Der Krieg ist zu Ende: Folge 22
Shownotes
Hält Gott seinen Segen wegen deiner Sünde von dir zurück? Nein! Der Kampf gegen Sünde und Gericht tobt seit Anbeginn der Zeit, aber er endete siegreich durch den Tod, das Begräbnis und die Auferstehung von Jesus Christus.
In dieser Lehrserie von Andrew kannst du von Schuld und Verdammnis befreit werden und die ganze Fülle deiner Beziehung zu Gott erleben.
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Transkript anzeigen
00:00:02: Wir kommen bei Gospel Truth mit Andrew Wamek.
00:00:05: Eine christlichen Leersendung mit Schwerpunkt auf Gottes bedingungsloser Liebe und Gnade.
00:00:10: Jesus hat uns alle unsere Sünden vergeben.
00:00:13: Vergangene, gegenwärtige und auch zukünftige.
00:00:18: Andrew hat mir wirklich eine frohe Botschaft gebracht.
00:00:21: Ich verstehe
00:00:22: die
00:00:22: Bibel besser durch seine Art der Lehre.
00:00:24: Jesus hat uns einmal vergeben und das gilt für alles.
00:00:29: Das Wort hat nun Andrew.
00:00:32: Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Gospel Truth.
00:00:35: Wir nähern uns mittlerweile dem Ende einer Serie, die wir schon vor Wochen begonnen haben.
00:00:40: Der Krieg ist zur Ende.
00:00:42: Ich habe ein Buch mit demselben Titel und ich sage es Ihnen.
00:00:45: Ich glaube, es handelt sich hier um eines der besten Bücher, die ich je geschrieben habe.
00:00:49: Durch diese Offenbarung hat auf einmal vieles einen Sinn ergeben und es hat mir geholfen, die Güte und Gnade Gottes zu verstehen.
00:00:56: Ich kann ihn versichern, hätte ich diese Wahrheiten hier nicht verstanden, dann hätten sich all die Dinge, die Gott in meinem Leben getan hat, niemals so entfaltet.
00:01:05: Davon bin ich überzeugt.
00:01:06: Das hier ist Grundleben.
00:01:08: Passend dazu gibt es auch noch CDs, DVDs und ein Studienführer.
00:01:12: Und diesen Freitag werde ich all diese Artikel ein letztes Mal im Rahmen dieser Sendung anbieten.
00:01:17: Ich lege ihn also ans Herz, sich das alles zu besorgen.
00:01:20: Ich verspreche ihn, es wird ihr Leben verändern.
00:01:23: Ich habe leider keine Zeit zurückzugehen und alles zu wiederholen, worüber wir bis jetzt gesprochen haben.
00:01:29: Angefangen haben wir damit, dass Gott unseren Sünden den Krieg erklärte, als er das Gesetz gab.
00:01:34: Im alten Testament goss er seinen Zorn und seine Strafe aus.
00:01:39: So, dass viele Leute auch heute noch denken, Gott sei genau so.
00:01:42: Aber das ist kein wirklich akkurates Bild von seinem Charakter.
00:01:49: Ich weiß, das ist eine gewagte Aussage, und ich bin mir selbst nicht ganz sicher, ob das wirklich zu hundert Prozent stimmt.
00:01:55: Lassen Sie es mich so formulieren.
00:01:57: Man hat den falschen Eindruck von Gott gewonnen.
00:02:00: Gott ist heilig.
00:02:01: Wir haben gesündig.
00:02:04: Und Gott hat für die Sünde nur Zorn und Urteile übrig.
00:02:09: All das ist wahr.
00:02:11: Aber Gott ist Liebe.
00:02:14: Erster Johannes Kapitel Vier Vers Acht.
00:02:16: Sein Herz sehnt sich danach, barmherzig und gnädig zu sein.
00:02:20: Aber er kann das nicht einfach so.
00:02:21: Sonst würde er sich selbst verleugnen.
00:02:23: Das würde bedeuten, dass er gegen seine eigene Natur geht.
00:02:27: Er ist gerecht und er ist heilig.
00:02:28: Also musste er Jesus auf diese Welt bringen und all seinen Zorn und alle Strafe auf Jesus legen.
00:02:34: Sein Zorn musste ausgegossen werden.
00:02:36: Jemand musste bezahlen.
