Der Krieg ist zu Ende: Folge 09
Shownotes
Hält Gott seinen Segen wegen deiner Sünde von dir zurück? Nein! Der Kampf gegen Sünde und Gericht tobt seit Anbeginn der Zeit, aber er endete siegreich durch den Tod, das Begräbnis und die Auferstehung von Jesus Christus.
In dieser Lehrserie von Andrew kannst du von Schuld und Verdammnis befreit werden und die ganze Fülle deiner Beziehung zu Gott erleben.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen bei Gospel Truth mit Andrew Wamek.
00:00:03: Eine christlichen Lehrsendung mit Schwerpunkt auf Gottes bedingungsloser Liebe und Gnade.
00:00:09: Willkommen zu Gospel Truth.
00:00:10: Willkommen zu unserer Gospel Truth-Spezialosgabe.
00:00:14: Begrenze Gott nicht.
00:00:16: Er möchte Ihnen Leben im Überfluss geben.
00:00:19: Gott ist nicht mehr wütend.
00:00:21: Der Krieg ist zu Ende.
00:00:23: Ich weiß, Sie alle lieben Gott, aber ich sage es Ihnen, es gibt einen besseren Weg zu beten.
00:00:28: Die Kraft für alles, was Jesus tun möchte, wird durch das Evangelium freigesetzt.
00:00:33: Die gute Botschaft, die fast so schön um wahr zu sein, gute Botschaft.
00:00:38: Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Gospel Truth.
00:00:42: In den letzten zwei Wochen habe ich über das Thema der Krieg ist zu Ende gesprochen und über die Bibelstelle aus Lukas II, Vers.
00:00:49: XIV, wo es heißt, Herrlichkeit ist bei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und unter den Menschen Gottes Wohlgefallen.
00:00:56: Hier geht es um Frieden zwischen Gott und den Menschen, der Krieg ist zu Ende.
00:01:01: Sein Zorn, die Strafe für unsere Sünde, ist auf Jesus gelegt worden.
00:01:07: Aber traurigerweise haben das viele im Leib Christi noch nicht wirklich verstanden.
00:01:12: Wir haben uns zwar damit zur Frieden gegeben, dass sich unsere Beziehung zu Gott durch das Werk Jesu vielleicht verbessert hat, aber die meisten leben immer noch, als ob noch nicht alles im Reinen ist.
00:01:22: Ein Großteil der Gemeinde schleppt ein Sündenbewusstsein mit sich herum und hat das Gefühl, dass Gott uns unsere Sünden noch immer anrechnet.
00:01:29: Zwei Wochen lang habe ich ihn jetzt das Gegenteil erklärt, der Krieg ist zu Ende.
00:01:33: So heißt diese Serie.
00:01:35: Und dieses Buch hier hat es wirklich in sich.
00:01:38: Wir haben in den letzten zehn Tagen wirklich radikale Dinge besprochen und haben noch einiges vor uns.
00:01:44: Dieses Buch gibt es in mehreren Sprachen und dazu haben wir noch einen passenden Studienführer.
00:01:49: Da stehen im Grunde dieselben Inhalte wie im Buch, nur ein wenig anders aufbereitet, sodass sie all diese Wahrheiten auch anderen Menschen erklären können.
00:01:57: Zu dem Studienführer gehört auch eine CD-ROM, mit der Sie die Fragen im Studienführer ausdrucken können.
00:02:03: Das alles hier ist also direkt auf Jüngerschaft ausgelegt worden.
00:02:06: Dazu gibt es auch noch CDs und DVDs, die aus diesem Fernsehprogramm zusammengestellt worden sind.
00:02:12: Und ich sage es Ihnen, wir reden hier über wirklich wichtige Dinge.
00:02:15: Die meisten Menschen haben das Gefühl, dass Gott ihn jedes Mal, wenn sie sündigen, aufs Neue die Feinschaft erklärt.
00:02:22: Aber genau deshalb habe ich mit Ihnen viele Bibelstellen besprochen.
