Der Krieg ist zu Ende: Folge 21
Shownotes
Hält Gott seinen Segen wegen deiner Sünde von dir zurück? Nein! Der Kampf gegen Sünde und Gericht tobt seit Anbeginn der Zeit, aber er endete siegreich durch den Tod, das Begräbnis und die Auferstehung von Jesus Christus.
In dieser Lehrserie von Andrew kannst du von Schuld und Verdammnis befreit werden und die ganze Fülle deiner Beziehung zu Gott erleben.
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Transkript anzeigen
00:00:02: Willkommen bei Gospel Truth mit Andrew Wamek.
00:00:05: Eine christlichen Lehrsendung mit Schwerpunkt auf Gottes bedingungsloser Liebe und Gnade.
00:00:10: Jesus hat uns alle unsere Sünden vergeben.
00:00:13: Vergangene, gegenwärtige und auch zukünftige.
00:00:18: Das erste Mal, als ich wirklich
00:00:20: verstanden habe, dass Jesus die komplette Strafe und alle Schuld meiner Sünde
00:00:26: auf Sicht genommen hat, das war Freiheit für mich.
00:00:29: Das Wort hat nun Andrew.
00:00:32: Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Gospel Truth.
00:00:35: Heute leere ich weiter über das Thema.
00:00:37: der Krieg ist zu Ende.
00:00:40: Diese Serie ist auch als Buch für sie erhältlich und es gibt sogar passende CDs und Studienführer dazu.
00:00:47: Diese Woche spreche ich ein letztes Mal über dieses Thema und ich habe schon einiges mit ihnen behandelt.
00:00:52: Trotzdem liegt noch einiges vor und so'n.
00:00:54: leider habe ich nicht die Zeit, all das zu wiederholen, worüber wir bereits geredet haben.
00:00:58: Deshalb möchte ich Ihnen wirklich ans Herz legen, sich diese Materialien hier zuzulegen.
00:01:03: Ich glaube, das hier gehört zu den allerwichtigsten Dingen, die mir der Herr je offenbart hat.
00:01:07: Wenn Sie mich schon etwas länger kennen, dann wissen Sie bestimmt, dass ich in der letzten Zeit eine Begegnung mit Gottes Liebe und Gnade hatte.
00:01:14: die mein Leben komplett verändert hat.
00:01:16: Ich wusste, dass Gott mich voll und ganz liebt, ganz unabhängig davon, was ich verdient hatte.
00:01:21: Ich wusste, dass es nichts mit mir zu tun hatte.
00:01:23: Ich wusste schon damals, dass Gott mich liebt, weil er die Liebe ist, nicht weil ich liebenswert bin.
00:01:28: Ich wusste all das, aber ich hatte es nicht verstanden.
00:01:31: Und ich glaube, dieses fehlende Verständnis kam daher, dass ich unter dem Gesetz groß geworden war.
00:01:36: Mir wurde immer eingeprägt, dass man sich die Güte Gottes verdienen musste.
00:01:40: Man musste seine Gunst, seine Salbung und sein Segen für das eigene Leben verdienen.
00:01:45: Und ich wusste, dass ich es nicht verdient hatte.
00:01:48: Hätte ich nicht die Dinge begriffen, über die wir hier sprechen?
00:01:53: Dann hätte ich Gottes Güte niemals in meinem Herzen behalten können.
00:01:56: Denn so wie ein Mensch in seinem Herz denkt, so ist er
00:01:59: auch.
00:02:00: Sie können die Gnade und beim Herzigkeit Gottes zwar erleben und davon eine Zeit lang berührt sein.
00:02:06: Aber auf die lange Sicht gesehen wird sich ihr Leben immer nach ihren Gedanken ausrichten.
00:02:11: Mehr
00:02:13: war beigebracht worden, dass man Gottes Gunst verdienen musste.
00:02:16: Es ging um Leistung.
00:02:18: Gott interessiert sich nur für unsere Werke.
00:02:21: Aber im neuen Bund stimmt das nicht.
00:02:23: Im
00:02:23: alten Bund ging es um Leistung.
00:02:25: Und das war mir damals beigebracht worden.
00:02:29: Aber ich kannte den Unterschied zwischen den beiden nicht.
00:02:33: Diese
00:02:33: Serie, der Krieg ist zu Ende, ist im Grunde nur eine Offenbarung über den Neun und den Alten Bund.
