Der Krieg ist zu Ende: Folge 16
Shownotes
Hält Gott seinen Segen wegen deiner Sünde von dir zurück? Nein! Der Kampf gegen Sünde und Gericht tobt seit Anbeginn der Zeit, aber er endete siegreich durch den Tod, das Begräbnis und die Auferstehung von Jesus Christus.
In dieser Lehrserie von Andrew kannst du von Schuld und Verdammnis befreit werden und die ganze Fülle deiner Beziehung zu Gott erleben.
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Transkript anzeigen
00:00:02: Willkommen bei Gospel Truth mit Andrew Wamek.
00:00:05: Eine christlichen Lehrsendung mit Schwerpunkt auf Gottes bedingungsloser Liebe und Gnade.
00:00:10: Jesus hat uns alle unsere Sünden vergeben.
00:00:13: Vergangene, gegenwärtige und auch zukünftige.
00:00:18: Das erste Mal, als ich wirklich verstanden habe, dass Jesus die komplette Strafe und alle Schuld meiner Sünde auf sich genommen hat,
00:00:27: das
00:00:28: war Freiheit für
00:00:28: mich.
00:00:29: Das Wort hat nun Andrew.
00:00:31: Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Gospel Truth.
00:00:35: Heute beginnt die vierte Woche unserer Lehrreihe.
00:00:37: der Krieg ist zu Ende.
00:00:39: Ich habe ein Buch mit demselben Titel und ich sage es Ihnen, das hier ist eines meiner Lieblingsthemen.
00:00:45: Es geht um die Liebe Gottes und darum, dass er nicht mal wütend auf uns ist.
00:00:50: Er ist nicht einmal schlecht gelaunt.
00:00:52: Passend dazu gibt es auch noch CDs, DVDs und Studienführer.
00:00:58: Ich denke, dieser Serie der Krieges zu Ende wird insgesamt fünf Wochen dauern.
00:01:02: Das heißt, wir nähern uns mittlerweile schon dem Ende.
00:01:06: Ich habe in Lukas Kapitel II, Vers.
00:01:09: XIV begonnen, wo die Engel Gott alle Ehre gaben und sangen.
00:01:13: Herrlichkeit ist bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und unter den Menschen Gottes Wohl gefallen.
00:01:19: Viele denken, hier ist der Friede zwischen den Menschen untereinander gemeint.
00:01:24: Aber Jesus hat selbst gesagt, ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen.
00:01:29: Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
00:01:32: Von nun an werden die Familien zerrissen sein, zwei gegen drei und so weiter.
00:01:37: Jesus hat selbst klargestellt, dass es hier nicht um den Frieden zwischen den Menschen ging, sondern um Frieden zwischen Gott und den Menschen.
00:01:44: Das ist gewaltig.
00:01:46: Das ist wirklich gewaltig.
00:01:47: Aber traurigerweise haben das die meisten Menschen im Leib Christi nicht verstanden.
00:01:52: Sie wissen nicht, dass der Krieg zu Ende ist und glauben, dass Gott immer noch zornig über uns und unsere Sünden ist.
00:02:00: Bitte verstehen Sie mich jetzt nicht falsch.
00:02:01: Ich will bestimmt nicht behaupten, dass Gott von jetzt auf nachher entschieden hat, dass ihm unsere Sünde auf einmal legal ist.
00:02:09: Nein, er hat für unsere Sünden bezahlt durch Jesus Christus.
00:02:13: Dieser heilige Gott musste seinen Zorn irgendwie loswerden.
00:02:16: Er musste seinen eigenen Willen erfüllen.
00:02:19: Er hatte damals zu Adam gesagt, An dem Tag, da du davon ist, musst du gewisslich sterben.
00:02:25: Aber Gottes Zorn war wie ein Blitz und anstelle davon, Adam und Eva zu treffen, wurde ein Tier von Gottes Zorn erschlagen.
00:02:32: Gott
00:02:33: nahm einem Tier das Leben und aus dem Fell macht er Adam und Eva Kleider.