00:02:38: Aber anstelle davon, dass wir den Preis zahlten.
00:02:40: Erlaubt er seinem Sohn das zu tun.
00:02:43: Ganz am Anfang war er den Menschen gegenüber Gnädig, also in den ersten zweitausend Jahren nach dem Sündenfall von Adam und Eva.
00:02:49: Das haben wir in Römer Kapitel V, Vers.
00:02:51: XIII gelesen und uns dazu auch Erster Mose angeschaut.
00:02:55: Gott rechnete den Menschen ihre Sünden fast zweitausend Jahre lang nicht an, aber diese Abwesenheit von Strafe verstanden die Menschen als Zustimmung und sie begannen sich zügelos der Sünde hinzugeben.
00:03:06: Und obwohl Gott sein Urteil noch zurückhielt, das vertikale Urteil Gottes über unsere Sünde sozusagen, begann der Feind sein Anteil einzufordern, weil wir ihm durch unsere Sünde eine Tür geöffnet hatten.
00:03:22: Gott musste etwas tun.
00:03:23: um den Zugang, den der Feind gewonnen hatte, möglichst klein zu halten.
00:03:28: Satan zerstörte die gesamte Menschheit durch die Sünde.
00:03:33: Also gab Gott das Gesetz.
00:03:36: Es war vom Barte seinen Zorn und seine Strafe und brachte Angst mit sich, was dafür sorgte, dass die Menschen sich vom Bösen abwandten.
00:03:44: Sprüche
00:03:45: XVI.
00:03:47: Aber das Ganze hatte auch Nebenwirkungen.
00:03:50: In erster Johannes Kapitel IV, Vers.
00:03:53: Die Furcht hat mit Strafe zu tun.
00:03:55: Wer in Angst lebt, der ist in der Liebe Gottes noch nicht vollkommen gemacht worden.
00:04:01: Gott wollte, dass wir ihm aus Liebe dienen, nicht aus Angst.
00:04:04: Aber Jesus war noch nicht gekommen.
00:04:06: Er hatte uns noch nicht von unseren Sünden befreit und uns noch nicht zu neuen Menschen gemacht, die mit ihm in einer ganz neuen Form von Gemeinschaft leben konnten, als es im alten Testament noch möglich war.
00:04:17: Weil all das noch nicht geschehen war, musste Gott etwas tun, um den Schaden zu begrenzen, den die Sünde der gesamten Menschheit zufügte.
00:04:24: Also gab er das Gesetz.
00:04:26: Aber das war sozusagen nie seine erste Wahl gewesen.
00:04:29: Und sollte auch nur vorübergehend sein, so steht es in Galata Kapitel drei.
00:04:34: Wissen Sie, der Galata-Brief hat es wirklich in sich.
00:04:37: Nur leider habe ich keine Zeit, ihn ganz mit ihm zu lesen.
00:04:40: Ich habe aber eine Lehrreihe, in der ich den Galata-Brief fers für fers durchgehe.
00:04:44: Gallator und Römer wollen im Endeffekt auf dasselbe hinaus.
00:04:48: Römer ist eher wissenschaftlich geschrieben.
00:04:52: Paulus erklärt dort den Unterschied zwischen Gnade und dem Gesetz fers für fers.
00:04:56: Es ist einfach ein Meisterwerk.
00:04:58: Einfach genial.
00:05:02: Im Galler Tabrief geht es im Grunde um das Selbe, aber er war an eine Gruppe von Leuten adressiert, denen Paulus schon einmal gedient hatte.
00:05:09: Sie hatten die Gnade Gottes also schon empfangen und waren bereits freigesetzt worden.
00:05:15: Und dennoch gab es unter ihnen immer noch ein paar gesetzliche Leute, die versuchten, alle wieder unter das Gesetz zu stellen.
00:05:21: Nach dem Motto, Gnade reicht nicht aus.
00:05:23: Man muss auch heilig sein.
00:05:25: Und und und.
00:05:26: Sonst wird Gott ein bestrafen.
00:05:28: Viele hatten sich also wieder zurück unter das Gesetz begeben.
00:05:31: Und Paulus findet im Gallator-Brief diesen Leuten gegenüber sehr klare Worte.
00:05:35: Da ist nichts mit Samt-Handschuhen.
00:05:37: Er teilt hier so richtig aus.
00:05:39: Lassen Sie mich ein paar Verse vorlesen.