00:02:42: Hätte ich das nicht verstanden, dann hätte mich das Erlebnis von damals nicht nachhaltig verändert.
00:02:47: Es ist absolut essentiell, das zu verstehen.
00:02:51: Letzte Woche habe ich aus Römer Kapitel V, Vers.
00:02:53: XIII gelehrt.
00:02:54: Dort steht, denn schon vor dem Gesetz war die Sünde in der Welt.
00:02:59: Wo aber kein Gesetz ist, da wird die Sünde nicht in Rechnung gestellt.
00:03:03: Diese Stelle half mir den Unterschied zwischen dem Alten und dem neuen Bund richtig zu verstehen.
00:03:10: Die ersten zweitausend Jahre, nachdem Adam und Eva gesündigt hatten, herrschte die Gnade Gottes, seine beim Herzlichkeit, und errechnete den Menschen ihrer Sünden nicht an.
00:03:21: Aber als das Gesetz kam, begann er dem Menschen ihre Sünden vorzuhalten.
00:03:26: Er begann zu urteilen.
00:03:28: Sein Zorn wurde ausgegossen.
00:03:30: Er ließ sein Gericht walten.
00:03:31: Schauen Sie sich mal Fünfter Mose, Kapitel, XXVIII an.
00:03:35: Geschwüre, Entzündungen, Beulen und was sonst noch.
00:03:38: Krankheit, Qualen und all das wurden zur Strafe geschickt.
00:03:41: Warum macht er Gott das?
00:03:44: Die Menschen hatten die Abwesenheit von Gottes Urteil und Strafe über ihre Sünden in den ersten zweitausend Jahren nach dem Sündenfall von Adam und Eva als Zustimmung gewertet.
00:03:56: Nur, weil es keine Strafe gab, ließen die Menschen der Sünde freien Lauf.
00:04:00: Gott hatte noch kein Gericht walten lassen.
00:04:03: Aber der Feind bekam ein Anrecht an der Menschheit und an den einzelnen Menschen Leben.
00:04:08: Und so wurden wir von der Sünde zerstört.
00:04:13: Gott wollte seinen Zorn nicht walten lassen.
00:04:15: Das war der Grund, warum er zweitausend Jahre wartete, bevor er das Gesetz gab.
00:04:21: Gott wollte das nicht.
00:04:23: Es war nicht seine erste Wahl, aber er musste es tun, weil die Menschen es nicht verstanden.
00:04:29: Wir hatten uns seiner relativen Moral bedienen.
00:04:34: In zweiter Korinther Kapitel X Vers zwölf steht, die Menschen maßen und verglichen sich mit sich selbst.
00:04:41: Deshalb waren sie unverständlich.
00:04:43: Das machen viele Leute auch heute noch.
00:04:46: Gott musste einen definitiven Standard von richtig und falsch setzen, um uns von der Vorstellung zu befreien, dass wir auch auf nur irgendeine Art und Weise würdig genug sein könnten, eine Beziehung zu Gott.
00:04:57: Auf Basis unserer eigenen Werke zu gewinnen.
00:05:00: Das Gesetz verdammte uns und sprach uns vor Gott schuldig, und das war einer der Gründe, warum Gott das Gesetz gab.
00:05:06: Wissen Sie, ich stelle mir das immer vor wie bei Kleinkindern.
00:05:10: Eltern sind dafür verantwortlich, ihren Kindern den Unterschied zwischen richtig und falsch beizubringen.
00:05:18: Wir müssen ihnen das irgendwie vermitteln, aber wir können damit nicht warten, bis unsere Kinder schon Teenagers sind.
00:05:24: Und dann erst erklären, was es mit richtig und falsch auf sich hat.
00:05:28: Wenn die Kinder klein sind, dann bringen wir es ihnen bei.
00:05:31: Nein, du kannst dein Bruder oder deiner Schwester nicht einfach die Spielsachen wegnehmen.
00:05:35: Nein, es geht nicht alles nur um dich.
00:05:37: Du kannst nicht einfach rausrasten und laut dem Laden rumschreien und tun, was du willst.
00:05:41: Man muss das seinen Kindern beibringen, und wenn man zu lange damit wartet, dann haben sie sich schon allerlei angewöhnt.
00:05:47: Man muss früh damit anfangen, seinen Kindern den Unterschied zwischen richtig und falsch beizubringen.
