Der Krieg ist zu Ende: Folge 10

Shownotes

Hält Gott seinen Segen wegen deiner Sünde von dir zurück? Nein! Der Kampf gegen Sünde und Gericht tobt seit Anbeginn der Zeit, aber er endete siegreich durch den Tod, das Begräbnis und die Auferstehung von Jesus Christus.

In dieser Lehrserie von Andrew kannst du von Schuld und Verdammnis befreit werden und die ganze Fülle deiner Beziehung zu Gott erleben.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen bei Gospel Truth mit Andrew Wamek.

00:00:03: Eine christlichen Lehrsendung mit Schwerpunkt auf Gottes bedingungsloser Liebe und Gnade.

00:00:09: Willkommen zu Gospel Truth.

00:00:10: Willkommen zu unserer Gospel Truth-Spezialosgabe.

00:00:14: Begrenze Gott nicht.

00:00:16: Er möchte Ihnen Leben im Überfluss geben.

00:00:19: Gott ist nicht mehr wütend.

00:00:21: Der Krieg ist zu Ende.

00:00:23: Ich weiß, Sie alle lieben Gott, aber ich sage es Ihnen, es gibt einen besseren Weg zu beten.

00:00:28: Die Kraft für alles, was Jesus tun möchte, wird durch das Evangelium freigesetzt.

00:00:33: Die gute Botschaft, die fast so schön um wahr zu sein gute Botschaft.

00:00:39: Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Gospel Truth.

00:00:42: Heute machen wir mit einer Serie weiter, die ich vor zwei Wochen begonnen habe.

00:00:46: Der Krieg ist zur Ende.

00:00:50: Vielleicht können Sie mit dem Titel nicht so viel anfangen, aber das Ganze basiert auf Lukas Kapitel II, Vers.

00:00:59: Herrlichkeit ist bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, und unter den Menschen Gottes Wohlgefallen.

00:01:05: Hier geht es nicht um den Frieden zwischen den Menschen, sondern zwischen Gott und den Menschen.

00:01:11: Vor der Geburt Jesu und seiner Kreuzigung und Auferstehung herrschte Krieg zwischen Gott und den Menschen wegen der Sünde.

00:01:19: Wir hatten gegen Gott gesündigt, und der Herr hatte gesagt, an dem Tag, an dem ihr vom Baum est, werdet ihr sterben.

00:01:26: An diesem Tag fielen sie zwar nicht tot um, aber sie starben im Geist.

00:01:30: Sie wurden von Gott getrennt und letztendlich führte das auch zum physischen Tod.

00:01:36: Die Sünde trennte die Menschen von Gott und das zog sich durch das gesamte alte Testament.

00:01:42: Aber Jesus kam, starb für unsere Sünde und beendete den Krieg.

00:01:48: Der Krieg ist zu Ende.

00:01:50: Und genau darüber haben wir bis jetzt geredet.

00:01:53: Und ja, mir geht es hier darum, dass Gott uns unsere Sünde nicht mehr anrechnet.

00:01:59: Aber manche Leute denken, dass ich die Sünde minimieren möchte.

00:02:03: Nein, definitiv nicht.

00:02:05: Sünde ist fürchterlich.

00:02:07: Ich glaube, Sünde führt zum Tod.

00:02:10: Ich hasse Sünde.

00:02:11: Wahrscheinlich sogar mehr als die meisten anderen.

00:02:14: Ich minimiere hier also überhaupt nichts.

00:02:16: Ich rücke einfach nur das Opfer Jesu ins rechte Licht.

00:02:20: Lassen Sie es mich anders erklären.

00:02:22: Es gibt Leute, die behaupten, Jesus ist für unsere Sünde gestorben, aber wenn sie sündigen, wird er sie dran kriegen.

00:02:28: Gott wird ihre Gebete nicht erhöhen, er wird sie bestrafen und keine Gemeinschaft mehr mit ihnen haben.

00:02:33: Wer das behauptet, minimiert das Opfer Jesu.

00:02:36: Sie denken, Jesu Werk hat nicht ausgereicht.

00:02:39: Dass es nur der Ausgangspunkt ist, der Grundstein.

00:02:42: Aber wir selbst müssen mit unseren eigenen Werken darauf aufbauen.

00:02:45: Ich minimiere die Sünde bestimmt nicht.