00:05:41: Gallator Kapitel I, Verse VI.
00:05:50: Während es doch kein anderes gibt, nur sind etliche da, die euch verwirren und das Evangelium von Christus verdrehen wollen.
00:05:57: Allein in diesen zwei Fersen steht so viel, aber lassen Sie mich erst mal darauf hinweisen, dass er das Evangelium die Gnade Gottes nennt.
00:06:04: Er nennt die Gnade Gottes das Evangelium.
00:06:07: Wer nicht das Evangelium predigt, der predigt Werke und das Gott uns abhängig von unserer Leistung liebt.
00:06:12: Das Salvon davon abhängt, wie heilig man ist.
00:06:14: Das ist nicht das Evangelium, was für eine gewaltige Erkenntnis.
00:06:18: Und dann schreibt er in Vers Acht.
00:06:20: Aber selbst, wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden, als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht.
00:06:29: Junge, das ist ein heftiger Satz.
00:06:31: Paulus macht es ganz klar.
00:06:32: Die Gnade Gottes ist das Evangelium Gottes.
00:06:35: Und wenn auch nur irgendjemand nicht die Gnade Gottes predigt, dann predigt er auch nicht, dass Evangelium und gehört verflucht.
00:06:41: Diese Aussage hat es richtig in sich.
00:06:44: Ich bin mir sicher, Paulus rechnete schon damit, dass er nicht von allen ernst genommen wurde.
00:06:49: Dass sie eine gedacht haben, das ist viel zu hart, das kann er nicht gemeint haben.
00:06:52: Ich muss das wohl falsch verstanden haben.
00:06:55: Also wiederholt er sich einfach nochmal.
00:06:57: Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum, wenn jemand euch etwas anderes als Evangelium verkündigt, als das, welches ihr empfangen habt, der sei verflucht.
00:07:06: Einfach um sicherzugehen, dass alle wissen, er hat nicht übertrieben, das ist kein Schreibfehler.
00:07:10: Nein, er meint es genauso, wie er es gesagt hat.
00:07:12: Er macht gerade so weiter.
00:07:14: Ein Punkt nach dem anderen.
00:07:15: Er spricht zu den Gallatanermanzi.
00:07:17: Schauen Sie sich Gallata kapit- Ich erinnere mich nicht mehr daran, welche Bibel-Übersetzung es war.
00:07:25: Aber tatsächlich gibt es eine Version, in der steht, ihr blöden Idioten.
00:07:29: Das ist zwar eine sehr krasse Wortwahl, aber im Endeffekt ist es doch genau das, was Paulus hier eigentlich sagen will.
00:07:35: Er bemüht sich nicht um Freundlichkeit.
00:07:37: Er weist sie ganz klar in ihrer Schrankung.
00:07:39: Oh, ihr unverständigen Gallata, wer hat euch verzaubert?
00:07:42: Mit verzaubert ist eine dämonische Macht gemein.
00:07:44: Hier wurde kein Fehler gemacht oder etwas falsch verstanden und versehentlich Erlehre verbreitet, was da abging, war dämonisch.
00:07:51: dass der Leib Christi gerade so aussieht, wie er aussieht, dass wir derart gesetzlich geworden sind und unter so viel Schuld und Verdammnis leben.
00:07:59: Das ist nicht einfach ein kleiner Fehler oder ein Missverständnis.
00:08:02: Nein, es ist dämonisch.
00:08:04: Der Feind hat im Hintergrund die Fäden gezogen.
00:08:07: Und es konnte überhaupt erst so weit kommen, weil wir den Unterschied zwischen dem Alten und dem neuen Bund nicht verstanden haben.
00:08:13: Er schreibt also, als unter euch gekreuzigt vor die Augen gemalt worden ist.
00:08:25: Paulus verweist in diesem Vers auf das, was er den Gallatern selbst gepredigt hat, Jesus Christus als gekreuzigten.
00:08:31: Er hatte ihnen erklärt, dass Jesus all unsere Sünden, unser Leid und unsere Strafe auf sich genommen hatte, sodass wir nicht zurückgewiesen oder bestraft werden mussten.
00:08:41: Paulus schreibt, dass er das so lebhaft illustrierte, als ob Jesus genau vor ihren Augen gekreuzigt worden wäre.