00:05:54: Aber wenn ein Kind, das zwei Jahre alt ist, dann kann man nicht wie mit einem erwachsenen Argumentieren.
00:05:59: Man kann nicht einfach sagen, du kannst deine Schwester das Spielzeug nicht wegnehmen.
00:06:03: Denn wenn du das tust, dann handelst du aus Selbstzucht heraus und das kommt vom Teufel.
00:06:08: Jesus hat gesagt, geben ist seliger als nehmen, also musst du geben.
00:06:12: Wenn sie so versuchen, mit einem Kind zu sprechen, dann wird ihr zweijähriges das nicht verstehen.
00:06:17: Stellen Sie sich vor, Sie würden sagen, wie, wenn du so egoistisch weiter machst, dann wirst du niemals Freunde haben.
00:06:23: Und solltest du tatsächlich heiraten, dann wird deine Ehe in die Brüche gehen, weil du nur an dich selbst denkst, die Ehe ist nicht fünfzig, fünfzig, die Ehe ist hundert, hundert.
00:06:32: Du musst dich deinem Partner ganz hingeben.
00:06:34: Du musst dein Leben geben, wie auch Christus sein Leben für die Gemeinde gegeben hat.
00:06:38: Wissen Sie, wenn Sie versuchen, das seinem zweijährigen Kind so zu erklären, dann werden Sie damit nicht weit kommen.
00:06:44: Aber wissen Sie, was ein Kleinkind versteht?
00:06:46: Wenn du deinem Bruder oder deiner Schwester das Spielzeug noch einmal wegnimmst, dann gibt es Ärger.
00:06:51: Dann gibt es seine Strafe.
00:06:52: Das Ganze wird Konsequenzen haben.
00:06:55: Wissen Sie, ein Kind kann vielleicht nicht verstehen, dass es einen Gott und einen Teufel gibt und dass es Himmel und Hölle gibt.
00:07:01: Vielleicht ist das für Kleinkinder noch zu viel, aber das nächste Mal, wenn ihr Kind seinem Bruder oder seiner Schwester etwas wegnehmen will, wird es das lieber lassen, weil es Angst vor den Konsequenzen hat.
00:07:14: Gewissermaßen hat Gottes gleiche getan, bevor wir von Neuem geboren wurden.
00:07:18: In erster Korinther Kapitel zwei Vers, vierzehn steht.
00:07:21: Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit.
00:07:26: Und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muss.
00:07:30: Im alten Testament konnten die Menschen nicht von Neuem geboren werden.
00:07:33: Sie konnten kein neues Herz bekommen.
00:07:35: Ihr Verstand konnte nicht so erneuert werden, wie es der Heilige Geist heutzutage in uns vollbringen kann.
00:07:42: Was tat Gott also?
00:07:44: Er ging mit ihnen um wie mit kleinen Kindern.
00:07:46: Und es war einfach zu verstehen.
00:07:48: Wenn du am Sabbat rausgehst, um Äste zu sammeln und das Gesetz brichst, dann würde das dein Leben kosten.
00:07:54: Wenn du dies oder das tust, dann wirst du zu Tode gesteinigt werden.
00:07:58: Selbst wenn sie damals die ganzen geistlichen Hintergründe nicht verstehen konnten, wussten sie.
00:08:03: Wenn ich so lebe, dann werde ich bestraft werden.
00:08:05: Und genau das hielt das Master-Sünde im Zaun.
00:08:10: Betrachten Sie es mal so, vor der Sinnflut zu Zeiten Noahs saß auf dieser Erde fürchterlich aus.
00:08:17: Die Menschen lebten in totaler sexueller Sünde.
00:08:20: Die gesamte Welt war verdorben worden.
00:08:23: Also schickte Gott eine Flut und löschte alle Menschen aus, außer die achte auf der Arche waren.
00:08:29: Das Gesetz wurde kurze Zeit später gegeben.
00:08:32: und wissen Sie was?
00:08:33: Jesus sagte, Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein.
00:08:42: Worauf will ich hinaus?
00:08:44: Die Flut kamen ein-tausend sechshundertsechsundfünfzig Jahre nachdem Adam und Eva gesündigt hatten.
00:08:49: In nur ein-tausend sechshundertsechsundfünfzig Jahren wurde die Welt so verdorben, dass Gott sich entschloss, die Erde zu zerstören.