00:02:47: Ich betone, dass Opfer Jesu einfach mehr als die Sünde.

00:02:50: Wir haben uns das in Jesaja Kapitel, Zweiundfünfzig, Dreinfünfzig und Vierundfünfzig gemeinsam angeschaut und gesehen, was Jesus alles für uns ertragen hat, wie gewaltig das gewesen ist.

00:03:01: Sünde ist nicht unwichtig.

00:03:03: Das behaupte ich auch gar nicht.

00:03:05: Ich will einfach darauf hinaus, dass das Opfer für unsere Sünde mehr bezahlt hat, als wir je schuldig gewesen sind.

00:03:13: Es ist für alle Sünde bezahlt worden, von heute bis wir bis zum Herrn gehen, vergangen, gegenwärtig und auch zukünftig.

00:03:20: Unsere Sünde ist bezahlt worden.

00:03:22: Und ich minimiere hier bestimmt nicht die Sünde.

00:03:25: Ich zeige Ihnen nur, wie groß der Preis für unsere Sünde gewesen ist.

00:03:29: Wer also da sitzt und behauptet, Jesus ist zwar für uns gestorben, aber wir müssen dies und das tun, damit uns Gott segnet.

00:03:35: Der minimiert das Opfer Jesu.

00:03:39: Das ist wie ein Schlag ins Gesicht.

00:03:41: Das bedeutet so viel wie netter Versuch, Jesus.

00:03:44: Aber leider hat es nicht gereicht.

00:03:45: Ich werde ein paar meiner Werke dazutun und mit meinem Zutun schaffe ich es dann zu Gott und er wird meine Gebete erhören.

00:03:52: Aber dein Werk alleine reicht leider nicht aus.

00:03:54: Ich muss meinen Teil dazu beitragen.

00:03:56: Junge, das ist einfach nur falsch.

00:03:58: Wissen Sie am Ende eines Gebetes sagen wir doch immer im Namen Jesus nicht wahr?

00:04:02: Und dann schließen wir alles mit einem Armen ab.

00:04:05: Eigentlich enden alle unsere Gebete so und wir sind schon so daran gewöhnt, dass die meisten Leute nicht mehr wissen, was das eigentlich bedeutet.

00:04:12: Mit diesen Worten stützen wir uns darauf, dass unsere Gerechtigkeit allein in Jesus liegt.

00:04:17: Dass er der Grund ist, warum wir die Erhöhung unserer Gebete erwarten.

00:04:21: Er hat uns seinen Namen gegeben.

00:04:23: Wir können zu Gott kommen und sagen wegen Jesus, weil er es vollbracht hat.

00:04:27: Werde ich dieses Gebet erhört sehen.

00:04:29: Das bedeutet dem Namen Jesus.

00:04:31: Aber wer betet, oh Herr, ich bin in den Gottesdienst gegangen.

00:04:34: Ich habe meinen Zehnten bezahlt.

00:04:35: Ich lebe ein heiliges Leben.

00:04:37: Ich gebe mein Bestes.

00:04:38: Bitte wirke in meinem Leben im Namen Jesus.

00:04:41: Amen.

00:04:41: In so einem Gebet wird der Name Jesus missbraucht.

00:04:44: Sie haben nicht das Werk Jesu als Grundlage für Ihr Gebet genommen.

00:04:48: Sie haben all die Dinge erwähnt, die Sie selbst getan haben.

00:04:51: Gott, das alles habe ich getan.

00:04:52: So schnell missbraucht man den Namen Jesus.

00:04:55: Sie vertrauen nicht auf das, was er getan hat.

00:04:57: Sie vertrauen auf das, was sie für ihn getan haben.

00:05:02: Ich bin schon von so vielen Leuten gefragt worden.

00:05:05: Warum hat Gott mich noch nicht geheilt?

00:05:07: Und dann zählen sie alle möglichen Dinge auf, die sie getan haben.

00:05:10: Ich gehe in den Gottesdienst, lese die Bibel, zahle meinen Zehnten, lebe heilig.

00:05:15: Ich tue dies und das und jenes.

00:05:17: Warum hat Gott mich noch nicht geheilt?

00:05:19: Sie haben es mir eben selbst gesagt, und zwar, als sie kein einziges Mal erwähnt haben, was Jesus für sie getan hat.

00:05:25: Sie haben nur davon gesprochen, was sie für ihm getan haben.