00:02:38: Das war aber nur symbolisch, denn unsere Sünde wurde erst beglichen, als der Zorn Gottes auf Jesus gelegt wurde.
00:02:50: Ich glaube, in Johannes Kapitel zwölf, Vers.
00:02:52: thirty-two heißt es.
00:02:54: Wenn Jesus von der Erde erhöht ist, wird er alles Gericht auf sich ziehen.
00:03:01: Der gesamte Zorn Gottes, das ganze Urteil, kam auf Jesus.
00:03:08: Und genau deshalb rechnet Gott uns unsere Sünden heute nicht mehr an.
00:03:14: Lassen Sie mich aus Zweiter Korinther Kapitel V vorlesen.
00:03:18: Ich habe schon über die Stelle gesprochen, aber in Vers siebzehn heißt es.
00:03:21: Darum ist jemand in Christus, so ist eine neue Schöpfung.
00:03:24: Das Alte ist vergangen.
00:03:26: Siehe, es ist alles neu geworden.
00:03:28: Gott hat diese Verse gebraucht, um ein ganzes Leben auf den Kopf zu stellen.
00:03:32: Das alles aber kommt von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat, durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat, weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte.
00:03:45: Und nun lesen wir, wie er uns versöhnt hat.
00:03:47: Das Wort versöhnen bedeutet so viel wie die Freundschaft wiederherstellen oder etwas in Einklang bringen.
00:03:53: Hier steht, wie Gott uns wieder mit sich selbst versöhnt hat, indem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete.
00:04:00: Gott hat nicht einfach gesagt, okay, dann ist die Sünde eben kein Problem mehr.
00:04:04: Nein, die Sünde war schon immer ein Problem.
00:04:06: Gott hat nicht einfach aufgehört, den Menschen ihre Sünden anzurechnen.
00:04:10: Nein, die Sünde musste verurteilt werden, und das wurde sie auch.
00:04:13: Im Leib von unserem Herrn Jesus.
00:04:15: Das steht in den nächsten Fersen geschrieben.
00:04:18: Er hat uns mit sich selbst versöhnt, indem er ihn ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte.
00:04:27: So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt.
00:04:32: So bitten wir nun stellvertretend für Christus.
00:04:34: Lasst euch versöhnen mit Gott.
00:04:36: Wie hatte uns mit sich versöhnt?
00:04:38: Er hat nicht einfach entschieden, okay, ab jetzt rege ich mich über die Sünden einfach nicht mehr auf.
00:04:43: Nein, Sünde ist ein Vergehen.
00:04:45: Gottes Natur ist vollkommen heilig.
00:04:48: Vollkommen heilig.
00:04:50: Gott kann sich nicht einfach zurücklehnen und sagen, nun ich werde mich ab jetzt nicht mehr um Heiligkeit scheren.
00:04:55: Heiligkeit ist seine Natur.
00:04:57: Das würde ja bedeuten, dass er sich selbst verleugnet.
00:05:00: Aber er kann sich nicht selbst verleugnen.
00:05:02: Die Sünde musste verurteilt werden.
00:05:05: Aber weder sie noch ich mussten dieses Urteil tragen, so steht es im nächsten Vers.
00:05:09: Denn er, also Gott, hat den Jesus, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir ihn ihm zur Gerechtigkeit Gottes würden.
00:05:22: Gottes Natur ist Heiligkeit.
00:05:23: Er kann sich nicht verändern.
00:05:25: So ist er.
00:05:28: Nur weil wir unheilig geworden sind, sinkt Gott nicht einfach auf unser Niveau herunter und wird jetzt auch unheilig.
00:05:35: Nein, Gott ist heilig.
00:05:37: Und er verurteilte unsere Sünde im Körper von Jesus.
00:05:40: Und so versöhnte er uns mit sich.
00:05:42: So schloss er wieder Freundschaft mit uns und brachte uns in Einklang mit sich selbst.
00:05:47: All unsere Sünde wurde auf Jesus gelegt.
00:05:50: Gottes Zorn wurde ausgegossen und Jesus trug die gesamte Ablehnung Gottes.