00:08:57: Das
00:08:58: ist nun etwa viertausend Jahre her und erst langsam sieht es wieder so verdorben und unmoralisch aus wie damals.
00:09:04: So hatte Jesus es gesagt, wie es in den Tagen Noahs war.
00:09:10: So wird es beim Kommen des Menschensohnes sein.
00:09:13: Der Sohn des Menschen ist allerdings noch kein zweites Mal gekommen.
00:09:17: Und wir nähern uns gerade nach viertausend Jahren, demselben Maß an Verdorbenheit.
00:09:24: Damals brauchte es weniger als zweitausend Jahre, um an diesen Brum zu kommen.
00:09:28: Nun sind schon doppelt so viele Jahre vergangen, und die Dinge sind immer noch nicht so schlimm, wie sie damals waren.
00:09:34: Wir kommen erst langsam dahin.
00:09:35: Wo liegt der Unterschied?
00:09:37: Nun, ein großer Unterschied ist das Gesetz.
00:09:39: Das Gesetz Gottes machte den Menschen Angst.
00:09:41: Es heißt den Sprüche.
00:09:42: sechzehn sechs durch die Feucht des Herrn Weichtmann vom Bösen.
00:09:46: Die Angst vor Strafe sorgt dafür, dass Kinder wissen, was richtig ist, bevor sie verstehen, warum es richtig ist.
00:09:55: Gleichermaßen hält die Angst vor Strafe, die sterblichen Menschen davon ab sich, einfach dem Feind hinzugeben, bis sie derart von Dämon besessen sind, dass sie nicht mehr erreicht werden können.
00:10:05: Auch heute hat das Gesetz noch Sinn und Zweck.
00:10:09: Wissen Sie, ich bin an einer stark befahrenen Straße groß geworden.
00:10:13: Mein Vater starb, als ich noch jung war, gerade erst zwölf Jahre alt.
00:10:17: Und die Jahre davor war er ziemlich krank.
00:10:19: Meine Mutter war also diejenige, die mich in die Schranken weisen musste.
00:10:23: Und ich sage es ihnen.
00:10:24: Wenn ich über die Straße ging, ohne nach links und rechts zu schauen, dann gab es Schläge.
00:10:30: Wenn uns beim Spielen der Ball auf die Straße rollte, dann ran ich niemals einfach hinterher.
00:10:35: Nicht, weil ich wirklich verstanden hatte, warum.
00:10:38: Ich rannte nicht auf die Straße, damit meine Mama mir nicht den Hintern versolte.
00:10:45: Weiter dachte ich damals noch nicht.
00:10:47: Als Kind machte ich mir keine Gedanken darüber, dass mich ein Auto überfahren konnte.
00:10:51: Es ging mir nicht darum, mein eigenes Leben zu bewahren.
00:10:54: Ich wollte einfach keine Prügel bekommen.
00:10:56: Das war meine einzige Motivation.
00:10:58: Wissen Sie, meine Mutter ist mittlerweile beim Herrn.
00:11:01: Ich mache mir keine Sorgen mehr, dass sie wütend werden könnte.
00:11:04: Aber jedes Mal, wenn ich eine Straße überquere, schaue ich in beide Richtungen.
00:11:09: Manchmal sogar zweimal,
00:11:10: weil
00:11:10: mir das so beigebracht wurde.
00:11:13: Heute weiß ich auch, was der Sinn und Zweck dahinter ist.
00:11:17: Aber als Kind hatte ich das nicht wirklich verstanden.
00:11:20: Ich schaute damals nach links und rechts, weil ich mir die Trachtprügel ersparen wollte.
00:11:27: Nun, bevor wir von Neuem geboren wurden und den Geist Christi empfingen, zusammen mit all den wunderbaren Dingen, die wir als wiedergeborene Christen genießen dürfen, war das Gesetz wie eine Schadensbegrenzung der Sünde.
00:11:41: Es schränkte den Feind dabei ein, uns zu zerstören.
00:11:44: Nicht weil wir alles begriffen hatten, sondern weil wir Angst vor der Strafe hatten.
00:11:49: Das Gesetz.
00:11:50: Gost in Zorn, die Angst und auch die Verdammnis Gottes aus.
00:11:56: Es hatte eine Bestimmung und bewirkte zwei Dinge.