00:02:27: Wir haben uns besonders auf Jesaja Kapitel zweiundfünfzig, dreinfünfzig und vierundfünfzig fokussiert, wo wir sehen, dass Gott all unsere Sünde auf Jesus gelegt hat, auch in Johannes Kapitel zwölf erst zweiunddreißig steht, dass Jesus all unser Urteil getragen hat, alles, nicht nur einen Teil, und wir müssen auch noch was tragen.
00:02:47: Nein, er hat all unser Urteil, all unsere Sünde getragen.
00:02:51: sodass wir nun vollkommen frei sind.
00:02:53: Und wir sollten kein Sündenbewusstsein mehr haben.
00:02:56: So steht es in Hebräer Kapitel Zehn Vers zwei.
00:03:00: In Hebräer Kapitel Zehn Vers Zehn lesen wir, dass wir geheiligt sind durch die Opferung des Leibes Jesu, und zwar ein für allemal.
00:03:08: Und in Hebräer Zehn vierzehn heißt es, dass wir für immer vollkommen unheilig gemacht worden sind.
00:03:15: Junge, das ist doch gewaltig.
00:03:19: Die Engel proklamierten also den Frieden zwischen Gott und den Menschen.
00:03:24: Das ist der neue Bund.
00:03:26: Im alten Bund Krieg zwischen Gott und den Menschen, weil wir gesündigt hatten.
00:03:32: Im neuen Bund ist unsere Sünde auf Jesus gelegt worden und der Krieg ist zu Ende.
00:03:39: Schauen wir uns gemeinsam ein paar Verse in Epheser Kapitel VI an.
00:03:43: Verse XI zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an.
00:03:46: damit ihr Stand halten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels.
00:03:51: Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit.
00:04:00: gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen.
00:04:03: Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag wieder stehen und nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt.
00:04:12: Wissen Sie, hier steht, dass die Waffenrüstung mehrere Teile hat.
00:04:15: Ich werde noch einzeln durch all die Ferse durchgehen, aber ich kann schon vorwegnehmen, dass der Leib Christi eigentlich nur den Helm des Heils angezogen hat.
00:04:23: Lesen wir weiter, fers.
00:04:25: So steht nun fest, eurer Lendenum gehörtet mit Wahrheit und angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit und die Füße gestiefelt mit der Bereitschaft zum Zeugnis für das Evangelium des Friedens.
00:04:36: Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt und nehmt auch den Helm des Heiz und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist.
00:04:46: Hier lesen wir also von all den unterschiedlichen Teilen der Waffenrüstung, die wir uns anziehen sollen.
00:04:51: Aber die Gemeinde hat eigentlich nur den Helm des Heils angezogen und all die anderen Teile liegen gelassen.
00:04:57: Gewissermaßen rennen Christen also mit nichts als ihrem Helm des Heils rum, aber ohne den Brustbanzer der Gerechtigkeit, ohne dem Schwert des Geistes, ohne sich den Gürtel der Wahrheit angelegt zu haben und was sonst noch dazugehört.
00:05:09: Aber ich möchte mich mit folgendem beschäftigen.
00:05:12: Hier
00:05:12: steht, dass wir unsere Füße mit der Bereitschaft zum Zeugnis für das Evangelium des Friedens gestiefelt haben sollen.
00:05:21: Wissen Sie, vor zehn Tagen habe ich noch über Römer Kapitel I, Vers.VI gesprochen, wo Paulus schreibt.
00:05:29: Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht, denn Es, das Evangelium, ist Gottes Kraft zur Errettung.
00:05:38: Und ich habe Ihnen erklärt, dass das Wort Evangelium wörtlich übersetzt eigentlich fast so schön, um wahr zu sein gute Botschaft bedeutet.
00:05:48: Das können Sie selbst einmal nachschlagen.
00:05:51: Das ist doch einfach erstaunlich.
00:05:53: und dennoch wird in vielen Gemeinden heutzutage alles andere als seine gute Botschaft gepredigt.
00:06:00: Manche rufen einfach von der Kanzel, ihr kommt alle in die Hölle.
00:06:03: Und wissen Sie, wenn jemand Jesus nicht kennt, dann stimmt das auch.