00:05:28: Aber darum geht es nicht.

00:05:30: Es geht alleine um das, was er für sie getan hat.

00:05:32: Sie müssen sich selbst aus dem Rennen nehmen und es aus Glauben empfangen.

00:05:36: Wissen Sie, diejenigen, die ein besonders heiliges Leben führen, die sich besonders anstrengen, diese Leute haben richtige Schwierigkeiten damit, ihre eigenen guten Werke loszulassen, weil sie sich mit anderen Leuten vergleichen?

00:05:47: In der Bibel steht.

00:05:49: Sie aber sind unverständlich, indem sie sich an sich selbst messen und sich mit sich selbst vergleichen.

00:05:54: Zweiter Korinther Kapitel, Zehn fährst zwölf, wenn ich mich recht erinnere.

00:05:58: Einige Leute tun genau das und denken, sie stehen am Ende gut da, denn Verglichen mit anderen schneiden sie ja gut ab.

00:06:04: Aber ihre Mitmenschen sind nicht ihr Maßstab.

00:06:07: In Römer drei, dreiundzwanzig heißt es, alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten.

00:06:14: Es macht keinen Sinn, wenn sie sich mit mir vergleichen und sagen, ich stelle mich besser an als Andrew Wommack oder irgendjemand anders.

00:06:21: Ich bin besser als dieser Zöllner.

00:06:23: Ich fasste zweimal die Woche.

00:06:24: Ich gebe sogar den Zehnten von Minze, Anis und Kümmel.

00:06:27: Dieser Pharisäer sah nach außen vielleicht heiliger aus, aber er vertraut auf seine eigenen Werke und Jesus sagte, dass Gott ihn ablehnte.

00:06:36: Der andere Mann war ein Sünder, ein Zöllner.

00:06:39: Er stahl Geld von seinen eigenen Landsleuten.

00:06:42: Er war ein Verräter der jüdischen Nation, machte mit den Römern gemeinsame Sache.

00:06:47: Er war ein Dieb und verlangte von den Leuten viel zu hohe Steuern.

00:06:51: Er machte alles falsch.

00:06:53: Aber weil er sich selbst demütigte und sagte, Gott sei einem Sünder wie mir gnädig, wurde er von Jesus gerecht gesprochen und der Mann mit einem heiligeren Leben wurde abgelehnt.

00:07:04: Für Menschen, die ein heiliges Leben führen, ist es schwierig, sich selbst zu demütigen, weil sie erst mal damit klarkommen müssen, dass all ihre Heiligkeit und Selbstverleugnung, all ihre Werke sie nicht besser gemacht haben als den nächsten.

00:07:19: Aber genauso ist es.

00:07:21: Wer will denn schon der beste Sünder in der Hölle sein?

00:07:24: Alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten.

00:07:28: Vielleicht stellen sie sich besser an als ich, aber am Ende sind sie immer noch ein Sünder, der einen Retter braucht.

00:07:33: Und wenn sie auf sich selbst vertrauen, dann werden sie am Himmel vorbeigehen.

00:07:37: Sie werden an der Beziehung mit Gott vorbeigehen.

00:07:39: auch dann, wenn sie von Neuem geboren worden sind.

00:07:42: Es gibt einige Leute, die von Neuem geboren werden und auf die ewige Errettung Gottes setzen, aber im Alltag versuchen sie Gottes Gunst zu verdienen und machen und tun in dem Glauben, dass Gott in ihrem Leben dann wirken muss, weil sie ein heiliges Leben führen.

00:07:55: Das ist nicht wahr.

00:07:58: Mit all dem haben wir uns schon beschäftigt.

00:08:00: Und erst gestern haben wir über Epheser Kapitel sechs Vers fünfzehn gesprochen, wo es heißt, wir sollen die Füße gestiefelt haben, mit der Bereitschaft zum Zeugnis für das Evangelium des Friedens.

00:08:11: Genau das proklamierten auch die Engel bei der Geburt Jesu.

00:08:14: Herrlichkeit ist bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und Gottes Wohlgefallen.

00:08:19: Das war die gute Botschaft.

00:08:20: Sie haben Gott wegen dieser Botschaft angebetet, die fast so schön um wahr zu sein gute Botschaft, dass nun Frieden zwischen Gott und den Menschen herrschte.