00:11:58: Erstens diente es all denen, die ein heiliges Leben führten.
00:12:02: Ich zähle mich selbst zu dieser Kategorie.
00:12:04: Ich bin in einem christlichen Elternhaus groß geworden und habe verglichen mit anderen ein extrem heiliges Leben geführt.
00:12:11: Aber wie schon gesagt, wer will denn der kleinste Sünder in der Hölle sein?
00:12:14: Alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten.
00:12:18: Ich hatte gesündigt, vielleicht nicht zu demselben Maß wie sie oder ein anderer, aber ich hatte gesündigt und verdiente die Hölle.
00:12:25: Ich brauchte einen Retter.
00:12:26: Es gab also Menschen, die ein relativ gutes Leben führten, verglichen mit anderen.
00:12:31: Und diese Leute maßen sich an dem Standard anderer Menschen und hatten nicht das Gefühl, einen Retter zu brauchen.
00:12:38: Aber der Sinn und Zweck des Gesetzes war es, uns unsere Sünde zu offenbaren und uns zu zeigen, wie schlimm es eigentlich um uns stand, sodass wir aufhören würden, uns auf uns selbst zu verlassen.
00:12:48: Wir mussten unsere Selbstgerechtigkeit loslassen lernen und uns voll und ganz auf die Gnade Gottes verlassen und ihn um Vergebung bitten.
00:12:56: Das war eine Wirkung des Gesetzes.
00:12:58: Das Gesetz diente aber auch der ganzen Gesellschaft.
00:13:01: Weil es uns von unserer relativen Moral befreit, ohne uns den Standard Gottes offenbart.
00:13:06: Es tut nichts zur Sache, was die LGBTQ Community behauptet oder was unsere Gesellschaft sagt.
00:13:12: Entscheidend ist, was im Wort Gottes steht.
00:13:14: Das Gesetz zeigt uns was richtig und falsches.
00:13:17: Ohne das Gesetz macht jeder, was er persönlich für richtig hält.
00:13:21: Und wenn der da drüben was macht und nicht sofort tot umfällt.
00:13:24: sondern reich und berühmt ist.
00:13:26: Auf dem Titelbild von allen möglichen Zeitschriften jede will das Autogramm haben.
00:13:30: Dabei lebt diese Person ein komplett unmoralisches Leben.
00:13:34: Aber gut, so schlimm kann das ja gar nicht sein.
00:13:39: Nein, dafür haben wir das Gesetz.
00:13:42: Das Gesetz zeigt uns, dass es ganz egal ist, was die anderen tun.
00:13:46: Eines Tages stehen wir vor Gott und werden für unsere Taten Rechenschaft ablegen müssen.
00:13:51: Und hier ist das Standard, mit dem wir gemessen werden.
00:13:54: Das Gesetz hat uns unsere Selbstgerechtigkeit genommen.
00:13:57: Es hat uns gezeigt, wie es wirklich geht.
00:13:59: Wissen Sie, ich denke mir das immer so.
00:14:01: Stellen Sie sich vor, wir stehen alle auf Treibsand und sinken vor uns hin.
00:14:05: Und zwar ungefähr gleich schnell.
00:14:07: Wenn Sie sich nur mit den Leuten um sich herum vergleichen, dann bemerken Sie vielleicht, dass irgendetwas nicht stimmt.
00:14:13: Aber wenn alle um Sie herum im gleichen Schlamassel stecken, dann wird Ihnen das Ausmaß nicht bewusst.
00:14:19: Sie denken alles sei im grünen Bereich und machen sich keine Gedanken mehr darüber.
00:14:25: Aber wenn Sie festen Grund sehen könnten, wenn es irgendein Maßstab geben würde, eine Messlatte, an der Sie die Meter und Zentimeter erkennen könnten, ein Maßstab, der nicht singt.
00:14:35: dann würden sie verglichen mit dem perfekten Maßstab, der sich nicht bewegt.
00:14:39: Recht schnell merken.
00:14:40: Im Vergleich zu den anderen geht es mir gut, aber wenn ich diese Messlatte anschaue, junge, dann gehe ich unter.
00:14:46: Wenn nicht irgendetwas passiert, dann sterbe ich hier.
00:14:49: Sehen Sie genau das war die Wirkung des Gesetzes.
00:14:52: Das Gesetz war knallhart, nicht zu bewegen.