00:06:07: Die Hölle gibt es wirklich.
00:06:08: Menschen kommen in die Hölle, aber das ist nicht die gute Botschaft.
00:06:11: Das Wort gute Botschaft, das Evangelium.
00:06:14: Die fast so schön um wahr zu sein gute Botschaft, sagt weitaus mehr als, dass es eben einen Gott und einen Teufel gibt.
00:06:20: Es gibt einen Himmel und eine Hölle.
00:06:22: Dort landen all diejenigen, die keine Buße tun.
00:06:24: All das stimmt wirklich, aber das ist nicht das Evangelium.
00:06:27: dass Evangelium erklärt, wie wir Vergebung empfangen können.
00:06:31: Und zwar müssen wir uns das nicht selbst verdienen, das wäre überhaupt keine gute Botschaft.
00:06:35: Denn die Wahrheit ist, dass wir alle gesündigt haben und die Herrlichkeit verfehlen, die wir voll Gott haben sollten.
00:06:40: Vielleicht denken Sie ja, ich stelle mich trotzdem besser an als die anderen.
00:06:44: Ich lebe ein relativ heiliges Leben.
00:06:46: Nun betrachten Sie die Dinge einfach mal aus Gottes Blickwinkel.
00:06:49: in Jakobus Kapitel II, Verszehn steht.
00:06:52: Wer das ganze Gesetz hält, sich aber in einem verfehlt, der ist in allem schuldig geworden.
00:06:56: Gott vergibt keine Noten, er vergleicht uns nicht mit anderen.
00:07:00: Knapp daneben ist auch vorbei.
00:07:03: Zu versuchen, sich eine Beziehung zu Gott zu verdienen, ist vergebens, denn wir alle haben gesündigt.
00:07:09: Es macht keinen Unterschied, ob es eine kleine oder eine große Sünde ist.
00:07:12: Es gibt ja auch keine besseren oder schlechteren Sünden.
00:07:15: Wer sündigt, sündigt.
00:07:18: Stellen Sie sich vor zwischen Ihnen und mir ist eine riesige Glasscheibe.
00:07:22: Aber ob Sie jetzt mit einer Pistole ein scharfes Loch reinschießen oder die Scheibe mit einem Lkw-Ramen tut nichts zur Sache.
00:07:29: Wenn das Glas beschädigt wird, muss gleich die ganze Scheibe ersetzt werden.
00:07:33: In Gottes Gesetz stehen tausend verschiedene Gebote, aber alle bilden sie ein großes Ganze, sondern wer eins bricht, bricht alle.
00:07:40: So etwas wie Selbsterrettung oder Selbstgerechtigkeit gibt es also nicht.
00:07:44: Niemand wird es jemals schaffen, durch seine eigenen Werke einen gerechten Stand vor Gott einnehmen zu können.
00:07:50: Sie brauchen einen Retter.
00:07:52: Und die gute Botschaft ist nicht, dass sie in die Hölle kommen, denn daran führt kein Weg vorbei, wenn sie Jesus nicht kennen.
00:07:59: Aber das ist nicht die gute Botschaft.
00:08:01: Die gute Botschaft ist, dass Jesus für ihre Sünden bezahlt hat, sodass sie sich ihrer Errettung nicht verdienen müssen.
00:08:08: Es ist ein Geschenk.
00:08:09: In Römer Kapitel VI Vers.
00:08:11: XXV steht, der Lohn der Sünde ist der Tod, aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben.
00:08:17: Es ist ein Geschenk, kein Lohn, den man sich verdient.
00:08:20: Es ist ein Geschenk und sie müssen sich selbst klein machen und es einfach empfangen.
00:08:24: Das ist das Evangelium.
00:08:26: Das Evangelium sagt uns, wie wir eine Beziehung zu Gott und Vergebung empfangen können.
00:08:30: Und das geschieht nicht durch unsere eigenen Anstrengungen.
00:08:35: Sie müssen demütig werden und die Errettung als Geschenk empfangen.