00:05:56: Jesus hat Gottes Zorn getragen.
00:05:58: Jesus ist für uns zur Sünde geworden.
00:06:00: Er hat nicht nur einen kleinen Teil der Sünde getragen.
00:06:03: Er ist zur Sünde geworden.
00:06:06: Er hat all unsere Sünden getragen und genau deshalb sind wir jetzt vor Gott gerechtfertigt.
00:06:14: Ich habe meine eigene kleine Definition von gerechtfertigt.
00:06:18: Gerechtfertig.
00:06:19: Genau das ist mit uns geschehen.
00:06:21: Wir sind von aller Schuld und Strafe freigesprochen worden.
00:06:25: die wir für unsere Sünden verdient hätten.
00:06:27: Sie sind rein.
00:06:28: In ihrem Geist sind sie eine komplett neue Person und genau deshalb rechnet Gott uns unsere Sünden nicht mehr an.
00:06:36: Aber wissen Sie, manche Leute hören von der Güte und Gnade Gottes, von seiner Liebe und denken, dass Gott einfach aufgehört hat, sich aufzuregen.
00:06:47: Das alte Testament war voller Zorn und Strafe.
00:06:50: Aber im neuen Testament sehen wir die Gnade und beim Herzlichkeit Gottes und manche Leute denken, Gott hat sich einfach endlich beruhigt.
00:06:57: Jetzt ist er zu allen nett.
00:06:59: Nein, sein Zorn, seine Heiligkeit und seine gesamte Natur lehnt sich gegen Sünde auf.
00:07:07: Gott ist heilig.
00:07:09: Gott ist gerecht.
00:07:11: Aber Gott ist auch Liebe.
00:07:14: Liebe ist sein prägnantester Charakterzug.
00:07:17: Erster Johannes Kapitel IV, Vers.
00:07:19: VIII.
00:07:19: Gott ist Liebe.
00:07:20: Und aufgrund seiner großen Liebe wollte er uns nicht alleine lassen.
00:07:24: Er wollte uns zurück in Einklang mit sich selbst bringen.
00:07:27: Aber er konnte das nicht einfach tun und sagen, okay, ich ändere mich einfach selbst.
00:07:32: Ihr seid zwar nicht würdig, aber ich werde euch trotzdem lieben.
00:07:35: Nein, die Sünde verlangte einen Preis.
00:07:37: Aber diesen Preis, eine Ewigkeit ohne Christus getrennt von Gott, mussten wir nicht selbst bezahlen.
00:07:42: Er sannte seinen Sohn und sein Sohn wurde für uns zur Sünde, so dass wir zur Gerechtigkeit Gottes würden.
00:07:51: Ich sage es Ihnen, es ist so wichtig, dass Sie das verstehen, denn einige Leute hören von der Gnade Gottes und denken einfach, dass er sich verändert hat.
00:07:59: Nein, hat er nicht.
00:08:00: Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick auf die Unterschiede zwischen dem Alten und dem neuen Bund werfen.
00:08:05: Wissen Sie, wer das nicht richtig versteht, der geht einfach davon aus, dass Gott im Alten Testament ständig wütend war, aber im neuen Testament herrscht Gnade und Barmherzigkeit.
00:08:15: Gott muss sich geändert haben.
00:08:17: Nein, Gott sagt, ich daher verändere mich nicht.
00:08:20: Gott hat sich nicht verändert.
00:08:22: Was sich verändert hat, ist sein Umgang mit uns, und zwar, weil wir mittlerweile in einem anderen Bund mit ihm leben.
00:08:31: Lassen Sie uns gemeinsam Zweiter Könige Kapitel eins aufschlagen.
00:08:37: Aus Zeitgründen werde ich nicht den gesamten Abschnitt vorlesen, aber in Zweiter Könige Kapitel eins steht von Ahasja, dem König Israels geschrieben.
00:08:45: Ahasja war krank.
00:08:47: war gestürzt, hatte sich verletzt und hatte nun eine Entzündung oder Sepsis, Wundbrand oder so etwas Ähnliches.