00:08:47: Paulus malte es ihn vor Augen aus.
00:08:49: Dann sagt er in Vers zwei.
00:08:51: Das allein will ich von euch erfahren.
00:08:53: Habt ihr den Geist durch Werke des Gesetzes empfangen oder durch die Verkündigung vom Glauben?
00:08:57: Die Antwort ist offensichtlich.
00:08:59: Sie wurden von neuem Geboren und Empfiegen den heiligen Geist nicht, weil sie es verdient hatten.
00:09:04: Es handelte sich hier immerhin um Heiden, die dämonische Götzen anbeteten.
00:09:08: Als sie zum Herrn kamen, wurden sie nicht errettet, weil sie alles richtig gemacht hatten.
00:09:12: Nein, aus Gnade wurden sie gerettet.
00:09:14: Unabhängig von ihrer Leistung und genau darauf wollte er hier hinaus.
00:09:18: Die Antwort war also ein klares Nein.
00:09:19: Die Gnade war der Grund, warum sie von Neuem geboren wurden.
00:09:23: Vers drei.
00:09:24: Seid ihr so unverständlich?
00:09:26: Im Geist habt ihr angefangen und wollt es nun im Fleisch vollenden?
00:09:29: Wissen Sie, es ist erstaunlich.
00:09:31: Aber dasselbe passiert auch heute noch.
00:09:33: Ich habe dieses Beispiel als letzte Woche gebracht, aber stellen Sie sich vor, jemand kommt betrunken in den Gottesdienst.
00:09:39: Die Leute werden einem Verlohrenen wie selbstverständlich Gnade zuteil werden lassen, weil sie erwissen, dass wir aus Gnade durch Glauben gerettet werden.
00:09:46: Wenn diese Person jetzt aber von Neuem geboren wird und nächstes Mal wieder betrunken in den Gottesdienst kommt, dann hage... Wir haben unsere Beziehung aus Gnade begonnen.
00:10:03: Und genau deshalb müssen wir auch in dieser Gnade weitermachen.
00:10:06: Wir fangen nicht mit Gnade an und werden dann durch Werke vollkommen.
00:10:09: Nein, es ist ganz allein die Gnade Gottes.
00:10:11: Seid ihr so unverständlich?
00:10:13: Im Geist habt ihr angefangen und wollt es nun im Fleisch vollenden?
00:10:17: So viel habt ihr umsonst erlitten?
00:10:19: Wenn es wirklich umsonst ist, der euch nun in Gei- und Kräfte in euch wirken lässt, tut er es durch Werke des Gesetzes oder durch die Verkündigung vom Glauben, nun die offensichtliche Antwort laute durch Glauben.
00:10:30: Gott gebraucht niemanden, weil er es verdient hat.
00:10:33: Wissen Sie, als meine Beziehung zu Gott noch ganz frisch war, da dachte ich immer, ich müsste fasten und beten und all das, und ich war dumm genug vor dem Herrn ein Versprechen abzulegen, dass ich jedes Mal, bevor ich irgendwo predigte, zwei Wochen lang fasten würde.
00:10:49: Wissen Sie, warum ich das tat?
00:10:51: Weil ich dachte, dass ich heilig sein und mir diese Dinge verdienen musste.
00:10:54: Ich dachte, wenn ich zwei Wochen lang fasten würde, dann wäre ich vielleicht heilig genug, dass Gott mich salben würde.
00:11:00: Das ist nichts anderes als Werke und Gesetzlichkeit, und das ist falsch.
00:11:04: Wissen Sie, warum das so dumm war?
00:11:06: Würde ich das immer noch durchziehen, dann wäre ich schon längst vom Fleisch gefallen.
00:11:09: Ich diene nämlich jeden Tag, fast den ganzen Tag.
00:11:12: Allein heute werde ich über fünf, sechs Stunden lang dienen.
00:11:15: Und wenn ich jedes Mal davor zwei Wochen lang fasten müsste, dann wäre jetzt nichts mehr von mir übrig.
00:11:20: Ich wäre schon längst dahingeraft am Ende.
00:11:24: Sehen Sie, ich versuchte, mir die Gunst Gottes zu verdienen.
00:11:26: Aber Paulus fragt ja, was ist denn mit denen unter euch die Wunder wirken lassen?
00:11:31: Sie tun das auch nicht, weil sie es sich verdient haben.