00:08:28: Erst gestern habe ich diesen Vers in Römer Kapitel V gelesen.

00:08:32: Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden.

00:08:36: Nicht aus Leistung, nicht aus Heiligkeit.

00:08:38: Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, der einzige Weg für Sie, Frieden mit Gott zu haben, ist Glaube.

00:08:47: Wenn Sie Ihren Frieden auf Ihre eigenen Werke bauen, dann funktioniert das vielleicht vorübergehend.

00:08:52: Aber ich versichere Ihnen eines.

00:08:54: Es ist nicht von Dauer.

00:08:56: Sie werden scheitern.

00:08:58: Und alles wird wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen.

00:09:02: In dem Moment, in dem Sie Ihre Beziehung zu Gott auf Ihre eigenen Werke stützen, werden Sie versagen.

00:09:09: Und dann wird Schuld und Verdammnis auf sie hereinbrechen und sie werden sich von Gott abgelehnt fühlen.

00:09:16: Nur weil sie auf sich selbst vertraut haben.

00:09:19: Aber sie sind nun mal nicht perfekt.

00:09:23: Vielleicht stellen sie sich gut an, aber über kurz oder lang werden sie es vermasseln.

00:09:27: Wenn nicht heute, dann morgen.

00:09:29: Es wird passieren.

00:09:31: Amen.

00:09:32: Sie werden scheitern.

00:09:34: Dafür müssen sie nicht mal vorsätzlich ein Gebot, wie du sollst nicht ehebrechen oder du sollst nicht stehlen brechen.

00:09:40: Vielleicht brechen sie ein anderes Gebot Gottes, wie zum Beispiel wer nun Gutes zu tun weiß und es nicht tut.

00:09:46: Für den ist es Sünde.

00:09:47: Oder alles aber, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde.

00:09:51: Ich kann es Ihnen versichern.

00:09:53: Heute oder morgen geraten Sie in eine Situation, in der Sie nicht im Glauben reagieren, wie Sie eigentlich sollten.

00:09:59: Wir sind einfach nicht perfekt.

00:10:01: Vielleicht brechen Sie kein direktes Gebot, aber Sie werden niemals perfekt sein.

00:10:05: Und wenn Sie denken, dass Sie sich Ihre Beziehung zu Gott verdienen müssen, dann werden Sie niemals Frieden haben.

00:10:14: Selbst wenn Sie heute alles richtig machen.

00:10:17: Sie müssen am nächsten Tag aufstehen und von vorne anfangen.

00:10:20: Und Ruhe und Frieden werden Ihnen fern sein.

00:10:23: Sie können nur dann Frieden mit Gott haben, wenn Sie aufhören, auf sich selbst zu vertrauen.

00:10:27: Und zu denken, dass Sie sich den Segen Gottes verdienen müssen.

00:10:31: Sie dürfen in dem ruhen, was Jesus getan hat.

00:10:33: Die Bibel sagt in Hebräer, Dreizehn.

00:10:36: Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit.

00:10:40: Er verändert sich nie.

00:10:41: Er wird morgen genauso treu sein wie heute auch.

00:10:44: In einem Jahr wird sich seine Treue nicht verändert haben, auch nicht in hundert Jahren.

00:10:48: Sie werden nur dann Frieden haben und ruhen können, wenn sie auf das vertrauen, was Jesus für sie getan hat und nicht auf ihre eigenen Werke bauen.

00:10:56: Das ist das Evangelium des Friedens.

00:10:58: Das ist die Kraft Gottes, Römer, Eins, Sechzehn.

00:11:01: Es ist Gottes Kraft zur Errettung.

00:11:03: Nicht alles, was heutzutage Evangelium genannt wird, ist tatsächlich das Evangelium.

00:11:08: Hier geht es um die fast so schön, um wahr zu sein, gute Botschaft, dass Gott sie liebt.

00:11:12: Nicht, weil sie etwas Bestimmtes tun, sondern egal, was sie tun.

00:11:18: Gott liebt sie, weil er die Liebe ist, nicht, weil sie liebenswürdig sind.

00:11:22: Gott liebt sie, weil er all ihre Sünde auf Jesus gelegt hat.

00:11:26: Und wenn sie ihn als Ihren Retter annehmen, dann liebt er sie, weil sie an ihn glauben, auch wenn sie nicht alles richtig machen.