00:08:40: Ich habe schon darüber gesprochen, aber schauen Sie sich das trotzdem noch mal an.
00:08:44: Hier steht die Füße gestiefelt mit der Bereitschaft zum Zeugnis für das Evangelium des Friedens.
00:08:50: Hier wird das Evangelium noch einmal anders beschrieben und zwar als Evangelium des Friedens.
00:08:55: Wenn Sie jemanden sagen hören, dass Gott wütend auf sie ist und in ihrem Leben nicht wirken wird, wenn Sie dies oder das nicht tun, dann ist das bestimmt kein Frieden.
00:09:02: Das ist keine gute Botschaft.
00:09:04: Aber traurigerweise wird in den meisten Gemeinden heutzutage gepredigt, dass unsere Beziehung zu nur nicht glaube, dass unsere Werke nicht unwichtig sind.
00:09:13: Ich glaube, man muss sich bemühen, so heilig wie möglich zu leben, um den Feinkern Anrecht an seinem Leben zu geben.
00:09:19: Und auch um diejenigen, die dem Glauben sowieso schon kritisch gegenüber eingestellt sind, nicht unnötig weiter aufzustacheln und sie womöglich noch weiter von Gott abzustoßen.
00:09:28: Ich glaube, dass es wichtig ist, ein gutes Leben zu führen.
00:09:31: Gute Werke gehören dazu.
00:09:33: Aber ihre Beziehung zu Gott hängt nicht von ihrer Leistung ab, sondern allein von ihrem Glauben ein... Jesus Christus.
00:09:41: Lassen Sie uns gemeinsam einen Vers aus Römer Kapitel fünf anschauen.
00:09:47: Junge, wenn ich die Zeit hätte, würde ich den ganzen Römerbrief mit Ihnen durchgehen.
00:09:52: Gerade eben haben wir uns Römer Kapitel eins, Vers sechzehn angeschaut.
00:09:56: Ich schäme mich des Evangeliums nicht und dann erklärte auf geniale Art und Weise, dass wir in den Augen Gottes durchglauben und nicht durch Werke gerechtfertigt worden sind.
00:10:05: Und in Römer Kapitel vier schreibt der folgendes.
00:10:09: Was wollen wir denn sagen, dass Abraham unser Vater nach dem Fleisch erlangt hat, wenn nämlich Abraham aus Werken gerechtfertigt worden ist, hat er zwar ruhen.
00:10:18: Abraham wird hier als einer der größten Vorbilder im Alten Testament genannt, aber derselbe Mann war auch gewillt, seine Frau einem anderen zu geben und so die Ehe zu brechen.
00:10:28: Gott hat sie beschützt, aber Abraham hat weder sein Stand eingenommen noch getan, was richtig gewesen wäre.
00:10:34: Abraham schlief auch mit dem Markt seiner Frau, was damals zwar nicht ungewöhnlich war, aber trotzdem nicht Gottes Wille.
00:10:40: Abraham hat nicht alles richtig gemacht und trotzdem steht in der Bibel ganz klar, dass Abraham dem Herrn glaubte und das wurde ihm als gerecht.
00:10:51: Das war Jahre, bevor er beschnitten wurde und begann, all diese Dinge einzuhalten.
00:10:58: Seine Leistung machte ihn nicht gerecht.
00:11:01: Hier steht Abraham, aber glaubte Gott.
00:11:03: Und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.
00:11:06: Und dann schreibt er von David.
00:11:08: David hatte Ehebruch begangen und das Ganze mit einem Mord vertuscht.
00:11:12: Er hat nicht alles richtig gemacht.
00:11:14: Und dennoch war einer der größten Männer des alten Testamentes.
00:11:17: Gott nannte ihn ein Mann nach seinem eigenen Herzen, nicht aufgrund seiner Leistung, die alles andere als perfekt war, sondern weil er auf Gott vertraute.
00:11:27: Und nach diesen Beispielen heißt es, all das wurde geschrieben, sodass wir daraus lernen können, dass eine Beziehung zu Gott aus Glauben kommt und nicht durchwerkelt.
00:11:37: in Kapitel fünf Vers eins steht.