00:11:33: Jeder, der in den übernatürlichen Kräften fließt, tut es allein aufgrund der Berufung, Salmung und Gnade Gottes, nicht, weil sie es irgendwie verdient haben.
00:11:41: Gleich wie Abraham Gott geglaubt hat und es ihm zur Gerechtigkeit angerechnet wurde, das ist ein Zitat aus erster Mose Kapitel, Fünfzehnt vers Sechs.
00:11:50: Wo der Herr zu Abraham sagt, sie die Zahl der Sterne am Himmel, die Sandkörner am Meer.
00:11:54: Wenn du sie zählen kannst, dann sei gewiss, genau so viele Kinder wirst du haben.
00:11:58: Und es heißt Abraham glaubte Gott und es wurde ihm zur Gerechtigkeit angerechnet.
00:12:03: Glaube beschaffte ihm den gerechten Stand vor Gott, nicht seine heiligen Werke.
00:12:07: In Vers sieben geht es weiter.
00:12:09: So erkennt auch die, aus Glauben sind, diese sind Abrahamskinder.
00:12:13: Wenn sie versuchen, sich die Gunst und den Segen Gottes durchfasten, Gebet und gute Werke zu verdienen, dann sind sie nicht im Glauben.
00:12:20: Auch wenn das an sich gute Dinge sind.
00:12:22: Aber dann verlassen sie sich auf das Gesetz und sind nicht unter dem Segen Abrahams, sondern unter dem Fluch des Gesetzes.
00:12:29: In Vers acht heißt es, Da es nun die Schrift voraussah, dass Gott die Heiden aus Glauben rechtfertigen würde, hat sie dem Abraham im Voraus das Evangelium verkündigt.
00:12:41: In dir sollen alle Völker gesegnet werden.
00:12:43: Junge, ich könnte eine ganze Stunde darüber sprechen.
00:12:46: Aber im Grunde steht hier, dass jeder zu einem Kind Abrahams wird, einem Sohn Gottes, der seine Beziehung zu Gott genauso empfängt wie Abraham selbst,
00:12:57: nämlich
00:12:58: aus einfachem Glauben.
00:13:01: Wenn das nun die Schrift voraussah, dass Gott die Heiden aus Glauben rechtfertigen würde, hat sie dem Abraham im Voraus das Evangelium verkündigt.
00:13:09: In dir sollen alle Völker gesegnet werden.
00:13:12: So werden nun die, welche aus Glauben sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham.
00:13:16: Denn alle, die aus Werken des Gesetzes sind, die sind unter dem Fluch.
00:13:20: Hier steht also, dass sie unter dem Fluch leben, wenn sie glauben, dass sie sich Gottes Gunst in ihrem Leben dadurch verdienen können, dass sie die Bibel lesen, beten, in den Gottesdienst gehen und ein möglichst heiliges Leben führen.
00:13:34: Denn es steht geschrieben, verflucht es jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buch des Gesetzes geschrieben steht, um es zu tun.
00:13:41: Im Gesetz stand niemals, dass es reicht, sein Bestes zu geben.
00:13:44: Und solange man sich einigermaßen gut anstellt, kommt man durch.
00:13:48: Nein, entweder ganz oder gar nicht.
00:13:50: In Jakobus Kapitel zwei Verszehen steht, wer das ganze Gesetz hält, sich aber in einem verfehlt, der ist in allem schuldig geworden.
00:13:58: In der Bibel steht also, dass man das gesamte Gesetz vollkommen einhalten muss, oder man wird verflucht, anstatt Segen zu empfangen.
00:14:05: Wenn Sie nach den Werken des Gesetzes leben und davon ausgehen, dass Sie Ihre eigene Mühe ausschlaggeben, dafür ist, ob Gott in Ihrem Leben wirkt, dann sind Sie unter dem Flug, denn Sie werden niemals perfekt sein.
00:14:16: Keiner von uns.
00:14:17: In Vers Elf heißt es, dass aber durch das Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar.
00:14:23: Denn der Gerechte wird aus Glauben leben.
00:14:25: Das Gesetz aber ist nicht aus Glauben.
00:14:28: Alles aber, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde.
00:14:31: Römer Kapitel.
00:14:34: Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohl zu gefallen.
00:14:37: Hebräer Kapitel elf, Vers sechs.