00:08:53: Und er wusste nicht, ob er das überleben würde.
00:08:55: Also schickte er seine Diener zum Gott Ekron, Balsebub und nicht zum Gott Israels.
00:09:01: Dort sollten seine Diener herauswenden, ob er sich wieder erholen würde.
00:09:05: Nun, der Prophet Elias stoppte die Boten auf ihrem Weg und wies sie in ihrer Schranken.
00:09:09: Er sagte, warum geht ihr zu Ekron und wendet euch an einen anderen Gott?
00:09:13: Gibt es etwa keinen Gott Israels?
00:09:16: Er sagte, geh zurück zu dem Mann, der euch gesandt hat und sagt ihm, weil er nicht nach Gott sucht, wird er sterben.
00:09:21: Und niemals wieder von dem Bett aufstehen, auf dem er gerade liegt.
00:09:25: Die Boten kehrten also um und waren so schnell wieder da, dass der König sofort wusste.
00:09:30: So schnell konnten sie es nicht zu Ekron geschafft haben.
00:09:34: Und er fragte, warum seid ihr zurückgekommen?
00:09:36: Also erzählten sie, dass sie von einem Mann aufgehalten wurden und sie übermittelten die Botschaft.
00:09:41: Und der König fragte, was für ein Mann war er.
00:09:44: Und sie sagten, er seien Haare gekleidet und Mitglieder umgürtet gewesen.
00:09:48: Elia muss sein ziemliches Modestatement gesetzt haben.
00:09:51: Die Leute haben ihn sofort erkannt.
00:09:53: Ich weiß nicht, ob es hier darum geht, dass er einfach viele Haare hatte, an seinen Armen und alles andere.
00:09:59: In manchen Bibelkommentaren steht, dass sein Bart bis zum Bauch reichte.
00:10:05: Aber wie auch immer er aussah, er hatte Wiedererkennungswert.
00:10:08: Sie beschreiben dem König den Propheten und er wusste sofort, das war Elia.
00:10:12: Warum wusste er das?
00:10:14: Königer Hasja war der Sohn von Ahab und Isabel, zwei der schlimmsten Herrscher, die je Israel regiert hatten.
00:10:22: Die beiden hatten sich durch ihre Sünne mit Elisa angelegt.
00:10:26: Onelia hatte prophezeit, dass Hunde das Blut Ahabs auflecken würden.
00:10:31: Und zwar in demselben Ort, an dem er ein Weinberg von Nabot gestohlen hatte.
00:10:38: Er hatte Nabot ermordet, sein Blut vergossen.
00:10:42: Onelia sagte, an genau diesem Ort werden Hunde dein Blut auflecken.
00:10:49: Und genau so geschah es.
00:10:51: Er verlor im Kampf sein Leben.
00:10:53: Man brachte ihn mit seinem Streitwagen weg, um ihn zu reinigen.
00:10:56: Und genau an dem Ort, an dem die Hunde das Blut Nabots geleckt hatten, leckten sie das Blut Arabs auf, wie es Elia prophezeit hatte.
00:11:04: Elia prophezeitte auch, dass Isabel von Hunden gefressen werden würde und nicht einmal begraben, sondern zu Dünger auf dem Boden verwesen würde.
00:11:14: Junge, eine größere Beleidigung gibt es nicht.
00:11:18: Nun,
00:11:18: das passierte nicht zu Zeiten Ahasias, aber es war geschehen.
00:11:21: Ahasia war sich also bewusst, dass der Zorn Gottes auf ihm und seine Familie war, weil er die Sünden seines Vaters kannte und genau deshalb hatte er sich auch nicht an den Gott Israels gewandt.
00:11:33: Und nachdem er hörte, was Helia prophezeit hatte, sahnd er seine Hauptmänner und ließ Helia zu sich bringen.
00:11:42: In Vers.
00:11:43: neun heißt es, und er sende einen Hauptmann über fünfzig zu ihm, mit seinen fünfzig Leuten.
00:11:48: Als der zu ihm hinaufkam, siehe, da saß er oben auf dem Berg.