00:11:35: Nur so können Sie jemals Frieden mit Gott haben.

00:11:40: Junge, das ist das Evangelium des Friedens, das wir predigen sollen.

00:11:44: Lassen Sie uns Römer Kapitel sechs aufschlagen.

00:11:47: Ich habe diesen Punkt schon ein paar Mal erwähnt, aber heute möchte ich das Ganze ausbauen.

00:11:52: In Römer Kapitel eins bis fünf predigt Paulus über die Gnade Gottes und dass es allein auf das ankommt, was Gott für uns getan hat.

00:12:00: Ich habe diese Verse schon zitiert.

00:12:02: Im Glauben haben wir Zugang erlangt zu der Gnade.

00:12:06: Nur wenn wir aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott.

00:12:11: So steht es in Römer Kapitel V Verse eins und zwei.

00:12:14: Paulus sagte all diese Dinge, weil er zeigen wollte, dass wir Gott nicht mit unserer Leistung dazu bewegen können, uns zu lieben.

00:12:21: Aber das wirft automatisch auch die Frage in Römer Kapitel VI Vers I auf.

00:12:25: Was wollen wir nun sagen?

00:12:27: Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde?

00:12:31: Die Antwort lesen wir in Vers II.

00:12:33: Das sei Ferne.

00:12:35: Im griechischen Urtext kann man das nicht besser ausdrücken, ohne dabei zu fluchen.

00:12:40: Es ist ein absolutes Vollkommenes Nein.

00:12:43: Ein glasklares Nein.

00:12:45: Niemals.

00:12:46: Nichts sei ferner.

00:12:47: Keinesfalls.

00:12:49: Nein, nein und nochmal Nein.

00:12:51: Aber die Frage wurde sofort aufgeworfen, nachdem Paulus über Gnade gepredigt hatte.

00:12:56: Können wir nun weiter sündigen, weil die Gnade ja überfließend ist?

00:13:00: Er stellt diese Frage zweimal hier in Kapitel sechs und noch zweimal im Gallata-Brief.

00:13:05: Insgesamt beschäftigt er sich also viermal mit der Frage.

00:13:09: Können wir jetzt einfach in Sünde leben, da die Gnade Gottes ja überfließt?

00:13:14: Keinesfalls.

00:13:16: Und hier bekommen wir zwei Gründe, warum?

00:13:20: Aber lassen Sie mich erst etwas anderes sagen.

00:13:23: Diese Frage muss kommen, wenn Sie in den Gottesdienst gehen und vom sogenannten Evangelium hören.

00:13:28: Zumindest von dem, was andere das Evangelium nennen.

00:13:32: In die Gemeinde gehen, heilig leben, den Zehnten zahlen und was sonst noch.

00:13:36: Sonst wird Gott seinen Teil nicht tun.

00:13:39: Das wird von vielen das Evangelium genannt.

00:13:42: Doch dieses Evangelium wirft niemals so eine Frage auf.

00:13:45: Aber jedes Mal ... Wenn das wahre Evangelium gepredigt wird, dann werden die Leute sich fragen, ob sie zur Sünde ermutigt werden.

00:13:53: Behauptest du etwa, wir dürfen in Sünde leben?

00:13:56: Nein, bestimmt nicht.

00:13:57: Aber wenn diese Frage niemals aufgeworfen wird, dann predigen sie nicht dasselbe Evangelium wie Paulus.

00:14:02: Denn er musste gleich viermal in allen seinen Briefen darauf eingehen.

00:14:06: Ich weiß, das ist ein heftiger Vorwurf.

00:14:08: Manche von ihnen gehen vielleicht schon seit über zwanzig Jahren in den Gottesdienst.

00:14:12: Und sie sind noch nie mit dieser Frage konfrontiert worden.

00:14:15: Heißt, dass ich kann jetzt einfach in Sünde leben, weil die Gnade Gottes größer ist?

00:14:19: Vielleicht haben sie sich mit dieser Frage noch nie beschäftigt, weil sie einfach nicht dasselbe Evangelium gehört haben.

00:14:25: ihn wurde immer ein leistungsorientiertes Evangelium, ein selbstgerechtes Evangelium gepredigt.

00:14:31: Aber mit dem wahren Evangelium hat das überhaupt nichts zu tun.

00:14:35: Sobald es mit ihn zu tun hat und sie etwas tun müssen, ist das eine schlechte Nachricht.