00:14:39: Das Gesetz aber ist nicht aus Glauben.
00:14:43: Wenn Sie Ihre Beziehung zu Gott von Werken abhängig machen und Sie glauben, Gott gibt Ihnen das, was Sie verdienen, dann sind Sie nicht aus Glauben.
00:14:50: Sie sind aus dem Gesetz und somit auch unter dem Fluch.
00:14:56: Aber schauen Sie sich den nächsten Vers an, hier steht.
00:14:58: Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, in dem er ein Fluch wurde, um unser Willen, denn es steht geschrieben, verfluchtest jeder, der am Holz hängt.
00:15:07: Damit der Segen Abrahams zu den Heiden kommen, Christus, Jesus, damit wir durch den Glauben den Geist empfiehen, der verheißen worden war.
00:15:15: Brüder, ich rede nach Menschenweise.
00:15:17: Sogar das Testament eines Menschen hebt niemand auf oder verordnet etwas dazu, wenn es bestätigt ist.
00:15:22: Wir können ein Testament nach dem Tod einer Person ja auch nicht... Nun aber sind die Verheißungen dem Abraham und seinem Samen zugesprochen worden.
00:15:30: Es heißt nicht und den Samen plural als von vielen.
00:15:34: sondern als von einem und einem Samen, und dieser ist Christus.
00:15:37: Das aber sage ich.
00:15:39: Ein von Gott auf Christus hin zuvor bestätigtes Testament wird durch das vierhundertdreißig Jahre der Nach entstandenen Gesetz nicht ungültig gemacht, sodass die Verheißung aufgehoben würde.
00:15:49: Denn wenn das Erbe durchs Gesetz käme, so käme es nicht mehr durch Verheißung.
00:15:53: Dem Abraham aber hat es Gott durch Verheißung geschenkt.
00:15:56: Diese Stelle bezieht sich genau darauf, als Gott sagte, zähle die Sterne.
00:16:00: Ich werde deinen Samen genauso zahlreich machen wie die Sterne am Himmel oder der Sand am Meer.
00:16:05: Abraham glaubte Gott, und es heißt in erster Mose, fünfzehn, sechs, dass Gott es ihm als Gerechtigkeit anrechnete.
00:16:12: Er machte ihn durch seinen Glaubengerecht, nicht durch seine Werke.
00:16:16: Tatsächlich
00:16:16: gescheiß etwa zwei Jahre später, dass Ismal geboren wurde und Gott den Bund der Beschneidung gab.
00:16:22: Die Juden vertrauten darauf, dass sie durch die Beschneidung gerecht werden würden.
00:16:27: Aber schon zwei Jahre, bevor Abraham beschnitten wurde, glaubte er Gott und wurde gerecht.
00:16:34: Gott machte ihn gerecht.
00:16:35: Und dann heißt es, dass das Gesetz vierhundertdreißig Jahre später gegeben wurde.
00:16:40: Das bezieht sich auf Zweiter Mose Kapitel zwölf, erst vierzig.
00:16:43: Dort kann man den exakten Tag nachlesen.
00:16:46: Vierhundertdreißig Jahre nachdem Abraham gerecht gesprochen wurde, brach der Mose die Kinder Israels in die Freiheit und das Gesetz wurde gegeben.
00:16:54: Das heißt also, dass schon damals ein Bund bereitstand, ein Bund der Gnade.
00:16:59: Und der Bund des Gesetzes, der hinzugefügt wurde, hob den Bund der Gnade nicht auf.
00:17:05: Gnade war immer schon zentral, wenn Gott seinem Volk begegnete.
00:17:12: Aber trotzdem gab es eine Zeit, in der er das Gesetz gab.
00:17:15: Darüber habe ich die ganze letzte Woche gesprochen.
00:17:18: Gott gab das Gesetz nicht, weil das seine erste Wahl war.
00:17:21: Es war nicht der Weg, den Gott am liebsten mit uns eingeschlagen hätte.
00:17:25: Aber weil wir Menschen ihn ignorierten und sein fehlendes Gericht einfach als Zustimmung werteten, musste Gott das Gesetz geben und den Menschen Angst machen.
00:17:43: Das Gesetz begrenzte unsere Sünde.
00:17:45: Die Menschen begannen der Sünde, den Rücken zu kehren.
00:17:48: Nicht weil sie Freisetzungen erlebt hatten.