00:11:52: Er aber sprach zu ihm, du Mann Gottes, der Königs sagt, komm herab, aber Elia antwortete dem Hauptmann über fünfzig und sprach zu ihm.
00:12:00: Wenn ich ein Mann Gottes bin, so soll Feuer vom Himmel fallen und dich und deine fünfzig verzehren.
00:12:06: Da fiel Feuer vom Himmel und verzehrte ihn und seine fünfzig.
00:12:09: Das ist doch absolut verrückt.
00:12:12: Das ist heftig.
00:12:14: Wissen Sie, manchmal lesen wir solche Geschichten in der Bibel und denken genau das.
00:12:18: Es ist eine Bibelgeschichte.
00:12:20: Manchmal geht an uns komplett vorbei, dass all das real ist, dass es wirklich geschehen ist.
00:12:25: Stellen Sie sich einfach mal vor, das würde hier und jetzt passieren.
00:12:28: Ich würde predigen und Leute würden die Fassung verlieren.
00:12:31: Wissen Sie, manche Menschen schicken mir richtig Hass-E-Mails und wollen mir etwas antun.
00:12:36: Stellen Sie sich einfach mal vor, ein König oder der Präsident der Vereinigten Staaten schickt, seine Leute um mich zu verhaften.
00:12:42: Und ich sitze draußen auf dem Dach unseres Gebäudes und die Männer sagen, kommen Sie herunter, Sie sind verhaftet.
00:12:48: Meine Antwort, wenn ich ein Mann Gottes bin, dann soll Feuer vom Himmel fallen und euch alle verzehren.
00:12:53: Und dann fällt Feuer wie ein Blitz vom Himmel und brennt einundfünfzig Männer nieder.
00:12:59: Können Sie sich das überhaupt vorstellen?
00:13:01: Ich meine die Kraft, die Autorität, das Gericht Gottes ist doch einfach erstaunlich.
00:13:08: Und gleich danach steht in Vers elf und er, also der König Ahasja, sannte nochmals seinen anderen Hauptmann über fünfzig zu ihm mit seinen fünfzig.
00:13:17: Der redete und sprach zu ihm, du Mann Gottes, so spricht der König, komm rasch herab.
00:13:23: Aber Elia antwortete und sprach zu ihm, wenn ich ein Mann Gottes bin, so soll Feuer vom Himmel fallen und dich und deine Fünfzig verzehren.
00:13:31: Da fiel das Feuer Gottes vom Himmel und verzehrte ihn und seine Fünfzig.
00:13:39: Wissen Sie, das erste Mal hätte man sich ja noch irgendwie denken können, dass es sich um einen Zufall gehandelt hat, dass es nicht wirklich Gottes Gericht war.
00:13:47: sondern eine Laune der Natur, ein einfacher Blitz.
00:13:50: Aber beim zweiten Mal steht ihr ganz explizit.
00:13:53: Da fiel das Feuer Gottes vom Himmel und verzehrte ihn und seine Fünfzig.
00:13:58: Hundertzwei Menschen wurden von dem Feuer verzehrt, das der Prophet vom Himmel gerufen hatte.
00:14:03: Einhundertzwei Männer.
00:14:05: Das ist Zorn.
00:14:07: Das ist Gericht.
00:14:09: Das ist nicht Gnade.
00:14:11: Schlussendlich sandete der König ein dritten Hauptmann mit Fünfzig Männern zu Elia.
00:14:16: Und dieser Hauptmann war vernünftig genug, um um Gnade zu bitten.
00:14:19: Und Gott trug Elia auf, mit ihm zu gehen.
00:14:23: Elia ging also mit, sprach direkt zum König, wiederholte das Urteil und Gott schützte ihn.
00:14:29: Und er wurde nicht getötet.
00:14:32: Er musste kein Feuer vom Himmel rufen, um die Menschen zu zerstören.
00:14:38: Damals lebten die Menschen in einem anderen Bund, in dem der Zorn Gottes noch ausgegossen wurde.