00:14:39: Paulus schreibt also, sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde, dass sei ferne.

00:14:45: Und hier kommt die erste Begründung.

00:14:47: Wie sollten wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben?

00:14:50: Ich könnte wochenlang nur über diesen Einsatz sprechen.

00:14:53: Aber ich weiß nicht, Ich werde mich kurz halten.

00:14:56: Wenn sie von neuem geboren werden, dann verändert sich ihre Natur.

00:15:01: Und in den folgenden Fersen wird erklärt, dass wir keine sündige Natur mehr haben, wenn wir von neuem geboren werden.

00:15:07: Wir alle sind mit einer sündigen Natur geboren worden.

00:15:10: Wir waren von Natur, Kinder des Zorns.

00:15:12: So steht es in Epheser Kapitel II.

00:15:14: Wir alle waren einmal von Gott getrennt.

00:15:17: Jeder, der diese Sendung sieht, hatte zu einem gewissen Zeitpunkt diese Sündenatur.

00:15:21: Aber wenn sie die Errettung angenommen haben, die uns in Jesus zuteil geworden ist, wenn sie ihren Glauben in sein Werk gelegt haben, dann sind sie von Neuem geboren worden.

00:15:31: Und ihre Natur hat sich verändert.

00:15:33: Ihre alte Sündenatur ist weggenommen worden.

00:15:36: Sie ist tot, nicht mehr da.

00:15:38: Es gibt sie nicht mehr.

00:15:40: Sie haben eine neue Natur bekommen.

00:15:45: Der Hauptgrund, warum Menschen, die von Neuem geboren sind, nicht einfach so in Sünde leben, weil Gott sie aus Gnade liebt, ist, dass ihr Herz verändert worden ist.

00:15:53: Sie wollen einfach nicht mehr in Sünde leben.

00:15:58: Und wenn sie gerade denken, Junge, ich würde liebend gerne einfach in Sünde leben, es wäre mir eine Freude, meinen Partner zu verlassen und jemand anderen zu heiraten.

00:16:07: Ich weiß, dass es falsch wäre, aber ich will es eben.

00:16:09: Wenn Sie sich jetzt denken, ich ziehe das jetzt durch, ich nehme diese Gnadenlehrer einfach für mich, lasse mich scheiden und heirate jemand anderen.

00:16:17: Wenn Sie so denken, dann sind Sie nicht wirklich verändert worden.

00:16:20: Ihr Herz ist nicht verändert worden.

00:16:22: Vielleicht gehen Sie in die Gemeinde und nennen sich selbst Christ.

00:16:25: Aber wenn sie am liebsten gegen Gott rebellieren und in Sünde leben würden, dann sind sie nicht wirklich von Neuem geboren worden.

00:16:31: Die Wahrheit ist, wenn sie von Neuem geboren sind, dann sind sie der Sünde gestorben.

00:16:35: Und ich weiß, einige sehen diese Sendung und denken sich nun, ich weiß, dass ich von Neuem geboren worden bin.

00:16:41: Aber ich begeere trotzdem die Frau oder den Mann eines anderen.

00:16:44: Ich möchte immer noch Dinge tun, die falsch sind.

00:16:46: Bestimmt mit mir nicht.

00:16:48: Sie müssen sich das so vorstellen.

00:16:50: Ich habe mich heute Morgen selbst angezogen.

00:16:52: Das hat niemand anders für mich gemacht.

00:16:54: Aber ich erinnere mich noch daran, wie das als Kind war.

00:16:57: Ich weiß nicht, ob das bei Ihnen genauso war.

00:16:59: Aber früher habe ich immer mit meinen Hemdknöpfen gekämpft.

00:17:02: Der richtige Knopf hat nie ins richtige Loch wollen.

00:17:05: Und ich erinnere mich noch daran.

00:17:06: Mein Vater saß neben mir und sagte, du wirst schon noch lernen, wie man das Hemd richtig knöpft.

00:17:11: Und er half mir das Hemd zuzumachen.

00:17:13: Und wissen Sie, ich habe mich heute selbst angezogen.

00:17:16: Also weiß ich auch, dass ich das Hemd selbst zugeknöpft habe.

00:17:19: Aber ich erinnere mich nicht mehr daran.

00:17:21: Es ist einfach in meiner Natur.