00:11:40: Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir im Glauben auch Zugang erlangt haben zu der Gnade, in der wir stehen.
00:11:51: Und wir rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.
00:11:56: Aus Gnade ist Gott den Menschen barmherzig gewesen.
00:11:59: Gnade ist per Definition alles, was Gott ist und hat und tun möchte.
00:12:04: Und ihn als Geschenk hat zuteil werden lassen, unverdient, ohne ihr Zutun.
00:12:10: Wenn wir etwas tun müssten, um Gnade zu bekommen, wenn wir ein Mindeststandard erreichen müssten, dann wäre es keine Gnade mehr.
00:12:17: Gnade ist bedingungslos und hat überhaupt nichts mit einem selbst zu tun.
00:12:21: In der Schrift steht sogar in Johannes Kapitel eins.
00:12:24: Wir sahen seine Herrlichkeit, die Herrlichkeit Jesu, voller Gnade und Wahrheit.
00:12:30: Durch Jesus hat Gott seine Gnade in die Welt gebracht.
00:12:33: Es steht geschrieben.
00:12:34: Das Gesetz wurde durch Mose gegeben.
00:12:36: Die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus geworden.
00:12:39: Das lesen wir in Johannes Kapitel eins.
00:12:41: Gott hat seine Gnade durch Jesus in die Welt gebracht.
00:12:44: Das war vor zweitausend Jahren, bevor sie oder ich überhaupt geboren waren.
00:12:48: Noch weit vor unserer Zeit.
00:12:50: Wir konnten uns damals noch gar nichts verdienen.
00:12:53: Und dennoch hat Gott uns alles durch Jesus zuteil werden lassen.
00:12:57: Noch bevor wir jemals etwas tun konnten, gut oder schlecht.
00:13:02: Gnade ist bedingungslos und hat rein gar nichts mit ihnen zu tun.
00:13:06: Gnade ist wer Gott ist.
00:13:08: Das hat er selbst entschieden.
00:13:09: Und es hat überhaupt nichts mit ihnen zu tun.
00:13:13: Aber... Gottes Gnade wirkt nicht automatisch für Sie, denn hier stehen
00:13:19: wir.
00:13:20: Wir haben Zugang zu der Gnade aus Glauben.
00:13:25: Zugang bedeutet so viel wie Einlass.
00:13:27: Wenn Sie zum Beispiel ins Kino gehen, dann kaufen Sie eine Eintrittskarte, um Zugang zu dem Film zu bekommen.
00:13:34: Einlass.
00:13:36: Wir haben eine Eintrittskarte, Zugang zu der Gnade aus Glauben.
00:13:39: Glaube öffnet uns die Tür zur Gnade Gottes.
00:13:44: Glaube es nicht etwas, das wir aufbringen?
00:13:46: und wenn wir das geschafft haben, dann reagiert Gott und gibt uns seine Gnade.
00:13:50: Wenn Gnade eine Reaktion wäre, etwas, das von unseren Werken abhängig ist, dann wäre es keine Gnade mehr.
00:13:56: Nein, die Gnade Gottes ist unabhängig von uns.
00:13:59: Noch bevor wir geboren wurden, ist Jesus für unsere Sünde gestorben.
00:14:02: Er hat für alles bezahlt.
00:14:04: Er hat uns Heilung, Wohlstand, Befreiung, Freude und Frieden zuteil werden lassen.
00:14:08: All das hatte Gott schon vorbereitet.
00:14:10: Noch bevor wir geboren wurden, das ist Gnade.
00:14:14: Aber diese Gnade funktioniert nicht automatisch in unserem Leben.
00:14:17: Sie müssen glauben.
00:14:19: Der Zugang zu dieser Gnade ist der Glaube.
00:14:22: In Epheser Kapitel zwei Vers acht lesen wir.
00:14:25: Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben und das nicht aus euch.
00:14:29: Sie sind weder allein aus Glauben noch allein aus Gnade errettet worden.
00:14:34: Vielleicht haben sie andere schon sagen hören, man wird aus Gnade gerettet.