00:14:43: Lassen Sie mich Ihnen das Gegenstück dazu im neuen Testament zeigen, im Lukas Evangelium, Kapitel neun.
00:14:49: Ist Jesus auf seinem Weg nach Jerusalem, als er zu der Stadt Samaria kommen.
00:14:56: Und in Lukas neun Vers, einundfünfzig, heißt es.
00:14:59: Es geschah aber, als sich die Tage seiner Wiederaufnahme in den Himmel erfüllten.
00:15:04: Und er sein Angesicht entschlossen nach Jerusalem richtete, um dorthin zu reisen.
00:15:08: Da sannte er Boten vor sich her.
00:15:11: Diese kam auf ihrer Reise in ein Samaritadorf und wollten ihm die Herberge bereiten.
00:15:15: Aber man nahm ihn nicht auf.
00:15:17: Warum nahmen sie ihn nicht auf?
00:15:19: Weil Jerusalem sein Reiseziel war.
00:15:22: Nun, um das wirklich zu verstehen, müssen sie wissen, dass sich die Juden und Samariter hassten.
00:15:27: Sie waren voll von religiösen und rassistischen Vorurteilen.
00:15:30: Das sind allgemein die zwei größten Vorurteile der Menschen, Religion und Herkunft.
00:15:39: Das sehen wir ja auch an den Beispielen, die Jesus selbst gegeben hat, zum Beispiel über den Samariter, der dem verwundeten Mann auf der Straße half.
00:15:47: Wir lesen in der Bibel öfter davon.
00:15:49: Jesus war also auf dem Weg nach Jerusalem.
00:15:51: Samaritan aber war es verboten, nach Jerusalem zu gehen, weil sie sozusagen kein reines Blut hatten.
00:15:57: Sie hatten Mischin geschlossen, was damals gegen das jüdische Gesetz war.
00:16:01: Der Konflikt ging wirklich tief.
00:16:03: Und zudem beteten sie Gott nicht nach den jüdischen Gesetzen an.
00:16:07: Weshalb die Pharisäer, die Puritanen Jerusalem, die Samaritan nicht mehr in den Tempel ließen.
00:16:13: Sie durften nicht einmal mehr Opfer darbringen.
00:16:15: Die Samaritan hatten also ihren eigenen Tempel gebaut, einen eigenen Ort der Begegnung in Samaria.
00:16:22: Aber es herrschten schreckliche Vorurteile.
00:16:26: Jesus hatte diesen Menschen bereits schon gedient.
00:16:31: Das lesen wir in Johannes Kapitel IV, als Jesus der Frau am Brunnen diente und ihr sagte, dass sie schon fünfmal verheiratet gewesen war.
00:16:39: Er wusste auch, dass der Mann, mit dem sie zu diesem Zeitpunkt zusammenlebte, nicht ihr Ehemann war.
00:16:45: Sie tat Buse und wurde errettet.
00:16:47: Da ging sie in die Stadt und brachte die ganzen Menschen zu Jesus, und es heißt, dass viele an ihn glaubten.
00:16:53: Das waren die Samarita, Menschen, die Jesus bereits kannten.
00:16:57: Jesus hatte ihn schon gedient.
00:16:59: Sie hatten ihn als ihren Retter, als Messias angenommen.
00:17:02: Sie wussten, wer er war.
00:17:05: Aber als er zurück durch Samaria hindurchgehen wollte, Weil es auf seinem Weg nach Jerusalem lag, wiesen sie ihn zurück und wollten ihn nicht einmal durch die Stadt hindurchlassen.
00:17:17: Nur weil er mit den Juden gemeinsam in den Tempel wollte, aber der Hass war einfach zu groß.
00:17:23: Sie müssen den Hintergrund kennen, um zu verstehen, wie tief diese Ablehnung von Jesus hier eigentlich reichte.
00:17:28: Sie wussten genau, was sie taten.
00:17:30: Sie wussten, dass Jesus der Messias war.
00:17:32: Aber weil er sich mit den heuchlerischen Juden abgab, wollten sie nichts mit ihm zu tun haben.