00:17:50: Ihre Herzen waren immer noch gebunden.
00:17:52: Sie waren immer noch von Natur aus Sünder.
00:17:55: Aber zumindest hatten sie aufgehört, mit dem Feind gemeinsame Sache zu machen.
00:17:59: Der Feind kann uns nicht einfach etwas antun.
00:18:02: Wir müssen irgendwie mit ihm gemeinsame Sache machen, dass er unser Leben auch zerstören kann.
00:18:07: Aber das Gesetz setzte die Furcht des Herrn frei.
00:18:10: Und die Menschen hörten auf, sich auf den Teufel einzulassen.
00:18:13: Und so entstand ein Volk, das ausgesondert für Gott war, die jüdische Nation.
00:18:18: Auch sie waren nicht perfekt.
00:18:19: Und ja, auch sie fielen vom Glauben ab und wurden dafür verurteilt.
00:18:23: Immerhin lebten sie unter dem alttestamentlichen Bund des Gesetzes.
00:18:26: Aber Gott hatte nie im Sinn gehabt, dass das Gesetz an erster Stelle stehen würde.
00:18:31: Und hier in Gallator, ich habe diese Stelle bereits vorgelesen, hier steht.
00:18:36: dass das Gesetz hinzugefügt wurde wegen den Übertretungen, aber nur bis der Same kam und dieser Same war Jesus.
00:18:43: Das Gesetz war nur vorübergehend, um die Menschen wieder zur Besinnung zu bringen und ihn zu zeigen, wie gottlos sie waren.
00:18:49: Sie waren verblendet und dachten, dass alles im grünen Bereich sei, nur weil sie sich selbst mit jemandem verglichen, der noch schlimmere Dinge getan hatte.
00:18:57: Das Gesetz ließ sie realisieren, Gott, ich muss errettet werden.
00:19:01: Das Gesetz brachte also auch etwas Gutes mit sich.
00:19:04: Es brachte uns aus unserer Selbstgerechtigkeit heraus und offenbarte uns, dass wir niemals aus unseren eigenen Werken heraus von Gott angenommen werden konnten.
00:19:13: Es sorgte dafür, dass wir uns ganz und gar auf die Barmherzigkeit Gottes verlassen mussten.
00:19:17: und all das ist gut.
00:19:18: Aber sobald sie zum Herrn kommen, brauchen sie diesen Schulmeister nicht mehr.
00:19:24: Wenn Sie im neuen Bund leben, wo all Ihre Sünden Jesus angerechnet worden sind und Ihnen nichts mehr zur Last gelegt wird, dann hält Gott Ihnen nichts mehr vor.
00:19:32: Das ist der neue Bund, den wir haben.
00:19:35: Und wenn Sie diesen Bund mit dem alten Bund vermischen, wo Gott Sünden noch anrechnete und bestrafte, wo Sie ihm nur aus Angst dienten und nicht aus Liebe, dann verwerfen Sie die Gnade Gottes.
00:19:47: So steht es in Galata II.
00:19:51: Paulus schreit, ich verwerfe die Gnade Gottes nicht, denn wenn durch das Gesetz Gerechtigkeit kommen, so ist Christus vergeblich gestorben.
00:20:02: Wenn sie von Neuem geboren sind und Gott um Vergebung gebeten haben, aber immer noch glauben, dass sie dies und das und jenes tun müssen, sonst wird Gott ihre Gebete nicht erhören oder keine Gemeinschaft mit ihnen haben, sondern ihnen das geben, was sie eigentlich verdient hätten.
00:20:17: Wenn sie so denken, dann verwerfen sie die Gnade Gottes.
00:20:20: Gott möchte, dass sie in dem Bund leben, den wir durch Jesus bekommen haben und er nichts mit ihrer Leistung zu tun hat.
00:20:26: Wenn Sie das nicht verstehen, dann werden Sie sich immer zu selbst verdammt oder zulassen, dass Sie da feind verdammt, denn ich kann Ihnen eines versichern.
00:20:34: Sie werden versagen.
00:20:36: Sie werden niemals perfekte Leistung bringen können.
00:20:40: Das Gesetz wurde nicht gegeben, um uns vollkommen zu machen.
00:20:43: Es wurde gegeben, um uns zu zeigen, wie unvollkommen wir sind, sodass wir aufhören uns nur auf uns selbst und unsere eigenen Werke zu verlassen und aus Gnade empfangen können.