00:14:38: Und um es jetzt mal genau zu nehmen, am Ende von Epheser Kapitel Zweifers V steht, aus Gnade seid ihr errettet.
00:14:44: Es ist also nicht vollkommen falsch zu sagen, dass man aus Gnade oder aus Glauben gerettet worden ist.
00:14:49: Aber wenn wir es ganz genau nehmen, dann ist es eben nicht allein Gnade, die rettet.
00:14:54: Denn in Titus Kapitel Zweifers elf heißt es, die Gnade Gottes ist erschienen, die Heil bringt es für alle Menschen.
00:15:01: Wie gesagt, Gnade ist wer Gott ist.
00:15:03: Wie er in unserem Leben wirkt und es hat nichts mit uns zu tun.
00:15:07: Es handelt sich um ein unverdientes Geschenk, das uns durch Jesus zuteil geworden ist.
00:15:11: Zwei tausend Jahre bevor sie oder ich jemals etwas Gutes oder Schlechtes tun konnten.
00:15:16: Die Gnade Gottes wird also allen Menschen gleichermaßen zuteil.
00:15:19: Titus Kapitel zwei Vers elf.
00:15:21: Die Gnade Gottes ist erschienen.
00:15:23: Die Heil bringt es für alle Menschen.
00:15:25: Die Gnade ist für jeden Menschen gleichermaßen greifbar.
00:15:30: Hitler.
00:15:30: Mussolini, Saddam Hussein.
00:15:34: Die Gnade ist allen zuteil geworden, egal an welchen Tyran sie gerade denken.
00:15:39: Lenin, Stalin, ganz egal.
00:15:42: Alle haben Massenmord begangen und für alle stand diese Gnade zur Verfügung.
00:15:46: Die Vergebung der Sünde.
00:15:48: Aber Gnade allein errettet eben nicht.
00:15:52: Sie brauchen Glauben, um Zugang zu dieser Gnade zu haben.
00:15:55: Sie sind aus Gnade durch Glauben errettet worden.
00:15:58: Glaube ist nichts, das wir aufbringen, um Gnade zu bekommen.
00:16:02: Gnade ist uns noch vor unserer Geburt zuteil geworden.
00:16:06: Aber Glaube ist unsere positive Reaktion auf das, was Gott bereits getan hat.
00:16:11: Glaube bewegt Gott nicht.
00:16:13: Glaube ergreift, was Gott uns aus Gnade schon bereitgestellt hat.
00:16:19: Wer nicht an Jesus glaubt und nicht auf ihn vertraut, dem bringt es auch nichts, dass Jesus schon alles erkauft hat.
00:16:27: Paulus schreibt, dass wir die Gnade Gottes auch verwerfen können.
00:16:32: Wir können sie wirkungslos machen.
00:16:34: Galatr Kapitel V. Und zwar, wenn wir unseren Glauben nicht in das setzen, was Jesus getan hat, sondern in uns selbst.
00:16:42: Wenn wir auf unsere eigenen guten Werke vertrauen und denken, Gott, das bist du mir schuldig.
00:16:48: Ich habe so ein gutes Leben geführt, jetzt musst du deinen Teil machen.
00:16:52: Das ist Lehre Gnade und kein Glaube.
00:16:55: Glaube ergreift und empfängt, was Gott aus Gnade schon bereitgestellt hat.
00:17:01: Glaube ist unser Zugang zur Gnade Gottes.
00:17:06: Lassen Sie uns zurück zu Römer Kapitel fünf, Vers eins gehen.
00:17:10: Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott.
00:17:14: Sehen Sie, dass Evangelium zeigt uns genau, wie wir Zugang zu der Gnade Gottes bekommen.
00:17:19: Nicht durch unsere Werke, sondern indem wir uns selbst klein machen und aus Glauben empfangen.
00:17:25: was Gott schon für uns getan hat.
00:17:28: Und so bekommen wir Frieden.
00:17:30: Ich
00:17:31: habe eben über Epheser Kapitel sechs gesprochen.