00:17:23: Ich habe nicht einmal darüber nachgedacht.

00:17:26: Es ist in meiner Natur.

00:17:27: Aber ich bin so nicht geboren worden.

00:17:29: Denn ich erinnere mich noch daran, dass ich es als Kind einfach nicht geschafft habe.

00:17:34: Ich habe es gelernt.

00:17:35: Man kann sich also selbst programmieren.

00:17:37: Wenn man eine bestimmte Handlung immer und immer wiederholt, dann wird es Teil der eigenen Natur.

00:17:45: Ich sage all das, weil einige von Ihnen vielleicht zweifeln.

00:17:48: Du sagst, wer wirklich von Neuem geboren ist, der ist der Sünde gestorben.

00:17:52: Ich bin der Sünder aber nicht gestorben, ich kann immer noch sündigen.

00:17:55: Ihr Verstand ist darauf programmiert worden, egoistisch zu sein, zu begehren, all diese Dinge.

00:18:01: Und wenn sie von neuem Geboren werden, dann verändert sich zwei ihr Geist, aber nicht automatisch ihr Verstand.

00:18:07: Den müssen sie erst umprogrammieren.

00:18:09: In Römer zwölf Vers zwei heißt es.

00:18:12: Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch in eurem Wesen verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.

00:18:23: Sie müssen ihren Verstand neu programmieren, indem sie ihren Sinn erneuern.

00:18:27: Und dann wird das Leben in ihrem Geist auch in ihrer Seele regieren und letztendlich in ihrem Körper.

00:18:35: Es ist also wie eine Gewohnheit.

00:18:37: Und Ihre alten Gewohnheiten sorgen dafür, dass Sie zur Sünde neigen.

00:18:41: Aber Ihr Geist ist verändert worden.

00:18:45: Wenn Sie von Neuem geboren worden sind, dann wollen Sie in Ihrem Herzen eigentlich nicht zündigen.

00:18:51: Sie wollen für Gott leben.

00:18:54: Sie wollen frei von der Sünde sein.

00:18:55: Vielleicht kennen Sie die Wahrheit einfach noch nicht.

00:18:58: Jesus hat gesagt, ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen.

00:19:02: Wenn Sie die Wahrheit nicht kennen, dann leben Sie noch in Ketten.

00:19:06: Erinnern Sie sich noch an das Beispiel von letzter Woche.

00:19:09: Ein japanischer Soldat kämpft im Zweiten Weltkrieg auf Lubang, einer Insel in Philippin.

00:19:15: Und neunundzwanzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hielt er immer noch die Stellung, weil er nicht wusste, dass der Krieg schon vorbei war.

00:19:25: Und genauso gibt es einige Christen.

00:19:28: die die Wahrheit noch nicht kennen oder noch nicht gehört haben.

00:19:31: Sie gehen in den Gottesdienst, aber dort wird ihn nicht das Evangelium des Friedens gepredigt.

00:19:36: Keiner sagt ihn, dass der Krieg zu Ende ist.

00:19:38: Stattdessen wird ihn gepredigt, dass sie sich Dinge verdienen müssen und genau deshalb erleben sie nicht die Güte Gottes.

00:19:46: Wenn Sie von Neuem geboren worden sind, dann ist Ihr Geist verändert worden, aber Ihr Verstand muss erst noch nachziehen.

00:19:52: Der Geist und die Seele gemeinsam, das ist Ihr Herz.

00:19:55: Das Herz besteht aus Geist und Seele zusammen, und wenn Sie von ganzem Herzen glauben, dann sehen Sie, wie die Dinge ins Rollen kommen.

00:20:03: Das ist der erste Grund, den wir hier in Römer Kapitel VI lesen, und in Vers.

00:20:09: Gebt auch nicht eure Glieder der Sünde hin als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die lebendig geworden sind aus den Toten und eure Glieder Gott als Werkzeuge der Gerechtigkeit.

00:20:22: Sehen Sie, hier lesen wir von der Gnade Gottes.

00:20:25: Paulus hatte das in seinen Predigten so sehr betont, dass die Leute fragten, können wir jetzt einfach in Sünde leben?

00:20:30: Wir haben ja die Gnade Gottes.

00:20:32: Nein, definitiv nicht.

00:20:34: Hier steht klipp und klar, gebt euch nicht der Sünde hin.

