: weil sie in einem religiösen System groß geworden sind, indem es darum geht, auf die eigene Heiligkeit zu setzen.

00:17:15: Wenn ich dann komme und einfach mal klarstelle, dass die eigene Heiligkeit kein Sagreis wert ist und man seinen Glauben in Jesus setzen muss, dann fühlen sich diese Leute zutiefst beleidigt.

00:17:25: Im Grunde sage ich ja, dass all ihre guten Taten für nichts waren, aber auch dass es nicht war.

00:17:30: Ein heiliges Leben kann Ihnen so dienlich sein.

00:17:32: Zwei eben nicht, wenn es um Gott geht, aber zum Beispiel mit ihren Mitmenschen.

00:17:36: Wenn sie mit den Menschen um sich herum richtig umgehen, wenn sie in Liebe wandeln, dann wird das ihnen einiges bringen und die Menschen werden gerne mit ihnen zusammen sein.

00:17:43: Selbstgerechtigkeit ist nicht komplett unnütz.

00:17:46: Aber dann, wenn es um Gott geht, Gott hat keinen von uns angenommen, weil wir gut genug gewesen sind.

00:17:51: Ganz egal, wie gut wir uns anstellen, unsere eigene Gerechtigkeit wird niemals gut genug sein.

00:17:55: Wir werden niemals an den Maßstab Gottes heranreichen.

00:17:58: Wir müssen seine Gerechtigkeit aus Glauben empfangen.

00:18:00: Römau, Kapitel zehn, Vers drei.

00:18:02: Denn weil sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkennen und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten, trachten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen.

00:18:10: Denn Christus ist das Ende des Gesetzes zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt.

00:18:17: Wissen Sie, ich war mal auf einer Veranstaltung mit einem Kerl, der so begeistert von der Gnade Gottes gewesen war.

00:18:23: Er hatte richtig verinnerlicht, dass ich alles nur um die Gnade Gottes drehte.

00:18:27: Er hatte verstanden, dass das Gesetz darauf ausgelegt war, unsere Sünde aufzuzeigen.

00:18:31: Das es uns verdammte.

00:18:33: uns totbrachte und uns an unsere eigenen Grenzen trieb.

00:18:36: Er hatte all diese Wahrheiten verstanden, aber dann ging er soweit, dass er sogar behauptete, dass das Gesetz komplett abgeschafft werden sollte.

00:18:43: Wir sollten nicht einmal mehr ein Maßstab für gut und schlecht haben.

00:18:47: Wir sollten gut und schlecht gar nicht mehr erkennen können, denn so etwas wie gut und schlecht gab es nach seiner Auslegung gar nicht mehr.

00:18:53: In Jesus sind wir ja alle akzeptiert und nun können wir machen, was wir wollen.

00:18:57: Das passiert, wenn wir eine Wahrheit ins Extrem treiben.

00:18:59: Erlehre ist einfach nur eine Wahrheit, die alle andere Wahrheit ausschließt.

00:19:03: Aber dieser Vers hier stellt das richtig.

00:19:05: Hier steht, Christus ist das Ende des Gesetzes zur Gerechtigkeit.

00:19:10: Hier steht nicht einfach das Ende des Gesetzes.

00:19:13: Das Gesetz gibt es immer noch.

00:19:14: Das Gesetz kann immer noch zweckgemäß angewendet werden.

00:19:17: Ich habe schon darüber gesprochen und zwar steht in erster Timotheus Kapitel eins.

00:19:21: Das Gesetz ist gut, wenn man es gesetzmäßig anwendet und berücksichtigt, dass einem gerechten kein Gesetz auferlegt ist, sondern gesetzlosen und widerspenstigen.

00:19:31: Das Gesetz hat immer noch einen Sinn und Zweck für den Verlorenen.

00:19:34: Selbst diejenigen, die von Neum geboren worden sind.

00:19:37: Sie brauchen das Gesetz zwar nicht, um eine Beziehung zu Gott zu führen, aber nehmen wir mal an, sie sind Verkäufer.

00:19:42: Sie verkaufen ein bestimmtes Produkt und fragen sich, muss ich den Leuten alles über mein Produkt erzählen oder nur die guten Dinge?

00:19:49: Ich werde ja niemanden anlügen, aber sage einfach nicht alles.

00:19:53: Vielleicht kommen die Kunden dann zwar zum falschen Schluss.

00:19:57: Aber im Endeffekt habe ich ja die Wahrheit gesagt.

00:20:00: Vielleicht fragen Sie sich, ob das okay ist oder nicht.

00:20:05: Wenn Sie einmal das Gesetz aufschlagen, Zweiter Mose zwanzig, dann steht dort nicht, man soll nicht lügen, sondern du sollst kein falsches Zeugnis reden.

00:20:14: Das ist ein falsches Zeugnis.

00:20:16: Sie können einen Menschen nichts als die Wahrheit sagen und dennoch einen falschen Schluss zulassen, wenn Sie sich selbst herauspicken, welche Information Sie nun tatsächlich weitergeben wollen und welche nicht.

00:20:26: Sehen Sie, selbst ein Christ hat für das Gesetz Verwendung.