00:14:54: Und es verändert sich auch nicht, nur weil es die Gesellschaft tut.
00:14:58: Wir hatten mal einen Präsidenten, der behauptete, Christ zu sein.
00:15:01: Und er wurde einmal gefragt, wie er eine bestimmte Politik vertreten kann, wenn die Bibel sich ganz klar dagegen ausspricht.
00:15:08: Seine Antwort?
00:15:08: Die Bibel ist relativ zur Gesellschaft.
00:15:11: In der damaligen Gesellschaft war eine Sache vielleicht falsch.
00:15:14: Aber heutzutage ist das nicht mehr der Rede wert.
00:15:17: Das ist ein absolut falsches Verständnis.
00:15:19: Jeder, der sich ernsthaft mit dem Wort Gottes auseinandersetzt, sieht, dass es in der Bibel keine relativ moral Vorstellungen gibt.
00:15:26: Das Wort ist absolut.
00:15:27: Das war die zweite Bestimmung des Gesetzes.
00:15:32: Sie müssen verstehen, was hier in Römer Kapitel V, Vers zwölf steht.
00:15:35: Darum gleich, wie durch einen Menschen, die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod.
00:15:40: Und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben.
00:15:45: Der Tod und die Sünde kamen beide durch einen Menschen in diese Welt.
00:15:49: Es geht nicht nur um ihre Sünde.
00:15:51: Es geht nicht um ihre Taten im Vergleich zu anderen.
00:15:55: Nein, sie sind als Sünder geboren.
00:15:58: Sie waren von Geburt an getrennt von Gott.
00:16:00: Schauen Sie sich diese Verse in Römer Kapitel V an.
00:16:03: Darin steckt so eine Kraft.
00:16:05: In Verse XV steht, aber es verhält sich mit der Gnadengabe nicht wie mit der Übertretung.
00:16:10: In anderen Worten geht es hier um einen Gegensatz.
00:16:13: Adams Sünde gelangte durch einen Menschen zur gesamten Menschheit.
00:16:17: Das Werk Jesu gelangt ebenso durch einen Menschen zur gesamten Menschheit.
00:16:22: Adams Werk war verdorben.
00:16:24: Das Werk Jesu aber war Gerechtigkeit und wurde der gesamten Menschheit zuteil.
00:16:29: Hier
00:16:30: steht.
00:16:33: Aber es verhält sich mit der Gnadengabe nicht wie mit der Übertretung.
00:16:36: Denn wenn durch die Übertretung des einen die vielen gestorben sind, wie viel mehr ist die Gnade Gottes und das Gnaden geschenkt, durch den einen Menschen, Jesus Christus, in überströmendem Maß zu den vielen gekommen.
00:16:48: Erzieht ihr also einen Vergleich.
00:16:50: Sie sind nicht durch ihre eigenen Taten zum Sünder geworden, sondern durch den Fall Adams.
00:16:56: Sie sind als Sünder geboren worden.
00:16:57: Wenn sie Jesus zu ihrem Herrn machen, dann werden sie gerecht.
00:17:01: Wieder nicht durch ihre eigenen Werke, nicht weil sie gerecht und vollkommen sind, sondern weil ihnen die Gerechtigkeit Jesu angerechnet wird.
00:17:08: Ich habe diesen Vers aus II.
00:17:10: Korinther Kapitel V, Vers.
00:17:12: XXI, schon einmal vorgelesen.
00:17:14: Hier heißt es, denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir ihm zur Gerechtigkeit Gottes würden.
00:17:22: Jesus war ohne Sünde, aber er wurde zur Sünde.
00:17:25: weil er unsere Sünden auf seine Schultern nahm.
00:17:28: Wir waren sündig, aber wir wurden gerecht, weil all unsere Sünden auf Jesus gelegt wurden und all seine Gerechtigkeit auf uns.
00:17:36: Das gilt für all diejenigen, die das Geschenk der Errettung angenommen
00:17:39: haben.
00:17:42: Noch einmal zurück zur Römer Kapitel V Vers.VI.
00:17:45: Und es verhält sich mit dem Geschenk nicht so wie mit dem, was durch den einen kam, der sündigte, denn das Urteil führt aus der einen Übertretung zur Verurteilung.
00:17:54: Die Gnadengabe aber führt aus vielen Übertretungen zur Rechtfertigung.