00:20:36: Gebt euch Gott hin als Werkzeuge der Gerechtigkeit.

00:20:40: In Vers.

00:20:40: XIV geht es weiter.

00:20:41: Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade.

00:20:46: Gnade bricht die Herrschaft der Sünde.

00:20:49: Einige Leute predigen etwas, das sie zwar Gnade nennen.

00:20:51: Aber im Endeffekt behaupten sie, es sei die Freiheit in Sünde zu leben.

00:20:55: Wissen sie.

00:20:56: ein Freund von mir, Jesse Duplantis, erzählte einmal, dass er in einer Gemeinde dienen sollte und nicht lange nachdem er sich auf sein Hotelzimmer zurückgezogen hatte, klopfte es an der Tür und zwei Frauen standen vor der Tür.

00:21:06: Er fragte, was sie wollten und sie sagten, dass sie da waren, um ihm zu dienen.

00:21:10: Die beiden Frauen waren Prostituierte, die die Gemeinde geschickt hatte, um mit ihm zu schlafen.

00:21:15: Denn das war die Art an Gnade, die dort gelehrt wurde.

00:21:18: Das ist einfach nur pervers.

00:21:19: Falsche als falsch.

00:21:21: Das ist alles andere als Hingabe.

00:21:23: Hier steht die Sünde, wird nicht über uns herrschen.

00:21:25: Manche Leute stützen sich auf Gnade und stürzen sich dann in Prostitution, betrinken sich, nehmen Drogen oder was auch immer und behaupten dann, das sei Gnade.

00:21:34: Das ist nicht die Gnade Gottes.

00:21:36: Die Gnade Gottes bricht die Herrschaft der Sünde.

00:21:39: Sie setzt uns nicht frei zu Sündigen.

00:21:41: In Vers.

00:21:42: Fünfzehn schreibt Paulus, wie nun sollen wir Sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind, das sei Ferne.

00:21:49: Zwei Mal in einem Kapitel stellte die selbe Frage und in Vers.

00:21:53: Sechzehn antwortet er, wisst ihr nicht, wem ihr euch als Sklaven hingebt, um ihm zu gehorchen, dessen Sklaven seid ihr und müsst ihm gehorchen.

00:22:01: Es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit.

00:22:05: Der zweite Grund lautet also, wenn Sünde lebt, der gibt sich dem Anfänger aller Sünde hin, dem Teufel.

00:22:13: In Johannes X, X steht.

00:22:15: Der Dieb kommt nur, um zu stehen, zu töten und zu verderben.

00:22:18: Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben.

00:22:22: Wenn sie sich dem Teufel hingeben, dann wird er sie zerstören.

00:22:25: Sie werden zu seinem Sklaven und erwartet nur darauf, sie zu verschlingen.

00:22:30: Das ist sein Ziel.

00:22:32: Er will ihr Leben verderben.

00:22:36: Und es gibt Christen, die wahrlich an Jesus glauben, ihr Herz ist verändert worden, aber sie leben immer noch in Sünde und fühlen sich schrecklich.

00:22:47: Der Feind zerstört ihrer Ehe.

00:22:49: Erraubt ihn ihre Gesundheit.

00:22:51: Er verdirbt ihre Finanzen.

00:22:53: Sie haben keine Freude und keinen Frieden.

00:22:55: Und denken, es ist Gott, der sie bestraft.

00:22:57: Nein, Gott hat einen Friedensbund mit ihm geschlossen, das Evangelium des Friedens.

00:23:02: Er wird niemals zornig mit ihm werden.

00:23:04: Er ist nicht wütend auf sie.

00:23:05: Aber sie haben sich auf den Falschen eingelassen.

00:23:08: Sie helfen dem Feind dabei, ihr Leben zu zerstören.

00:23:11: Sie müssen zurück zu Gott rennen.

00:23:12: Inmitten all ihrer Sünde.

00:23:14: In dem Wissen, dass Gott sie nicht ab... Sie müssen seine Gnade, die Herrschaft der Sünde brechen lassen.

00:23:20: Und dann kehren Sie der Sünde den Rücken und hören auf, dem Feind die Munition zu geben, um auf Sie zu schießen.

00:23:26: Hören Sie auf, mit ihm gemeinsame Sache zu machen.

00:23:30: Fangen Sie an, ein heiliges Leben zu führen.

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