00:17:37: Und jetzt schauen sie sich mal die Reaktion von Jesus Jüngern in Vers.
00:17:41: fifty-four an.
00:17:42: Als aber seine Jünger Jacobus von Johannes das sahen, sagten sie, Herr willst du, dass wir sprechen, dass Feuer vom Himmel herabfallen und sie verzehren soll, wie es auch Elia getan hat.
00:17:52: Sie sprachen genau über die Stelle, die wir uns gerade eben angeschaut haben, zweiter Könige Kapitel I. Elia rief Feuer vom Himmel und hundertzwei Männer verloren ihr Leben.
00:18:02: Sie hatten verstanden, dass Jesus gerade ein größeres Unrecht angetan wurde als Elia.
00:18:07: Aber als Elia betete, trug der Herr ihm auf, mit den Männern mitzugehen.
00:18:11: Und der Herr beschützte ihn und Elia musste gar kein Feuer vom Himmel rufen.
00:18:15: Das war also keine Notwehr gewesen.
00:18:17: Nein, Gott hatte einfach seinen Zorn durch den Propheten Elia auf diese Leute ausgegossen.
00:18:23: Aber hier waren die Menschen sogar noch mehr schuldig geworden als Ahasya in zweiter Könige Kapitel I. Sie hatten das Urteil sozusagen noch mehr verdient, weil sie wussten, wer Jesus eigentlich war.
00:18:39: Sie hatten ihn schon empfangen, aber weil er sich mit den Heuchlern in Jerusalem abgegeben hatte, wiesen sie ihn zurück.
00:18:48: Elia rief Feuer vom Himmel, als es eigentlich gar nicht nötig war.
00:18:53: Die Jünger hier hatten eigentlich noch mehr Grund, weil Jesus ein größeres Unrecht angetan wurde als Elia.
00:19:01: Sie wollten ihm ja nichts antun.
00:19:03: Aber schauen Sie sich Jesus Reaktion an.
00:19:05: Vers fünfundfünfzig.
00:19:07: Er aber wandte sich um und ermahnte sie ernstlich und sprach.
00:19:11: Wisst ihr nicht, welches Geist des Kinder ihr seid?
00:19:14: Denn der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um die Seelen der Menschen zu verderben, sondern zu erraten.
00:19:19: Und sie zogen in ein anderes Dorf.
00:19:21: Jesus machte es ganz klar.
00:19:23: Nein, wir werden kein Feuer vom Himmel rufen.
00:19:25: Ich bin nicht gekommen, um Gericht zu bringen.
00:19:27: Ich bin gekommen, um Gnadewalten zu lassen.
00:19:30: Ich bin gekommen, um die Sünden der Menschen zu tragen und nicht um Gottes Urteil zu vollstrecken.
00:19:34: Lassen Sie mich das anders formulieren.
00:19:36: Und ich weiß, das wird jetzt ziemlich hart klingen, aber mir ist es wichtig, dass Sie diesen Punkt verstehen.
00:19:41: Wäre Jesus in zweiter Könige Kapitel eins, als Elia Feuer vom Himmel rief, auf dieser Erde in seinem physischen Körper dargewiesen, dann hätte er auch Elia in seine Schranken gewiesen.
00:19:56: Will ich damit sagen, dass Elia etwas falsch gemacht hat?
00:19:59: Nein, er lebte ja in einem anderen Bund.
00:20:02: Und genau das möchte ich Ihnen diese Woche erklären.
00:20:04: Ich möchte Ihnen zeigen, warum Gott ein Bund des Zornes und der Strafe im Alten Testament geschlossen hatte.
00:20:11: Aber Gott konnte mit den Menschen auch anders umgehen.
00:20:14: Und ich werde Ihnen erklären, warum er das so getan hat.
00:20:17: Aber sie und ich, wir leben in einem anderen Bund.
00:20:24: Wenn sie versuchen, den alten Bund, Gottes Zorn über unsere Sünde ins neue Testament zu holen, dann würde Jesus sie genauso zurechtweisen, wie er es auch mit seinen Jüngern getan hat.