00:20:56: Junge, das ist so gewaltig.
00:20:58: Es gibt viele Menschen, die einfach nicht glauben können, dass Gott sie unabhängig von ihrer Leistung liebt.
00:21:06: Erst vor ein paar Tagen habe ich auch in unserer Bibelschule darüber gesprochen und von meinen Kindern erzählt.
00:21:12: Meine Kinder hatten dem Herrn früher nicht gedient, wie sie es hätten sollen und deshalb geschahen einige fürchterliche Dinge.
00:21:18: Und ich wollte vor der Klasse ehrlich sein und sagte, dass auch ich nicht der Vater gewesen war, der ich hätte sein sollen.
00:21:24: Und nach dem Unterricht kam eine Frau mich zu und sagte, meine Kinder haben auch Fehler gemacht und sie erzählte mir, dass eines ihrer Kinder im Gefängnis saß und sagte, das ist nicht mein Fehler.
00:21:33: Gott hat mir gesagt, dass es nicht meine Schuld ist.
00:21:35: Sie sprach weiter und sagte, dass Gott der perfekte Vater ist und trotzdem rebellierten Adam und Eva.
00:21:41: Das ist ein ganz eigener Punkt für sich, den wir noch mal gesonder durchnehmen könnten, aber nun gut.
00:21:46: Sie hatte Mitleid mit mir nach dem.
00:21:48: Du darfst nicht das Gefühl haben, dass du etwas falsch gemacht hast.
00:21:51: Sonst könntest du ja gar nicht mit dir selbst leben, sondern wärst ständig von Schuldenverdammniss gefangen.
00:21:56: Sie versuchte, mir jegliches Gefühl von Versagen zu nehmen.
00:21:59: Also sagte ich einfach, ich muss nicht unschuldig sein, um frei von Schuldenverdammniss zu leben.
00:22:05: Kaum hatte ich das gesagt, da schaute sie mich ganz erschrocken an.
00:22:08: Ich glaube, ihr war es so wichtig gewesen, zu betonen, dass Gott gesagt hatte, es sei nicht ihr Fehler gewesen.
00:22:14: Weil sie tief in sich das Gefühl hatte, dass sie dazu beigetragen hatte, dass ihr so ein letztendlichem Gefängnis gelandet war.
00:22:22: Und sie konnte einfach nicht damit leben.
00:22:26: Wissen Sie, es gibt so viele Leute, die ihr Leben immer noch auf Leistung bauen.
00:22:30: Sie können die Liebe und Vergebung Gottes nicht frei empfangen.
00:22:35: Sie müssen sich irgendwie von der Schuld und Verdammnis freisprechen.
00:22:40: Nein, ich bin schuldig.
00:22:42: Ich bin an vielen Dingen schuldig geworden.
00:22:45: Alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten.
00:22:50: Und ich empfange die Güte Gottes ganz unabhängig von meinen Werken.
00:22:53: Ich kann ein Leben ohne Schuld führen, obwohl ich nicht unschuldig bin.
00:22:59: Junge, das ist doch einfach genial.
00:23:01: Der Krieg ist zu Ende.
00:23:03: Gott rechnet uns unsere Sünden nicht mehr an.
00:23:07: Dieses Buch trägt genau diesen Titel.
00:23:09: Der Krieg ist zu Ende.
00:23:11: Und es kann Ihnen wirklich helfen.
00:23:12: Ich habe diese Serie aber nicht nur als Buch, sondern auch auf CDs, DVDs und als Studienführer.
00:23:19: Denken Sie daran, dass ich diese Artikel kommenden Freitag ein letztes Mal in dieser Sendung anbieten werde.
00:23:24: Ich möchte Sie also ermutigen, sich all das zu besorgen.
00:23:27: Am besten gleich jetzt, wo Sie schon hier sind.
00:23:30: Es wird Ihnen ein Segen sein.
00:23:31: Hören Sie den Ansagen zu.
00:23:33: Dort bekommen Sie alle nötigen Informationen darüber, wie Sie die Artikel erhalten können.
00:23:37: Rufen Sie uns heute noch an oder schreiben Sie uns.
00:23:40: Ich freue mich schon, Sie morgen wieder hier begrüßen zu dürfen.
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