00:17:34: Wo steht, dass wir unsere Füße in der Bereitschaft zum Zeugnis für das Evangelium des Friedens stiefeln sollen?
00:17:40: Wir müssen den Menschen sagen, dass sie Frieden mit Gott haben können.
00:17:43: Nicht weil sie selbst alles richtig gemacht haben, sondern weil Jesus alles richtig gemacht hat und uns die Errettung als Geschenk geben möchte.
00:17:51: Es ist alles andere als die Wahrheit zu behaupten, dass die Liebe Gottes an Bedingungen geknüpft ist, dass man seine Liebe nur empfängt, wenn man konstant das Wort studiert, seinen Zehnten bezahlt, in die Gemeinde geht, ein heiliges Leben führt und ja, niemals auch nur ein Millimeter am Ziel vorbeischießt, sonst heißt es klappe zu.
00:18:08: Nur wer so lebt, der wird von Gott angenommen.
00:18:11: Aber das ist nicht das Evangelium des Friedens.
00:18:14: Das ist alles andere als eine gute Botschaft.
00:18:16: Wer Gottes Liebe von seiner eigenen Leistung abhängig macht, der macht sich selbst zum schwächsten Glied in der Kette.
00:18:22: Und eine Kette ist immer nur so stark wie sein schwächstes Glied.
00:18:25: Eine Kette aus Stahl ist stark, aber wenn sie ein kleines Glied aus Papier dazwischen setzen, dann reist die Kette in dem Moment, in dem sie auch nur ein kleines bisschen belasten.
00:18:35: Das schwache Glied wird brechen.
00:18:36: Und solange Sie ein Glied in der Kette sind, solange Sie alles richtig machen müssen, um Gottes Liebe empfangen zu können, werden Sie immer das schwächste Glied der Kette sein.
00:18:46: Aber sobald Sie verstehen, dass Jesus bereits alles getan hat und wir uns durch das Evangelium sicher sein können, dass Gott uns alles zuteil werden lassen möchte, was er hat und ist, nicht weil wir es verdienen, sondern weil Jesus alles für uns bezahlt hat und es uns als Geschenk gibt, dann müssen wir uns nur klein machen und es empfangen.
00:19:07: Wenn wir das verstehen, dann sind unsere Füße im Evangelium des Friedens gestiefelt.
00:19:15: Das ist das Evangelium.
00:19:17: Das ist die gute Botschaft.
00:19:20: Gott ist nicht wütend auf sie.
00:19:22: Der Krieg ist zu Ende.
00:19:23: Der Preis ist bezahlt worden.
00:19:25: Jesus hat für unsere Sünden bezahlt.
00:19:28: Ich habe es schon so oft gesagt und ich werde auch noch in den kommenden Episoden darüber reden.
00:19:33: Aber es geht hier nicht darum, sie zum Sündigen zu ermutigen.
00:19:37: Wenn irgendwer meine Worte falsch versteht und denkt großartig, ich kann sündigen so viel ich will, dann kennen sie Gott nicht wirklich, dann sind sie nicht von Neuem geboren.
00:19:45: Wenn sie von Neuem geboren werden, dann verändert Gott ihr Verlangen.
00:19:49: Vielleicht laufen sie immer noch manchmal den falschen Dingen hinterher, aber zumindest haben sie das Bedürfnis, für Gott zu leben.
00:19:55: Und wer mir wirklich zuhört, er versteht, dass ich nicht behaupte, man sei frei zu sündigen.
00:20:00: Man wird von der Sünde freigesetzt, der Herrschaft der Sünde wird ein Ende gesetzt.
00:20:05: Lassen Sie mich aus Römer Kapitel VI, Vers.
00:20:07: XIV vorlesen.
00:20:09: Hier steht, denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade.
00:20:15: Sobald sie die Gnade verstehen, das wahre Evangelium, das Evangelium des Friedens, wird die Herrschaft der Sünde in ihrem Leben gebrochen und nicht bestärkt.
00:20:25: Sie werden von der Sünde freigesetzt.
00:20:27: Verdammnis, Schuld, das Gefühl nicht würdig zu sein.