00:17:58: Eines Sünde, der Sündenfall von Adam und Eva, machte die gesamte Menschheit zu Sündern.
00:18:03: Auf der einen Seite haben wir viele Übertretungen, aber ein Sühneopfer für all unsere Sünden setzt diejenigen frei, die diese Gabe empfangen.
00:18:12: Vers.
00:18:14: Denn wenn in Folge der Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft kam durch den einen, wieviel mehr werden die, welche den Überfluss der Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus.
00:18:27: Lesen Sie diese Bibelstellen aufmerksam durch und Sie werden merken, dass es hier nirgendwo um Ihre eigenen individuellen Werke geht.
00:18:35: Sie sind nicht durch Ihre eigenen Werke zum Sünder geworden, sondern weil Adam gesündigt hatte.
00:18:41: Sie sind in Sünde geboren.
00:18:43: Gleichermaßen werden Sie gerecht, wenn Sie Jesus zu Ihrem Herrn machen, nicht weil Ihre eigenen Werke dazu führen, sondern weil Jesus das für Sie vollbracht hat.
00:18:54: Sehen Sie, genau hier liegt der Unterschied zwischen dem alten und dem neuen Bund.
00:18:59: Der alte Bund beinhaltet die Strafe und Zorn, abhängig von unseren Werken.
00:19:04: Und traurigerweise fühlen sich auch noch heutzutage viele Christen, als ob Gott wütend auf sie ist.
00:19:09: Nein, Gott nimmt sie an, weil auf Jesus schaut und nicht auf ihre Werke.
00:19:15: Junge,
00:19:15: das ist doch wunderbar.
00:19:19: Vers.
00:19:19: Achtzehn.
00:19:20: Wie nun durch die Übertretung des einen die Verurteilung für alle Menschen kam.
00:19:24: So kommt auch durch die Gerechtigkeit des einen für alle Menschen die Rechtfertigung, die Leben gibt.
00:19:32: Denn gleich wie durch den Ungehorsam des einen Menschen, die vielen zu Sündern gemacht worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten gemacht.
00:19:44: Junge, das ist doch fast zu schön, um wahr zu sein.
00:19:46: Und dann heißt es in Vers.
00:19:48: zwanzig.
00:19:49: Das Gesetz aber ist daneben hereingekommen, damit das Maß der Übertretung voll würde.
00:19:54: Wo aber das Maß der Sünde voll geworden ist, da ist die Gnade überströmt geworden.
00:19:59: Gott gab uns das Gesetz, damit das Maß der Übertretungen voll werden würde.
00:20:06: Das Gesetz wurde nicht gegeben, um uns von der Sünde frei zu setzen.
00:20:09: Es sollte der Sünde Kraft geben und den Tod in uns bewirken, damit wir endlich damit aufhören würden, uns nur von selbst zu verlassen.
00:20:19: Hier ist noch ein Beispiel.
00:20:21: Stellen Sie sich einen alten Stier vor, der auf seiner Weide liegt und Strohhaut.
00:20:25: Und der Stier sagt ... Oh Mann, ich bin ganz schön böse.
00:20:29: Jede, der hier durchläuft, wird von mir gejagt.
00:20:32: Und ich gebe mein Bestes, ihn aufzuspießen.
00:20:34: Das ist falsch.
00:20:35: Ich sollte nicht so sein.
00:20:37: Ich werde von nun an kein Stier mehr sein.
00:20:39: Von nun an bin ich ein Schaf.
00:20:40: Und der Stier liegt auf seiner Wiese und denkt, er sei ein Schaf.
00:20:44: Wissen Sie, ein Stier wird nicht zum Schaf, nur weil er sich das fest vornimmt und unbedingt anders sein will.
00:20:49: Er ist von Natur aus ein Stier.
00:20:52: Stellen Sie sich doch einfach mal vor.
00:20:55: Der Stier sitzt da, überzeugt, er sei ein Schaf und macht sogar mehr statt Mu.
00:21:04: Das ist nicht mehr als eine Täuschung.
00:21:06: Der Stier würde sich selbst etwas Gutes tun zu erkennen, dass er immer noch ein Stier ist.
00:21:11: Er kann seine Identität nicht einfach verändern, nur weil er will.
00:21:16: Wie kann man ihm die Augen wieder öffnen?