00:20:29: Nicht, wenn es darum geht, von Gott angenommen zu werden, aber wenn Sie wissen wollen, was Gott von Ihnen in einer bestimmten Situation möchte.

00:20:36: An sich ist am Gesetz nichts falsch.

00:20:38: Das Problem war, dass wir Menschen nicht perfekt sind und es nicht einhalten konnten.

00:20:43: Aber es zeigt uns nichtsdestotrotz, was Gottes Maßstab ist.

00:20:46: Und er hat ganz klar gesagt, wir sollen kein falsches Zeugnis geben.

00:20:50: Wenn Sie jetzt dieser Verkäufer wären, dann wüssten Sie, dass Sie die Wahrheit sagen müssen.

00:20:54: Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass Sie all das Schlechte doppelt und dreifach betonen müssen.

00:20:59: Sie müssen nicht immer vom schlimmsten Fall ausgehen.

00:21:02: Aber Sie müssen ehrlich sein und das Gesetz hat Ihnen das so vom Bad.

00:21:05: Selbst als Christ profitiert man also davon zu wissen, was Gott richtig und falsch nennt, aber wir leben nicht aus dem Gesetz heraus.

00:21:12: Christus ist das Ende des Gesetzes und zwar damit wir vor Gott gerade stehen können, nicht damit wir das Gesetz abschaffen können.

00:21:18: Das Gesetz hat immer noch einen Sinn und Zweck, aber Christus ist das Ende des Gesetzes zur Gerechtigkeit für jeden, der an ihn glaubt.

00:21:28: Junge, das sind gewaltige Ferse.

00:21:30: Paulus schreibt weiter, dass wir nicht selbst in den Himmel aufsteigen müssen, indem wir heilig sind und alles richtig machen und wir müssen auch nicht in die Hölle herabsteigen, indem wir uns selbst verdammt und uns unsere Strafe selbst auferlegen und leiden.

00:21:42: Denn Jesus ist gekommen und hat all das schon für uns getan.

00:21:46: Er ist für uns aus dem Himmel herabgekommen und ist für uns in die Hölle hinabgestiegen.

00:21:50: Er hat es bereits getan.

00:21:52: Was müssen wir dann noch tun?

00:21:53: In Römer Kapitel Zehn Vers.

00:21:57: und bekennen, dass Jesus Herr ist.

00:21:59: Wenn wir in unseren Herzen glauben, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, dann werden wir gerettet werden.

00:22:04: Mehr müssen sie nicht tun.

00:22:06: Sie müssen Jesus einfach nur zu ihrem Herrn machen.

00:22:08: Das bedeutet nicht, dass sie niemals wieder einen Fehler machen werden.

00:22:12: Nein, aber sie müssen ihr Leben umkrempeln und sagen, ich will, dass du mein Herr bist.

00:22:16: Die Gnade ist mehr als genug.

00:22:18: Wir werden alle versagen und verfehlen.

00:22:20: Wir müssen einfach nur gewillt sein, ihn zu unserem Herrn zu machen.

00:22:23: Er ist mit unserem Mund bekennen und in unserem Herzen glauben.

00:22:26: Denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden.

00:22:29: Und mit dem Mund bekennt man, um gerettet zu werden.

00:22:31: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.

00:22:34: Es geht allein um das, was Jesus für uns getan hat und nicht um das, was wir für Jesus tun.

00:22:39: Sie dürfen Errettung als Geschenk empfangen.

00:22:41: Wissen Sie, vielleicht haben Sie Jesus noch nie zu Ihrem Herrn gemacht, aber ich habe Ihnen genügend Bibelstellen an die Hand gegeben.

00:22:48: Wir würden uns von Herzen freuen, wenn Sie die Nummer anrufen, die nun auf Ihrem Bildschirm erscheinen.

00:22:52: Nicht nur, damit Sie diese Materialien zugeschickt bekommen können, sondern auch damit jemand mit Ihnen beten kann und Sie Gott ihr Leben geben können.

00:22:59: Dort wird man Ihnen diese Bibelstellen noch einmal erklären und mit Ihnen beten.

00:23:03: Heute können Sie zu einem brandneuen Menschen werden.

00:23:05: Wenn Sie das noch nicht getan haben, dann rufen Sie die Nummer auf Ihrem Bildschirm an.

00:23:09: Und denken Sie daran, heute biete ich diese Produkte ein letztes Mal im Rahmen dieser Sendung an.

00:23:14: Ich habe dieses Buch für Sie.

00:23:15: Einfach eine geniale Lehre.

00:23:17: Dann habe ich ein englisches Kommentar, das jeden Vers im Römerbrief einzeln beleuchtet.

00:23:22: Und dann gibt es einen Studienführer, der darauf ausgelegt worden ist, dass sie all diese Wahrheiten anderen Leuten näher bringen können.

00:23:28: Und dazu gibt es auch noch brandneue CDs und DVDs, die aus dieser Sendung über den Römerbrief entnommen worden sind.

00:23:34: Heute bieten wir Ihnen diese Materialien im Rahmen dieser Sendung ein letztes Mal an.

00:23:39: Also

00:23:39: hören Sie den folgenden Ansagen zu, rufen Sie an oder schreiben Sie uns, um diese Artikel zu erhalten.

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