00:20:35: Jakobus und Johannes wollten das exakt selbe tun, wie Elia damals, aber die beiden wurden ermahnt.
00:20:41: Sie versuchten einen Propheten des alten Testamentes nachzuahmen und wurden zurechtgewiesen.
00:20:47: Auch heute gibt es viele Menschen im Leib Christi, die sich wie ein Prophet des alten Testamentes aufspielen.
00:20:52: die Aufstehen und Gericht verkünden.
00:20:55: Ich war tatsächlich mal in einem Gottesdienst, in dem jemand Aufstand, eine Profitie gab und sagte, der Herr ist wütend, er ist zornig.
00:21:04: Das ist nicht wahr.
00:21:06: Ja, im alten Bund wurde der Zorngott so offenbar, dabei im neuen Bund hat Jesus den alles entscheidenden Unterschied gemacht.
00:21:13: Gott geht mit den Menschen heute anders um.
00:21:15: Gott lässt kein Gericht über Amerika walten, errichtet keine einzige Nation.
00:21:21: Nun heißt das, dass wir frei sind und das niemals wieder irgendetwas Schlimmes passieren wird?
00:21:26: Nein, wir zerstören uns gerade selber.
00:21:28: Wir geben uns selbst dem Feind hin und die Bibel lässt keinen Zweifel.
00:21:34: Der Teufel kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben.
00:21:38: Der Feind zerstört all diejenigen, die Gott verlassen haben und ihn nicht mehr suchen.
00:21:43: Sünde zieht immer noch Konsequenzen nach sich, aber Gott hat kein Urteil über diese Nation gesprochen.
00:21:50: Und Gott richtet auch nicht über sie.
00:21:52: Wir haben einen neuen Bund, und die Dinge sind nun anders, als sie im alten Bund waren, wo Elia Feuer vom Himmel rief und hundertzwei Menschen ums Leben kamen.
00:22:03: Als die Leute im neuen Testament versuchten, genau dasselbe zu tun wurden, sie am Mann.
00:22:10: Lassen Sie mich das anders formulieren.
00:22:13: Wir sind Botschafter für den Herrn.
00:22:16: Und wir rechnen den Menschen ihre Sünden weder an, Noch setzen wir den Zorn Gottes frei oder prophezeien seinen Urteil über anderen.
00:22:26: Das ist nicht der Bund, in dem wir leben, aber traurigerweise haben das die meisten Christen nicht verstanden.
00:22:37: Sie erkennen den Unterschied zwischen dem Alten und dem neuen Bund nicht.
00:22:41: Sie denken, der einzige Unterschied zwischen dem Alten und dem neuen Bund ist die leere Seite in ihrer Bibel.
00:22:48: Die meisten denken einfach, das gehört irgendwie zusammen.
00:22:52: Nein, wir nennen es ja nicht umsonst das Alte und das neue Testament.
00:22:57: Gott hat einen neuen Bund, einen neuen Vertrag mit uns geschlossen, wegen Jesus.
00:23:02: Jesus hat alles verändert.
00:23:06: Diese Woche möchte ich Ihnen helfen, die beiden Bünde zu verstehen und Ihnen zeigen, dass Gott heute anders mit uns umgeht.
00:23:14: Gott hat sich nicht verändert, aber er geht anders mit uns um, weil all sein Zorn auf Jesus ausgegossen wurde.
00:23:22: Dieses Buch, der Krieg ist zu Ende, kann ein wahrer Segen für Sie sein.
00:23:27: Ich lege Ihnen ans Herz, sich das zu besorgen.
00:23:30: Passend dazu gibt es auch noch CDs, DVDs und ein Studienführer.
00:23:34: In den Ansagen bekommen Sie alle Informationen, wie Sie diese Artikel erhalten können.
00:23:38: Und ich sage es Ihnen, das hier würde Sie wirklich segnen.
00:23:41: Hören Sie also den Ansagen zu, rufen Sie heute noch an oder schreiben Sie uns und schalten Sie morgen wieder zu einer neuen Folge von Gospel Truth ein.
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