00:21:19: Man bringt ein rotes Tuch und wedelt ihm damit so lange vor der Nase herum, bis die alte Stiernatur wieder an die Oberfläche kommt.
00:21:25: Der Stier losschnellt und bemerkt.
00:21:27: Ups, ich habe gedacht, ich hätte mich geändert.
00:21:30: Aber ich bin noch derselbe.
00:21:31: Ich bin immer noch ein Stier.
00:21:32: Ich muss neu geboren werden.
00:21:34: Wenn Sie von einem Stier zu einem Schaf werden wollen, dann müssen Sie als Schaf geboren werden.
00:21:39: Es ist wichtig, dass Sie das verstehen.
00:21:41: Denn so viele Leute denken sich, ich weiß, ich habe in der Vergangenheit einiges falsch gemacht.
00:21:46: Aber das Kapitel ist abgeschlossen.
00:21:48: Ich bin ein neuer Mensch.
00:21:49: Ich habe mich verändert.
00:21:50: Alles hat sich verändert.
00:21:52: Was ist mit Ihrer Natur?
00:21:53: Sie waren von Natur aus ein Kind des Zornes.
00:21:56: Sie waren von Natur aus ein Sünder.
00:21:58: Nur weil Sie gerne anders sein wollen und sich nach Veränderung sehnen, heißt das nicht, dass Sie auf einmal freigesetzt sein werden.
00:22:04: Sie müssen von Neuem geboren werden.
00:22:06: Gott öffnet uns genau dann die Augen, wenn wir meinen, wir haben uns verändert.
00:22:10: Machen nicht mehr dieselben Fehler und Gott wird uns jetzt bestimmt annehmen.
00:22:13: Wie öffnet er uns die Augen?
00:22:15: Ein einziges, du sollst nicht.
00:22:18: Und die Sündenatur wird wieder wach.
00:22:22: Ich glaube, ich habe dieses Beispiel schon einmal gebracht.
00:22:26: Aber ich lief mal in diesem Rennen mit.
00:22:28: Und sie müssen wissen, ich bin ziemlich ehrgeizig.
00:22:31: Aber ich hatte alles gegeben.
00:22:32: Ich hatte keine Kraft mehr.
00:22:34: Ich war weniger als einen halben Kilometer von der Ziellinie entfernt, als mich jemand überholte.
00:22:39: Ich versuchte natürlich mitzuhalten, aber ich hatte einfach keine Kraft mehr.
00:22:43: Auf einmal blickte er über seine Schulter und sagte, voller Sarkasmus, als ob du das nicht besser kannst.
00:22:49: Aber irgendetwas passierte in mir.
00:22:51: Zack!
00:22:51: Und das Adrenalin war da.
00:22:54: Ich überholte den Kerl so schnell, es sah aus, als ob er rückwärts laufen würde.
00:22:59: Und kaum hatte ich die Zielinie überquert, klappte ich zusammen.
00:23:02: Keine Ahnung, woher ich diese Kraft genommen hatte, aber wenn jemand sagt, du sollst nicht, dann meldet sich etwas in uns, das sagt jetzt das Recht.
00:23:10: Genau deshalb hat uns Gott das Gesetz gegeben.
00:23:12: Er hat uns gezeigt, dass sich unsere Natur eben nicht verändert hat.
00:23:15: Wir müssen von Neuem geboren werden.
00:23:17: Wir brauchen diese zweite Geburt.
00:23:19: Junge, das ist doch einfach gewaltig.
00:23:21: Ich habe heute leider keine Zeit mehr.
00:23:23: Aber genau darum geht es auch in diesem Buch.
00:23:26: Sie brauchen das.
00:23:27: Ich weiß nicht, wer Sie sind, aber Sie brauchen das.
00:23:29: Sie müssen den Unterschied zwischen dem Gesetz des alten Testamentes und der Gnade des neuen Testamentes verstehen.
00:23:35: Passend dazu gibt es auch CDs, DVDs und einen Studienführer.
00:23:39: Hören Sie einfach den Ansagen zu.
00:23:41: Dort bekommen Sie alle Informationen darüber, wie Sie diese Artikel erhalten können.
00:23:45: Denken Sie daran, kommenden Freitag werde ich zum letzten Mal über dieses Thema sprechen.
00:23:49: Rufen Sie also heute noch an oder schreiben Sie uns und schalten Sie morgen wieder zu Gospel Truth ein.
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