00:20:31: Das treibt Menschen dazu zu sündigen.
00:20:35: Wer von sich selbst sagt, ich bin ein alter Sünder gerettet aus Gnade.
00:20:39: Der wird vielleicht versuchen, der Sünde zu widerstehen.
00:20:42: Aber am Ende des Tages sehen sie sich selbst als alten Sünder.
00:20:46: Vielleicht ist ihn vergeben worden, aber sie sind immer noch ein alter Sünder.
00:20:50: Das wird zu ihrer Identität.
00:20:51: Damit identifizieren sie sich.
00:20:54: Für eine kurze Zeit schaffen sie es dann, der Sünde zu widerstehen.
00:20:57: Aber danach kommt die Versuchung wieder und sie werden nicht widerstehen können, denn sie glauben ja von sich selbst, dass sie nur ein alter Sünder sind.
00:21:04: Vielleicht ist Ihnen vergeben worden, aber im Kern sind Sie noch derselbe.
00:21:08: Aber sobald Sie verstehen, dass Sie zur Gerechtigkeit Gottes geworden sind, dass Gott Ihnen Ihre Sünde nicht mehr anrechnet, dass Jesus den Preis für all Ihre Sünde bezahlt hat, vergangene, gegenwärtige und zukünftige.
00:21:20: Sobald Sie verstehen, dass es sich um ein buntes Friedens handelt, wird dieser Frieden niemals von Ihnen weichen.
00:21:26: In Jesaja Kapitel, Denn die Berge mögen weichen und die Hügel wanken, aber meine Gnade wird nicht von dir weichen und mein Friedensbund nicht wanken, spricht der Herr Deiner Barmer.
00:21:37: Wenn Sie das verstehen, werden Sie nicht zum Sündigen freigesetzt, sondern von der Sünde freigesetzt.
00:21:43: Sie werden unbeabsichtigt weniger sündigen, als Sie es absichtlich versucht haben, als Sie noch unter dem Gesetz gelebt und es Gott irgendwie recht machen wollten.
00:21:54: Glaube gefällt Gott, Hebräer Kapitel elf, Vers sechs.
00:21:57: Ohne Glauben, aber ist es unmöglich, ihm wohl zu gefallen.
00:22:00: Es sind nicht unsere Werke, die Gott gefallen.
00:22:03: Es ist unser Glaube.
00:22:04: Und sobald sie das verstehen, ist der Krieg zu Ende.
00:22:09: Denn Gott hat all seinen Zorn über ihre Sünde, über ihre Werke auf Jesus gelegen.
00:22:14: Und selbst, wenn wir immer noch nicht alles richtig machen und es oft vermasseln, das Wort Gott ist nicht immer lesen.
00:22:20: Nicht immer beten und Menschen nicht so lieben, wie wir eigentlich sollten.
00:22:23: Nicht immer an andere denken.
00:22:25: Wir denken an uns selbst und verfehlen das Ziel so oft.
00:22:32: Aber es setzt mich frei zu wissen, Gott ist Geist.
00:22:35: Johannes vier, vierundzwanzig.
00:22:36: Gott sieht meinen Geist.
00:22:38: Gott betrachtet, wer ich im Geist bin.
00:22:40: Und im Geist bin ich eine neue Schöpfung.
00:22:42: Zweiter Korinther fünf, siebzehn.
00:22:45: Das Alter ist vergangen, es ist alles neu geworden.
00:22:48: Gott ist mit mir zufrieden.
00:22:50: Genau wie hennoch kann ich sagen, Gott hat wohl gefallen an mir.
00:22:54: Nicht wegen meiner Leistung, nicht weil ich irgendwie aussehe oder mich besonders verhalte, sondern weil ich glaube.
00:22:59: Und genau deshalb renne ich immer als erstes zu Gott.
00:23:02: Der Krieg ist zur Ende und wenn ich einen Fehler mache, dann habe ich keine Angst, dass Gott mich erwischen könnte.
00:23:07: Gott hat all meine Sünde auf Jesus gelegt und er hat den Preis dafür bezahlt.
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